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Meldung von Daten in bestimmten Erzeugnissen

Die REACH-Verordnung ist die wichtigste Rechtsvorschrift der EU für den Bereich Chemikalien. Die Verordnung sieht auch vor, dass Lieferanten entlang der Lieferkette informieren müssen, wenn ein Erzeugnis einen besonders besorgniserregenden Stoff (SHVC) mit mehr als 0,1 Massenprozent enthält.  Die Informationspflicht gilt für gewerbliche Kunden. Seit 5. Jänner muss eine entsprechende Information auch an die europäische Chemikalienagentur Echa gemeldet werden (SCIP-Meldung).

Zu melden ist insbesondere der Name des Erzeugnisses und des SHVC-Stoffes und wo im Erzeugnis dieser Stoff sich befindet sowie die Artikelkennung (z.B. EAN). Die Meldung kann direkt auf der Webseite der Echa erfolgen.

Die Liste der SHVC-Stoffe enthält ca. 200 Einträge (Anhang XIV REACH-Verordnung). Darunter ist auch Blei. Unternehmen, die Erzeugnisse herstellen oder in die EU importieren sowie Großhändler und Montagebetriebe sind betroffen. Einzelhändler, die Erzeugnisse direkt an Konsumenten liefern, sind nicht erfasst. Wenn ein Erzeugnis aus mehreren „Teilerzeugnissen“ besteht, müssen sowohl das Erzeugnis als auch die Teilerzeugnisse gemeldet werden – sofern SHVC-Stoffe mit mehr als 0,1 Massenprozent enthalten sind.