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Unternehmerin des Monats März 2019 – Simone Ronacher

Frau in der Wirtschaft stellt die Unternehmerin Simone Ronacher, Gastgeberin des Hotels DAS RONACHER Therme & Spa Resort vor.

Simone Ronacher
© WKK/El-Media

Im Familienbetrieb, dem Hotel Hubertus in Filzmoos, wurde Simone Ronacher die Leidenschaft zur Hotellerie und Gastronomie von Anfang an in die Wiege gelegt. Die Unternehmerin wuchs im elterlichen Betrieb auf und wie man so schön sagt: „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“. Denn keine andere als die 4 Hauben Köchin Johanna Maier ist ihre Mutter und großes Vorbild.

Mit 20 Jahren ging Simone Ronacher in die USA, um im berühmten Four Seasons Hotel Berufserfahrung zu sammeln. Um den Einstieg in den Konzern zu erleichtern, besuchte sie zuvor die renommierte Universität Cornell. Das Karrieresprungbrett ließ nicht lange auf sich warten und die junge Salzburgerin durfte im Konzern Four Seasons in Manhattan durchstarten. Mit 24 Jahren wurde Simone Ronacher die jüngste Empfangsdirektorin des Unternehmens in Berlin. 1997, zwei Jahre später, vollzog die umtriebige Unternehmerin den Sprung in die Selbständigkeit und pachtete den Schlosswirt in Anif bei Salzburg.

Das Jahr 2002 zählt aber wohl zu ihren aufregendsten Jahren, denn Simone heiratete ihre große Liebe Markus Ronacher und übernahm das Unternehmen DAS RONACHER Therme & Spa Resort 5 Sterne in Bad Kleinkirchheim. Mit den zwei Kindern Sophie (16 Jahre) und Marie (8 Jahre) sind die vier ein unschlagbares Team. „Mein Mann Markus Ronacher führt das Aktiv, Familie & Spa ****S Hotel DIE POST und ich leite DAS RONACHER Therme & Spa Resort *****S, erzählt uns Simone Ronacher stolz.

DAS RONACHER ist im deutschsprachigen Raum eines der bestbewerteten Wellnesshäuser. „Nicht nur ständige Innovationen und viele Neuerungen, sondern auch der individuelle und kompetente Service machen unsere Hotels so einzigartig“. Die Ronacher Betriebe, gegründet 1909, sind einer der größten Arbeitgeber (170 Mitarbeiter, davon 40 Lehrlinge) in der Region und gehören zu den wichtigsten Auftraggebern heimischer Betriebe.

„Unser USP ist auf jeden Fall das Heilwasser, welches unsere 5 Pools speist, gepaart mit wohltuenden und besonderen Anwendungen (wie z.B. Ayurveda oder die original königliche Thaimassage) und innovativen Treatments (wie Cellgym, Repuls, Faszien Therapie, …) sowie der herrlichen Hauben-Kulinarik mit Frühstück bis 12 Uhr mittags und abends dem 6-Gang Gourmet Dinner“, beeindruckt uns die Unternehmerin.

Bezirksgeschäftsführerin Anna-Laura Plessitzer, Landesgeschäftsführerin Mag. Tanja Telesklav, Landesvorsitzende Carmen Goby, Unternehmerin des Monats Simone Ronacher, Bezirksstellenleiter Peter Demschar.
© WKK/EL Media Bezirksgeschäftsführerin Anna-Laura Plessitzer, Landesgeschäftsführerin Mag. Tanja Telesklav, Landesvorsitzende Carmen Goby, Unternehmerin des Monats Simone Ronacher, Bezirksstellenleiter Peter Demschar.

Einzigartig ist auch das „1001 Nacht Panorama-Spa“– ein Wellness-Traum für das Glück zu zweit auf 140 m² inkl. orientalischem Rasulbad, Whirlpool, Champagner, orientalischem Fingerfood und einem offenen Kamin. Dieses einzigartige Erlebnis ist auch für externe Gäste buchbar. „Jeder Gast darf in unserem Haus ein Individualist sein und das merken die Gäste. Darum haben wir auch so viele Stammgäste. Um das zu verstärken und damit sich unsere Gäste wohl fühlen, gibt es bei uns keine Keycard, sondern einen richtigen Schlüssel. Im Ronacher sollen sich die Gäste eben wie zu Hause fühlen“, erzählt eine lächelnde Simone Ronacher.

Innovativ und sehr gerne angenommen wird auch das Frühstück bis 12:00 Uhr und dass man in der Nacht baden gehen kann oder in der Früh anreisen und kostenlos bis 21:00 Uhr im Zimmer bleiben darf. „Ich stelle das Potpourri zur Verfügung und jeder nimmt sich, was er will und wie er es braucht“ so die einfühlsame Besitzerin, die sich nach den Bedürfnissen ihrer Gäste richtet.

Ein wahrer Anti-Aging Geheimtipp ist das „Cellgym“ mit Sauerstoff, welches auch bei  Alzheimer oder während einer Chemotherapie zum Einsatz kommen kann. „Wir lieben es, unsere Gäste immer wieder aufs Neue zu überraschen. Zum Beispiel werden kurz vor der Abreise die Autoscheiben geputzt und wir bringen ein nettes Kärtchen mit den besten Wünschen für eine Gute Heimreise an.“ Für Hunde liegen vor dem Haus Leckerlies und auch kleine Handtücher zum Abtrocknen der Pfoten zur Verfügung. Immer stehen Eiszuckerl, ein Packerl Taschentücher und Manner-Schnitten bereit, was bei den Gästen Kindheitserinnerungen weckt. Äußerst beliebt ist auch das „Jahrhundertwende-Buffet mit unseren selbst produzierten Schmankerln. Service is our success - und jeder Gast redet darüber. Obwohl wir ein Wellness-Hotel sind, kann man bei uns auch Seminare veranstalten. Wir sind technisch extrem gut ausgestattet und bringen schon mal 170 Gäste unter, wenn der Andrang groß ist, aber auch kleinere Seminare sind herzlich willkommen“, erzählt die Unternehmerin.

„PREISwertes“ Hotel

DAS RONACHER beschäftigt 84 Mitarbeiter, davon 20 Lehrlinge. „Wir halten extrem viel vom Wirtschaftskammer-Projekt „Lehre & Matura“. Das haben wir vor Jahren schon sehr erfolgreich an Samstagen in unserem Haus angeboten und vom Lehrling bis zum Küchenchef haben alle maturiert“.

Im März 2004 erhielten Simone und Markus Ronacher vom Bertelsmann Verlag die Auszeichnung "Hoteliers des Jahres". Damit nicht genug, verlieh der Gault Millau dem Thermenhotel Ronacher zwei Hauben. Somit ist das Ronacher das einzige Hotel in Österreich mit einer Hauben-Gourmet-Halbpension.

2012 wurde das Hotel nach einem Mystery Check zum ersten und einzigen 5-Stern Superior Hotel in Kärnten erkoren. 2014 hat das Ronacher die höchste Auszeichnung, die weltweit in der Hotellerie für ein Hotel und für Service vergeben wird, erhalten: Den "5 Star Diamond Award". Den Oscar aller Hotelauszeichnungen! Die Laudatio für diese besondere Ehrung hielt Maximilian Schell! „Im gleichen Zuge wurde ich als Hotelière mit dem besonderen Award als eine der visionärsten und besten Hoteliers weltweit gekürt.“

Seit Bestehen des Relax Guides (20 Jahre!) darf sich "DAS RONACHER Therme & Spa Resort *****S" über die höchste Auszeichnung von vier Lilien des Guides erfreuen. „Dies wird jährlich von anonymen Hoteltestern gekürt“, verrät uns Simone Ronacher.

Wir lieben Herausforderungen

Durch die wachsende Hotellerie ist es wichtig, immer mit innovativen Ideen und Weiterentwicklungen vorne zu sein. Man muss sich ständig um eine hohe Auslastung bemühen, um sich diese Entwicklung leisten zu können. Das erfordert viele Ideen im Marketing z.B. die Kulturgastspiele im Oktober mit den besten Schauspielern wie Tobias Moretti, Heike Makatsch, Adele Neuhauser, uvm. und den „Festspielen für die Seele“ mit Prof. Dr. Arnold Mettnitzer, Univ. Prof. DDr. Johannes Huber, Prof. Dr. Michael Musalek, Cecily Corti, die in den letzten beiden März-Wochen stattfinden. „Das ist uns ein großes Anliegen, da bei vielen Menschen das seelische Befinden sehr oft in den Hintergrund tritt. Darüber hinaus haben diese Projekte ein enorm großes Presseecho und stellen Bad Kleinkirchheim in den Vordergrund und wir beleben dadurch gleichzeitig die Vor- und Nachsaison. Auch Nicht-Hotelgäste kommen in den Genuss. Wir sind wie ein Überraschungsei, sagen unsere Gäste. Sie freuen sich bei jedem Aufenthalt wieder darauf, etwas Neues zu entdecken.“, so die Unternehmerin.

Ein Hotel ist nie fertig

„Wir planen bereits jetzt den Umbau für 2020 und wir leisten uns sehr viel Fläche und Service für unsere Gäste.  Aktuell schließt das Ronacher von 31.3 – 28.5 seine Pforten, um dann mit sehr vielen Neuerungen in die Saison zu starten. Auf die Tiefgarage wird ein 200 m² großes Fitness-Physio-Gym gebaut. Das ist derzeit weltweit einzigartig.“

Hier geht es um Prävention, aber auch um Unterstützung vor und nach Operationen. Auch im Spa-Bereich sind wieder viele Neuerungen geplant. Im Hotel "DAS RONACHER" kann man übrigens auch, zu einem leistbaren Preis einen Day-Spa genießen was auch von vielen KärntnerInnen genutzt wird.

Ausbildung mit Freude

„Auch was die Lehrlingsakquise angeht, hatten wir noch nie ein Problem. Wir sind der größte Lehrlingsausbilder in der Region und haben eine eigene 'Mama' für unsere Lehrlinge, die sich darum kümmert, dass die Jugendlichen überall eingebunden werden und auch ihre Freizeit sinnvoll und aktiv gestalten.“

„Unsere Lehrlinge kommen von ganz Österreich und ich kann ihnen auf Wunsch weltweit Jobs vermitteln in dem Wissen, dass sie gerne wieder in unser Haus zurückkommen. Am wichtigsten ist der Umgangston und deshalb bieten wir auch Persönlichkeitsschulungen für unsere Lehrlinge an. Und wir gehen mit der Zeit. Ich bin mit allen Lehrlingen auf Facebook verlinkt“, lacht die Unternehmerin. „Wir sehen uns als Familienarbeitsplatz. Wir haben extrem langjährige Mitarbeiter, die unsere Innovationen Jahr für Jahr mittragen.“

FAMILIE wird bei uns groß geschrieben

„Wir bieten allen unseren Mitarbeitern eine Fünf-Tage-Woche. Unser gesamter Wellnessbereich steht unseren Mitarbeitern abends zur Verfügung, damit auch sie in den Wellnessgedanken eintauchen und dies authentisch unseren Gästen vermitteln. Jährliche Weiterbildungen unserer Mitarbeiter in den verschiedensten Bereichen sind selbstverständlich. Das ist natürlich nicht alles. Wir haben mit dem Hotel DIE POST vier eigene Mitarbeiter-Häuser, in denen auch die Familienangehörigen herzlich willkommen sind und die wir auch im Ort integrieren. Eben Familienarbeitsplätze! Wir leben mit den Mitarbeitern und wir denken und achten sehr stark auf die Familienarbeitszeit.“

Im Hotel die Post gibt es auch ein Kinderbetreuungsangebot für Mitarbeiter. „Reden, ist das Wichtigste für uns. Darum herrscht bei uns eine „Open Door Policy“ und das wissen und schätzen meine Mitarbeiter. Ihre Gesundheit und Fitness liegt uns auch sehr am Herzen und wir machen einmal pro Woche gemeinsam Yoga“, so Simone Ronacher.

„Mein Mann und ich reisen sehr viel, um neue Innovationen zu sehen. Ich lese sehr gerne Fachmagazine, die mich zu neuen Ideen beflügeln. Siehe unser neues Präventions-Fitness-Physio-Gym, das wir mit dem Olympiastützpunkt der Biathleten entwickelt haben. Dies ist einzigartig in der Hotellerie Europas“.

„Ich glaube, dass es für eine erfolgreiche Unternehmensführung wichtig ist, dass beide Ehepartner dieselben Ziele verfolgen, um das Unternehmen und die Mitarbeiter weiterzuentwickeln. Als Ehepaar trennen wir Betrieb und Freizeit strikt. Darum haben wir eine Euro-Box eingerichtet. Jeder der zu Hause über die Firma spricht, muss einen Euro zahlen. Trotz der vielen Arbeit schaffen wir es jeden Tag, gemeinsam mit unserer 8-jährigen Tochter zu Mittag zu essen und gemeinsames Lernen am Nachmittag ist ein Fixpunkt in meinem Tagesablauf. Wenn wir mal Freizeit haben, verbringen wir diese gemeinsam mit unseren beiden Mädels in der Natur, denn ich liebe es in unseren schönen Nockbergen zu wandern.

Simone gibt nie auf

„Meine Mitarbeiter sagen immer 'Simone gibt nie auf'. Und das gilt auch für unsere Zukunft. Wir expandieren ständig. Die Mundpropaganda ist unser wertvollstes Gut. Geld für die Werbung verwenden wir viel lieber für unsere Stammgäste. Und ja, wir sind natürlich auf „Booking.com“ und allen anderen bekannten Online-Plattformen, aber unsere Direkt-Bucher erwartet immer ein besonderes Goodie.

WORDRAP

Eine meiner Stärken ist …

meine Zielstrebigkeit, ein Langstreckenläufer zu sein und das Menschsein nie zu vergessen.

Zum Job-Ausgleich mache ich ...
Nordic Walking entlang des Wasserweges in den herrlichen Nockbergen oder lese ein interessantes Buch oder Fachmagazin.

Was ich in Zukunft noch gerne umsetzen möchte …
ich möchte weiterhin die Gäste und Mitarbeiter mit Innovationen beglücken, die ihresgleichen suchen und das Unternehmen in eine gesunde und stabile Zukunft führen.

Erfolg bedeutet für mich …
Glückseligkeit in dem was ich tue, um vielen Menschen Freude zu bereiten.

Als Kind wollte ich …
so erfolgreich sein wie meine Mutter, das habe ich immer bewundert.

Mein persönliches Vorbild sind … 
Meine Vorbilder sind Menschen, die mit Freude, Mitgefühl und Zielorientiertheit ihren Weg gehen und damit erfolgreich sind.

Ich wurde Unternehmerin, weil … 
ich meine Ziele in der Hotellerie verwirklichen möchte.

Der größte Erfolg in meinem Leben war … 
Natürlich freuen mich die beruflichen Auszeichnungen, das größte Glück allerdings ist die große Liebe zu meinem Mann Markus und meinen zwei Töchtern Sophie und Marie.

Was mich immer wieder fasziniert …
sind Menschen, die sich durch Ausdauer und Zielstrebigkeit immer wieder neu motivieren, um auch nach Niederlagen wieder an der Spitze zu sein
(siehe Hermann Maier, mein Großcousin).

Auf meinem Nachttisch liegt …
ein Zettel und ein Stift.

Was mich aus der Balance bringt …
ist die Lüge, Ungerechtigkeit und rüder Umgang miteinander.

Mein Motto lautet …
Träume nicht dein Leben – lebe deinen Traum!

Unsere Bilder zur Unternehmerin des Monats März gibt es in unserer FLICKR-Galerie.