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Future Lab Digital Fabrication

Wie digital ist die Zukunft der Kärntner Bauwirtschaft?

Prof. Dr. Kathrin Dörfler, TU München, . DI Dr. techn. Gerhard Oswald, MBA, ARGE Bauwirtschaft, Mag. Alessia Sasina, WKK, MMag.Dr. Georg Weingartner, WKO
© WKK/Peter Just Prof. Dr. Kathrin Dörfler, TU München, . DI Dr. techn. Gerhard Oswald, MBA, ARGE Bauwirtschaft, Mag. Alessia Sasina, WKK, MMag.Dr. Georg Weingartner, WKO


3D-Druck, Robotik und die digitale Verknüpfung von Daten: Technologien, die in anderen Bereichen der Wirtschaft bereits Einzug gehalten haben, werden auch
in der Bauwirtschaft immer mehr zu Thema. Derzeit werden diese vor allem in Forschungsprojekten eingesetzt.

Wann und wie heimische Betriebe damit arbeiten werden, ist noch unklar. Man müsse sich dem Thema aber rechtzeitig stellen, sagt Gerhard Oswald, Obmann der ARGE Bauwirtschaft: „Mit Simulationen zu arbeiten und Daten digital zu verknüpfen wird zum neuen Standard in de Bauwirtschaft. Wir müssen uns diesem Thema stellen.“

Dementsprechend stand die Zukunft der Bauwirtschaft im Mittelpunkt einer Veranstaltung von ARGE Bauwirtschaft, der Abteilung Außenwirtschaft und EU und der Außenwirtschaft Austria. Die Veranstaltung wurde im Rahmen der go international-Initiative gefördert. Dabei wurde nicht nur der aktuelle Stand der Forschung besprochen, sondern auch mittelfristige Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft diskutiert. „Wir wollen sehen, wohin die Reise für Kärntens Klein- und Mittelunternehmen geht“, so Oswald in seinem Eröffnungsstatement.

Fünf Stunden erarbeitete er danach – gemeinsam mit 25 Unternehmerinnen und Unternehmern sowie deren Mitarbeitern – einen konkreten Ausblick für die Betriebe. Die konkrete Fragestellung lautete: „Wie werden sich die Trends der Zukunft auf mein Unternehmen auswirken?“ Gefunden wurden die unterschied-lichsten Antworten: Die Palette reichte von nachhaltiger Ressourcennutzung
über Fachkräftemangel bis hin zu Automatisierung und Digitalisierung. Einen Einblick in den aktuellen Stand der Forschung erhielten die Teilnehmer von Kathrin Dörfler, Leiterin der Professur für Digital Fabrikation an der
Technischen Universität München.

Baubranche denkt Zukunft
© KK/WKK Baubranche denkt Zukunft

„Nicht alles lässt sich automatisieren“

Kathrin Dörfler, Professorin und Expertin für digitale Fabrikation, über die Digitalisierung am Bau.

Wo steht die Bauwirtschaft in Sachen Digitalisierung heute?
Kathrin Dörfler: Ganz am Anfang. Die Digitalisierung ist am Bau noch nicht
völlig angekommen. Dementsprechend stagniert die Produktivität. Dies und
die Ressourcenverknappung führen zu einem Umdenken.

Werden bald Roboter unsere Häuser bauen?
Nicht jeder Arbeitsschritt lässt sich digitalisieren. Es geht vielmehr darum,
wie Mensch und Maschine sinnvoll interagieren können. Beim ‚Augmented Bricklaying‘ wird zum Beispiel am Display angezeigt, wie Ziegel optimal verlegt werden können: Lücken zwischen den einzelnen Ziegeln sorgen fü Belüftung,
die Schrägstellung einzelner Ziegel für kühlende Effekte.

Was ist die größte Herausforderung bei der Digitalisierung am Bau?
Entscheidend wird sein, die Komplexität der Anwendungen zu verringern.
Digitale Möglichkeiten und physische Umsetzung müssen miteinander
verbunden werden. Hier ist gerade vieles am Entstehen. Außerdem erwarten
wir in den nächsten Jahren einen Innovationsschub beim 3D-Druck.

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