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Unternehmerin des Monats Februar 2018 - Brigitte Murnig aus Feldkirchen

Frau in der Wirtschaft stellt die Unternehmerin Brigitte Murnig, Inhaberin der Spedition Murnig, aus Feldkirchen vor.

Brigitte Murnig
© FiW Die Unternehmerin des Monats Februar 2018 Brigitte Murnig.
Ich wurde Unternehmerin, weil ich schon immer große Freude an diesem Beruf empfand!
Brigitte Murnig

 Franz Murnig, der Vater der Unternehmerin, fing nach der Rückkehr aus dem Krieg als Fahrer bei Spirituosen Raunikar in Feldkirchen an. Denn schon in seiner Jugend war Franz Murnig bei der Firma des Onkels Alfons Krainer als Beifahrer unterwegs und begeisterte sich schon seit jungen Jahren für diesen Beruf. 1948 pachtete er das Gewerbe seines Onkels, bis er es dann 1954 übernahm und den Betrieb mit seiner Frau Erna Murning weiterführte.

Als Kind wollte ich Klosterschwester werden..
Brigitte Murnig

Bereits als Kind saß Brigitte Murnig neben ihrem Papa am Beifahrersitz und fast täglich ging es auf große Fahrt durch ganz Kärnten. So bekam sie die „Transporteur-Gene“ von klein auf in den „LKW“ gelegt. Auf die Frage was sie einmal werden möchte wenn sie groß ist, antwortete die kleine Brigitte stolz: „Ich will das werden was der Papa macht.“

Brigittes Pläne waren anfänglich andere: „Ich hatte immer die Idee Klosterschwester zu werden, weil ich im Kindergarten von Klosterschwestern liebevoll umsorgt wurde und ich eine besondere Verbindung und Sympathie zu ihnen empfunden habe.“

Mit 19 Jahren absolvierte die heutige Unternehmerin die Konzessionsprüfung für Gütertransport und begann die Speditionslehre, welche sie erfolgreich mit 25 Jahren beendete.

1987 übernahm Brigitte Murnig dann den Betrieb ihres Vaters und leitet ihn bis heute mit vollem Einsatz und Leidenschaft.

Erfolg bedeutet für mich Zufriedenheit meiner Kunden und meiner Mitarbeiter.
Brigitte Murnig

Die Firma Murnig weist eine umfassende Speditionsservicepalette auf. Das Ziel ist es, eine kundenorientierte Lösung sämtlicher Transportprobleme auf dem kürzesten und kostengünstigsten Weg zu finden.

„Unser täglicher Verteilerverkehr erstreckt sich über Kärnten, Osttirol, südliche Teile Salzburgs und südliche Teile der Steiermark. Zirka 40 LKW mit Hebebühne und ein Kleintransporter bringen, was Sie wünschen“, erzählt die Unternehmerin, zu Recht voller Stolz auf ihren großen Fuhrpark.

Die Henne im Korb

Das Unternehmen zählt 37 Mitarbeiter, davon nur drei Frauen. Brigitte Murnig betont, dass sie genau diese Zusammenstellung genießt, weil sie sich mit ihren männlichen Mitarbeitern sehr gut versteht und gerne zusammenarbeitet. „Meine Mitarbeiter sind die tragenden Säulen meiner Firma, denn ohne sie könnte der Betrieb nicht bestehen,“  ist die Unternehmerin überzeugt. „Ich lebe mit meinen Mitarbeitern mit, unterstütze sie auch in privaten Bereichen und wir pflegen ein gutes Verhältnis.

Der Beruf bringt Tag täglich umfangreiche Herausforderungen mit sich. Es kommt wirklich nie Langeweile auf. „Die LKW starten ihre Motoren teilweise schon um 3 Uhr früh, da kam es auch schon vor, dass sich ein Einwohner des Ortes wegen der Lärmbelästigung mitten in der Nacht beschwerte. Das veranlasste mich, eine Dezibel Messung durchzuführen. Heraus kam, dass man auf die Entfernung gar nichts messen konnte, da das Geräusch zu gering war“, schildert sie uns. „Einerseits sollen die LKW runter von der Straße, anderseits muss in Zeiten wie diesen die Zustellung so rasch und pünktlich wie noch nie erfolgen. So ist kein Tag wie der andere und man muss immer für neue Situationen gewappnet sein.“  


Brigitte Murnig aus Feldkirchen
© FiW Bezirksstellenleiter Feldkirchen Sebastian Adami, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Kärnten Sylvia Gstättner, Unternehmerin des Monats Februar Brigitte Murnig, FiW- Bezirksvorsitzende Nadine Egger-Mikula, FiW- Bezirksgeschäftsführerin Claudia Prodinge


Was soll ich in der Freizeit anfangen?

Was mich immer wieder fasziniert, ist die Natur!
Brigitte Murnig

„Ich hab als Unternehmerkind viele Zeiten erlebt, wo ich nicht gewusst habe, was ich mit meiner Freizeit anfangen soll. Mir war oft langweilig. Aber das hat sich über die Jahre Gott sei Dank geändert. Mittlerweile bin ich eine leidenschaftliche „Marschiererin“, bin gerne in der Natur unterwegs ob zu Fuß oder mit dem Rad und lese wissenschaftliche Bücher, um mich zu entspannen.

Ich werde auf Händen getragen

Brigitte Murnig, eine Frau die ganz genau weiß, was sie will und dies auch durchzusetzen vermag. Trotzdem oder gerade deshalb lautet Ihr Lebensmotto: „Nur wer Gutes sät, wird Gutes ernten.“

Meine Mutter wird 94 Jahre alt und ist noch mit vollem Einsatz bei vielen Aktivitäten dabei. Sie streicht noch meine Auftragsscheine ab und ich kann mich zu 100 Prozent auf sie verlassen. Die zwei Söhne der Unternehmerin sind ebenfalls selbstständig und der jüngere Sohn wird vielleicht eines Tages die Spedition Murnig übernehmen. „Ich bin glücklich geschieden und lebe seit 22 Jahren in einer Lebensgemeinschaft und werde auf Händen getragen“, schildert Brigitte Murnig mit einem Lachen im Gesicht.


WORDRAP

Eine meiner Stärken ist... die Organisation.

Zum Job-Ausgleich mache ich... verschiedene Sportarten.

Was ich in Zukunft noch gerne umsetzen möchte ... mehr Zeit für mich.

Erfolg bedeutet für mich … Zufriedenheit meiner Kunden und Mitarbeiter.

Als Kind wollte ich …Klosterschwester werden.

Mein persönliches Vorbild ist/sind … Ich bin Ich!

Ich wurde Unternehmerin, weil … die Freude zu diesem Beruf mich dazu veranlasste.

Der größte Erfolg in meinem Leben war …  mein Leben ist ein ständiger Erfolg.

Was mich immer wieder fasziniert …die Natur.

Auf meinem Nachttisch liegt …kein Wecker.

Krank macht mich …Ich bin gesund.

Mein Motto lautet … Was man sät, wird man ernten!