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04.04.2016 Femcademy Auftaktveranstaltung

Gemeinsam wirksam handeln steht beim 4. FEMcademy-Mentoring von Frau in der Wirtschaft im Mittelpunkt

13 Kärntner Jungunternehmerinnen starten durch 

Gemeinsam wirksam handeln steht beim 4. FEMcademy-Mentoring von Frau in der Wirtschaft im Mittelpunkt: Bei der Auftaktveranstaltung in der Wirtschaftskammer Klagenfurt lernten die Jungunternehmerinnen aus den verschiedensten Bezirken ihre MentorInnen kennen.   

Femcademy 2016

Sylvia Gstättner, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Kärnten und Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft, mit ihrem Team sowie den Mentees und MentorInnen des 4. FEMcademy-Mentorings.

Für Aufregung blieb den 13 Mentees so gut wie keine Zeit. Bei der Auftaktveranstaltung des 4. FEMcademy-Mentorings von Frau in der Wirtschaft wurde nicht lange geredet, sondern gleich miteinander gearbeitet. Nach einer kurzen Vorstellung des Mentoring-Programmes verkündete Sylvia Gstättner, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Kärnten und Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft, welche erfahrenen Mentoren die 13 Jungunternehmerinnen begleiten werden - und diese bekamen alle Hände voll zu tun.  

Hands up! Mit Ziel zum Erfolg

In Vieraugengesprächen lernten die Jungunternehmerinnen ihre MentorInnen kennen und arbeiteten erste Ziele aus. Als Orientierung dienten dabei die fünf Finger einer Hand, die symbolisch für fünf wichtige Fragen in einem Mentoringprozess stehen:

1.    Was sind meine Stärken und was habe ich bereits zur Verfügung, um den Mentoringprozess zu unterstützen?

2.    Womit möchte ich mich noch mehr verbinden?

3.    Welche Hindernisse gibt es?

4.    In welche Richtung möchte ich gehen?

5.    Welche ersten Schritte sind zu setzen?

Mentoring mit Dreifachwirkung

Die Aufgabe der Mentoren ist es, die Ideen und Pläne der Jungunternehmerinnen zu hinterfragen, ihnen die Möglichkeit zu geben zu reflektieren und sie auf ihrem individuellen Weg zu unterstützen. Dabei kann der Aufbau eines Netzwerkes genauso ein Thema sein wie Umsatzsteigerung oder Kundengewinnung. „Die FEMcademy setzt bewusst ein bis drei Jahre nach der Gründung an. Wir wissen aus den Rückmeldungen unserer Unternehmerinnen, dass in dieser Zeit viele neue Fragen auftauchen und Entscheidungen anstehen“, erklärt Gstättner. Deshalb wird die Mentee in der FEMcademy auf drei Ebenen unterstützt: Erstens kann sie auf das Know-How ihres Mentors oder ihrer Mentorin zurückgreifen. Zweitens stehen ihr für Spezialfragen 17 Experten aus verschiedensten Fachgebieten – angefangen von Recht, Steuer über Versicherungen bis hin zu Marketing und PR - für zwei Expertengespräche zur Verfügung. Drittens gibt es während des Mentorings sechs Veranstaltungen, bei denen sich die Mentees untereinander kennenlernen, fachliche Inputs bekommen oder gemeinsam mit ihren  MentorInnen eine Challenge absolvieren. Als Abschluss erhalten die Mentees das Gütesiegel „graduated business passion“, dass für Einsatz, Elan, Mut und Zielstrebigkeit steht.  

Treffen der Mentoren

Wenn mir das jemand früher gesagt hätte… Diesen Satz wird man von den Mentees und MentorInnen nicht hören. Sie starten gut informiert und bester Unterstützung ins gemeinsame Mentoring-Abenteuer. Bereits vor der großen Auftaktveranstaltung konnten sich die MentorInnen untereinander austauschen und den Erfahrungen jener etablierten Unternehmer lauschen, die bereits am FEMcademy-Mentoring teilgenommen haben. Dazu gehört Grete Moritz, die lange selbstständig war und bereits dreimal als Mentorin eine Jungunternehmerin begleitete. „Es hat Spaß gemacht. Als Außenstehender hat man einen ganz anderen Blick und ich war immer ehrlich zu meinen Mentees, auch wenn einmal etwas nicht gepasst hat. Meine letzte Mentee führt ein Brautmodengeschäft, ich versuche ihr immer wieder Kunden zu schicken – zuletzt meine Schwiegertochter“, verrät Moritz. Ähnlich positive Erfahrungen machte Unternehmensberater und Wirtschaftstrainer Hartwig Ganster als Mentor: „Ich sah das Mentoring als Begleitung. Die Mentees sollen und wollen dabei selbst auf ihre eigenen Lösungen kommen. Wenn beide aus einem ähnlichen Bereich kommen, finde ich das sinnvoll.“  

Die besten Tipps von MentorInnen für MentorInnen

  1. Fragen (wer, was, wann, wo, wie und warum).
  2. Möglichkeit zur Reflexion geben.
  3. Beim Termin gleich den nächsten Termin und die Aufgaben, die bis dahin erledigt werden müssen, festlegen.
  4. Termine sind die Holschuld der Mentees, Ort und Zeit bestimmen die MentorInnen.
  5. Besprechungen sind auch per Telefon oder E-Mail möglich.
  6. Alles ist vertraulich und bleibt unter vier Augen bzw. in der Runde.
  7. Gesprächsprotokoll, Vereinbarungen und To-dos schriftlich festhalten.
  8. Mentee eigenes, individuelles Ziel ausarbeiten lassen, dabei auf realistische Durchführbarkeit achten.
  9. Regelmäßig Weg und Ziel überprüfen.
  10. Junge sind oft übermotiviert und nehmen sich in zu kurzer Zeit zu viel vor. Kleine Schritte sind oft besser.
  11. Mentee einmal anbieten zu einer Veranstaltung mitzukommen, um ihr damit ein neues Netzwerk zu eröffnen.
  12. Bei Spezialfragen an die Experten verweisen (Infos auf der Webseite, Terminvereinbarung über FiW).
  13. Wenn die Chemie nicht stimmt oder Probleme auftreten ans FEMcademy-Team wenden.
 

Die Mentoren

Exportberater Miran Breznik, Moderatorin Kerstin De Piero, Edelgreißler Herwig Ertl, Friseur- und Kosmetikexpertin Ursula Gallob, Evelin Habich von VitaStyle, Helmut Hinterleitner, WK-Spartenobmann Tourismus/Hotel Schönruh, Irmgard Köhle von Köhle Traditionelle Europäische Medizin, Reinhold Lexer von Lexer Immobilien, Andrea Preyhaupt von Design andrea-m, Manuela Riedl vom Österreichischen Wachdienst, Werber Gerhard Smuck, Claudia Tscherne von Weitblick Beratung und Marketing, PR- und Kommunikationsfachfrau Anita Zeiner. 

Die Mentees

Femcademy Mentees 2016

13 engagierte Jungunternehmerinnen machen beim 4. FEMcademy-Mentoring von Frau in der Wirtschaft mit: Damenkleidermacherin Sabine Staber, Claudia Staudacher von CSA Homeservice, Friedrun Birgith Natmessnig vom Modeatelier SIGNE, Schneiderkünstlerin Birgit Moser, Carolina Santana von 2 Lions Design, Carina Mayo, Verba Magna Übersetzungsbüro,Tamara Biedermann von TAMABI Lern- und Legasthenie Spiele, Cindy Ressmann von Vermöbelt- Home Staging, Farb-, Typ- und Stilberaterin Christin Schober (v.l.n.r. stehend)

Tamara Verma, Dhara Ayurveda Gesundheitspraxis für die Frau, Agnes Fojan von Holiday on Wheels und mobile Friseurin Simone Podesser (v.l.n.r. sitzend)

Das Team hinter dem Mentoring

Immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Mentoren und Mentees hat das FEMcademy-Projektteam bestehend aus Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Kärnten und FiW-Landesvorsitzende Sylvia Gstättner, FiW-Bezirksvorsitzende Völkermarkt Trixi Stornig, FiW-Bezirksvorsitzende St. Veit an der Glan Nicole Mayer und FiW-Geschäftsführerin Tanja Telesklav. Unterstützt wird das Projektteam von FiW-Bezirksvorsitzende Hermagor Katharina Hofer-Schillen, FiW-Delegierte Carmen Goby, FiW-Bezirksvorsitzende Klagenfurt Birgit Brommer, FiW-Bezirksvorsitzende Villach Melanie Frierss, FiW-Delegierte St. Veit an der Glan Katja Fuchs und FiW-Bezirksstellengeschäftsführerin Villach Sabine Inschick.

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