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Energieeffizienzgesetz: wichtiger Termin 14. Februar

Effizienzmaßnahmen unbedingt melden!

Vom Energieeffizienzgesetz sind hauptsächlich Energielieferanten und große energieverbrauchende Unternehmen betroffen.

 

Jeder Energielieferant, der im Vorjahr mehr als 25 GWh  Energie entgeltlich an Endenergieverbraucher im Inland abgesetzt hat, unterliegt folgender Verpflichtung: er muss Energieeffizienzmaßnahmen nachweisen, die 0,6 % des Vorjahres-Energieabsatzes entsprechen. Wenn keine gesetzt wurden bzw. nicht in vollem Ausmaß, fällt eine Ausgleichszahlung von 20 Cent pro kWh an.

 

Die in den Jahren 2014 und 2015 gesetzten bzw. erworbenen Effizienzmaßnahmen  müssen bis zum 14. Februar (24 Uhr) gemeldet werden. Die Meldung bis zu diesem Termin ist auch insofern wichtig, als diese Maßnahmen sonst verfallen und damit ihren Wert verlieren.

Ebenso wäre eine allenfalls zu leistende Ausgleichszahlung bis zu diesem Termin zu melden.

 

Weiters  ist die im Jahr 2015 an Endkunden abgesetzte Energiemenge zu melden. Dies betrifft alle, die 20 GWh oder mehr geliefert haben.

 

Diese Meldungen können über das Unternehmensserviceportal (USP) erstellt werden. Wie das im Detail funktioniert, ist in einem „Handbuch“ beschrieben. Dieses ist auf der Internetseite der Monitoringstelle (www.monitoringstelle.at) unter dem Punkt „Energielieferanten“ zu finden.

Zuvor ist eine Registrierung im USP erforderlich, aber auch bei der Monitoringstelle. Dann werden die Anwendungen zum Energieeffizienzgesetz im USP für das Unternehmen freigeschalten.

 

Die Monitoringstelle ist eine Einrichtung der österr. Energieagentur und wurde vom Wirtschaftsministerium  mit der Administration des Energieeffizienzgesetzes betraut. 

 

Energieeffizienzmaßnahmen können auch von anderen Unternehmen erworben werden. Es haben sich mittlerweile mehrere virtuelle Marktplätze für Effizienzmaßnahmen entwickelt. Unternehmen, die freiwillig Effizienzmaßnahmen setzen (die nicht gefördert wurden), können diese Maßnahmen auf den virtuellen Marktplätzen handeln oder aber auch direkt Energielieferanten anbieten.

 

Welche Handelsplattformen es gibt, wie die Übertragung von Maßnahmen funktioniert und viele weitere Informationen zum Thema sind auf wko.at/energieeffizienz  verfügbar.

 

Große energieverbrauchende Unternehmen müssen alle vier Jahre ein externes Energieaudit durchführen oder eine Energiemanagementsystem einführen, wobei dieses Energiemanagementsystem ein internes oder externes Audit enthalten muss.