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Einkommensteuersenkung ab 01.01.2020

Aufrollverpflichtung bis 30.9.2020 aufgrund der rückwirkenden Einkommensteuersenkung ab 01.01.2020


Für den Jahreseinkommensteil zwischen 11.000 Euro und 18.000 Euro ist bereits heuer nur mehr 20 Prozent statt 25 Prozent Steuer zu bezahlen. Arbeitgeber müssen das bei der Lohnverrechnung rückwirkend ausgleichen.

Zur steuerlichen Entlastung der erwerbstätigen Bevölkerung wurde die Einkommensteuer rückwirkend gesenkt. Davon profitieren alle Selbstständigen, deren steuerpflichtiges Jahreseinkommen höher als 11.000 Euro ist. Gleiches gilt für lohnsteuerpflichtige Arbeitnehmer sowie für Freiberufler, Vermieter und Pensionisten. Ziel der Bundesregierung ist, damit die Kaufkraft zu stärken. Die Maßnahme ist rückwirkend mit 1.1.2020 in Kraft getreten und bringt für Arbeitgeberbetriebe umgehenden Handlungsbedarf mit sich.

Gesenkt wurde der sogenannte Eingangssteuersatz, der auf den Einkommensteil zwischen 11.000 und 18.000 Euro gezahlt wird - und zwar von 25 Prozent auf 20 Prozent. Wer 18.000 Euro jährlich oder mehr verdient (Lohn- bzw. Einkommensteuer-Bemessungsgrundlage), wird dadurch mit dem Maximalbetrag von rund 350 Euro jährlich entlastet.

Was ist in der Lohnverrechnung zu tun?

Lohnsteuer ist jetzt mittels Aufrollung neu zu berechnen!

Für Selbstständige wird die Senkung bei der Veranlagung für 2020 wirksam. Für Arbeitnehmer ist eine Berücksichtigung über die Lohnverrechnung bereits früher vorgesehen: Arbeitgeber müssen für ihre Arbeitnehmer die rückwirkende Steuersenkung so bald wie möglich, spätestens jedoch bis 30. September 2020 durch Neuberechnung der Lohnsteuer vergangener Lohnzahlungszeiträume (die sogenannte „Aufrollung”) berücksichtigen. 

KEINE Aufrollverpflichtung besteht für 

  • Mitarbeiter die im Rollungsmonat ohne aufrechtem Dienstverhältnis sind.
  • Mitarbeiter die im laufenden Kalenderjahr Krankengeld bezogen haben

Tipps für Personalverrechner

  • Arbeits- und Entgeltbestätigungen für Wochengeld sind neu auszustellen, falls es zu einem höheren Nettobezug kommt.
  • Pfändungen müssen neu berechnet und Differenzen nachgezahlt werden.