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Meldung für gefährliche Gemische

Mit Jahresbeginn ist eine EU-Verordnung in Kraft getreten, die eine Meldepflicht für gefährliche Gemische vorsieht, die in der EU in Verkehr gebracht werden und die für die private und gewerbliche Verwendung vorgesehen sind. Die Meldung erfolgt an die europäische Chemikalienagentur Echa. Für alle Gemische, die gemäß bisher geltendem Recht gemeldet wurden (in Österreich durch die Übermittlung eines Sicherheitsdatenblatts an das Umweltbundesamt und die Vergiftungsinformationszentrale) besteht keine Pflicht zu dieser neuen Meldung bis Ende 2024. Außer es gibt beim Gemisch wesentliche Änderungen  (Anhang VIII, B 4.1 der CLP-Verordnung).  Gemische, die bis Ende 2020 nicht durch Übermittlung des Sicherheitsdatenblattes gemeldet wurden, müssen mit der neuen Meldung gemeldet werden. 

Meldepflichtig sind Importeure, die die Gemische in die EU einführen sowie „nachgeschaltete Anwender“ (das sind insbesondere Lohnhersteller von Gemischen und  sog. Formulierer). Die Meldung erfolgt in einem bestimmten Format (PCN Format). Anzugeben sind die Produktkategorie, die Einstufung und Kennzeichnung der Gesundheitsgefahren und auch toxikologische Informationen. Weiters die Form der Verpackung, Farbe und Beschaffenheit und der pH Wert. Es wird bei der Anmeldung auch ein sog UFI-Code generiert – ein Rezepturidentifikator -, der auch am Etikett angebracht sein muss.