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Unternehmerin des Monats Juni 2011 - Christine Karner aus Feldkirchen

Traditionsgasthof und Mitglied der Kärntner Wirtshauskultur Gasthof Seitner in Feldkirchen

Seit 1513 dreht sich im Gasthof Seitner in Feldkirchen alles um Qualität und Kreativität – sowie bei Christine Karner.
 


Christine Karner mit ihrer 3 jährigen Tochter Carolin
 

Sie war von klein auf den Kontakt mit Gästen des elterlichen Gasthofs gewohnt. 
Karner absolvierte die Kärntner Tourismusschule mit Matura und Unternehmensführung.

Nach einigen beruflichen Erfahrungen in der Hotellerie trat Karner 2000 in den elterlichen Betrieb ein und übernahm ein Jahr später mit 22 den Betrieb von ihrer Mutter. 

 

 


Am Foto von links: Claudia Prodinger FiW-Geschäftsführerin, Christine Karner,
Anna Sommer Bezirksvorsitzende FiW Feldkirchen bei der Überreichung der Urkunde zur
"Unternehmerin des Monats Juni".

Junge Unternehmerin mit Ehrgeiz und Konsequenz

 

"Zu Beginn standen mir meine Eltern zur Seite und ich habe viel von ihnen gelernt.
Die oberste Prämisse meiner Mutter war und ist der einheimische Gast und Konsequenz im Betrieb. Das habe ich von ihr übernommen. Jede Generation verfolgt ihre eigene Linie und ich wollte den Betrieb nach meinen Vorstellungen präsentieren“, sagt Karner. Das ist ihr gelungen. Um einen leistungsfähigen Ablauf zu garantieren hat sie das 1513 errichtete Haus innen komplett neu gestaltet. "Ich wollte mich hier verwirklichen und sah das Potential des Betriebes. Gemeinsam mit unseren Architekten bauten wir in 14 Tagen um.

 


Drei Damen - drei Generationen: Mutter, Tochter, Enkeltochter
 

Unser Bestreben war es Tradition und alte Werte mit zeitgemäßem Komfort zu verbinden. Der traditionelle Charakter des Hauses mit seinem Stüberl lässt einem die alte Wirtshaustradition erleben, während die Moderne der Gastronomie anschließend in zwei weiteren Räumen auf Sie wartet“, erzählt Karner.

Auch die wunderbare Sonnenterrasse erstrahlt im neuen Glanz. "All diese Investitionen erforderten eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl um 30 Prozent. Ich möchte auf diesem Wege all meinen Mitarbeitern ein großes Dankeschön aussprechen. Meine Mitarbeiter sind unter anderem mein Kapital.“ Sie möchte nicht nur ihren Gästen ein angenehmes Ambiente bieten, sondern auch gemeinsam mit ihren Mitarbeitern erstklassige Dienstleistungen und Service liefern. 

"Wir müssen es schaffen, mit viel Kreativität, Offenheit und Ausdauer die Freizeit unserer Gäste in unserem Gasthof so erholsam als wie möglich zu machen

 

  

 

 

 

Moderne Speisenvielfalt, die begeistert


Der Betrieb ist jünger geworden, das Publikum ist bunt gemischt.
Der Gasthof Seitner ist nach wie vor eine Institution für Jung und Alt in Feldkirchen.

Viele Vereine, Clubs und Chöre nutzen die Räumlichkeiten für ihre Treffen und schätzen die Vielseitigkeit der Speisekarte. "Unsere Liebe und unser Augenmerk gehört der Kärntner Küche mit all ihren kulinarischen Vorzügen.

Gemeinsam mit Küchenchef Manfred Trampitsch achten wir darauf ausschließlich Frischprodukte zu verwenden.
Diese werden von unseren Partnern aus der Region geliefert. Ein paar Beispiele sind das Nockfleisch, die Kärntnermilch,  Karnerta, Spargel von Jäger, der Frischdienst Dabernig oder Fische aus der Fischzucht Payr“, sagt Karner.“ Zu den besonderen Stärken zählt der Mittagstisch mit drei verschiedenen Menüs. Die Kärntner Küche wird ergänzt durch Vollwertküche, Vegetarisches, Trennkost und saisonale Spezialitäten.
"Zu unseren Speisen reichen wir auch aus unserem heimischen Getränkeangebot den idealen Essensbegleiter“, so Karner.. Selbstverständlich gibt es hier noch ein richtig gutes Gulasch, eine echte Rindsuppe oder leckere Kasnudln. "Wir verkaufen die berühmten hausgemachten Kasnudl mit vielen anderen Köstlichkeiten auch auf dem Wochenmarkt in Feldkirchen.

Außerdem ist der Gasthof Seitner Mitglied der Kärntner Wirtshauskultur und, des Heimatherbstes mit den Kärntner Gulaschwirten“, verrät Karner.  

 "Unsere Liebe und unser Augenmerk gehört der Kärntner Küche mit all ihren kulinarischen Vorzügen.“

 

 

 

Entscheidungsschwach?
Nein danke!


Von acht Uhr in der Früh bis 16 Uhr am Nachmittag ist Karner im Gasthof und kümmert sich um die Unternehmens- und Mitarbeiterführung, Organisation sowie die Harmonie von Service und Küche. "Die verschiedenen Aufgabenbereiche in der Gastronomie variieren täglich.

Durch unsere erreichte Betriebsgröße dürfen wir den Weitblick nicht verlieren und neue Trends nicht ignorieren. Als Gastwirte dürfen wir auf keinen Fall zögern“, weiß Karner.
Sie steht für Konsequenz, ist ehrgeizig und schätzt eine klare Struktur. "Ich lege vor allem Wert auf Menschlichkeit, Ehrlichkeit und Respekt untereinander. Nur dadurch kann ein so leistungsfähiger Betrieb wie wir es sind bestehen.“
 

"Ein weiterer wichtiger Aspekt meines Berufes ist es nicht entscheidungsschwach zu sein. Wer lange zögert, verliert.“

 

  

Kraft tanken
bei der Familie


Der Abend, sowie die Sonn- und Feiertage gehören der Familie. "Wir und die Mitarbeiter brauchen die freie Zeit um Kraft zu schöpfen“, sagt Karner. Während sie tags über den Betrieb organisiert, passen die Großeltern auf ihre Tochter Carolin auf. "Wenn viel zu tun ist, kommt es vor, dass ich auch am Abend im Gasthof bin. Aber ich achte darauf, Zeit für meine Familie zu haben und genieße die Stunden mit ihnen. Mein Mann ist auch sehr innovativ und unterstützt mich bei meinen Vorhaben immer. Wenn man Stress hat, ist es wichtig, jemanden mit einem offenen Ohr zu haben“, weiß die Unternehmerin. 

Im Juni feiert sie das zehnjährige Jubiläum der Betriebsübernahme. Doch der Juni wird für Karner noch aufregender: Mitte des Monats heiratet sie ihren Apotheker Hr. Mag.  Karl Berger und feiert den dritten Geburtstag ihrer Tochter Carolin. Danach wird sie den Betrieb mit neuem Namen Christine Berger und gleichem Elan weiterführen.
 

Kontakt: Gasthof Seitner, www.gasthof-seitner.at

 

Allgemeine Informationen zur "Unternehmerin des Monats"