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Verpackungsverordnung beachten

Die Verpackungsverordnung betrifft jedes Unternehmen das in Österreich Verpackungen in Verkehr setzt.

Verpackungen sind nicht nur klassische Verpackungen wie Tuben, Gläser, Kartons etc., sondern auch Packhilfsmittel wie Klebebänder oder Umreifungsbänder.

In der Verordnung sind die verschiedenen Arten von Verpackungen definiert und welche Pflichten sich für die Inverkehrbringer der Verpackungen ergeben.

Für Haushaltsverpackungen besteht eine Pflicht zur Teilnahme an einem zugelassen Sammel- und Verwertungssystem. Das bedeutet, dass man einen Vertrag mit einem solchen System abschließen und Lizenzgebühren entrichten muss.  Für gewerbliche Verpackungen gibt es keine Verpflichtung zur Teilnahme, aber es gibt eine 100 %- Rücknahmeverpflichtung für die Verpackungen und Meldeverpflichtungen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, diese Verpackungen zu lizenzieren.

Für Unternehmen, die pro Jahr nicht mehr als 1.500 kg Haushaltsverpackungen und nicht mehr als 1.500 kg gewerbliche Verpackungen in Verkehr setzen, bieten die Systeme eine sog. Pauschallizenzierung an. Gegen ein Entgelt von ca. EUR 140,- pro Jahr sind für diese Unternehmen die Verpflichtungen aus der Verpackungsverordnung erfüllt.

Kontrollen der Verpackungsverordnung erfolgen im Auftrag des Umweltministeriums, welches sich dabei Wirtschaftsprüfer bedient. Bei Verstößen drohen empfindliche Geldstrafen und es sind auch die Kosten der Prüfung zu zahlen. 

Weitere Informationen finden Sie in der Navigation unter Links.