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Förderungen für Digitalisierung

Die Digitalisierung wird auch 2017 voranschreiten. Sie beeinflusst die Gesellschaft insgesamt; in den Unternehmen verändert der Einsatz digitaler Techniken den gesamten Produktions- und Arbeitsprozess. Durch die Digitalisierung wird der Aufbau neuer Serviceangebote erleichtert bzw. wird generell die Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen und Produkte begünstigt.

Für Beratungs- und Umsetzungsmaßnahmen im Zusammenhang mit Digitalisierung gibt es von Bundes- und Landesförderstellen verschiedene Fördermöglichkeiten. Das sind insbesondere:

• Die Landesförderstelle KWF (www.kwf.at) bietet für Kleinstunternehmen aller Branchen den „Beratungsscheck“ an. Hier werden Beratungsleistungen zur Elektronisierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen mit einem Zuschuss von 50 %, max. EUR 2.000,- gefördert. Die Beratungskosten müssen mindestens EUR 1.000,- betragen. Als Berater können Experten mit explizitem technischen Hintergrund fungieren (z.B. Ingenieurbüros).

• Für Unternehmen aus Gewerbe, Industrie und produktionsnahe Dienstleistungen steht vom KWF das Produkt „Smart Production – Produktion der Zukunft“ zur Verfügung. Dabei geht es einerseits um Beratungsleistungen von externen Experten mit dem Ziel der systematischen Vorbereitung des Unternehmens hin zur systemunterstützten und vernetzten Produktion. Die Förderung beträgt bis zu 100 % (bei überbetrieblichen Projekten); der Regelsatz ist 50 %.
Andererseits werden Investitionen ab EUR 300.000,-, die aktiviert werden und zum Aufbau von vernetzten, digitalen und intelligenten Kommunikationsstrukturen zur Implementierung von Funktionalitäten im Bereich Smart Production bzw. Industrie 4.0 beitragen, mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss gefördert.

• Von der Bundesförderstelle FFG (www.ffg.at)  läuft noch bis 14. Februar die Ausschreibung „AT:net“. Es geht hier um die Markteinführung und Etablierung digitaler Anwendungen und digitaler Produkte. Ausgehend von einem bestehenden Prototyp unterstützt das Programm die Markteinführungsphase bis zum kommerziellen Vollbetrieb. Die Förderhöhe beträgt für KMU 35 %, max. EUR 200.000,-. Förderbare Kosten: insb. Marketingkosten, Kosten für den Aufbau von Vertriebswegen, Kosten für Software- und Usertests, Entwicklungskosten für Fehlerbeseitigung.
Die eingereichten Projekte werden von einer Expertenjury bewertet und zur Förderung vorgeschlagen.

• Die Bundesförderstelle AWS (www.awsg.at) bietet mit dem Programm „Industrie 4.0“ eine Fördermöglichkeit für Unternehmen an, die Investitionen in Anlagen zur Implementierung von Industrie 4.0 und zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen vorhaben. Der maximale Zuschuss beträgt 20 %, max. EUR 500.000,-. Es besteht auch die Kombinationsmöglichkeit mit einem ERP-Kredit, der eine zinsgünstige Finanzierung ermöglicht.

Generell gilt, dass mit dem Vorhaben erst begonnen werden darf, wenn der Förderantrag bei der Förderstelle eingelangt ist. In allen Fällen ist eine elektronische Antragstellung vorgesehen. Nähere Informationen zu den einzelnen Programmen bzw. Ausschreibungen sind auf den Homepages der Fördergesellschaften verfügbar.