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Förderung für den Anschluss an Breitbandinternet kommt

Das Infrastrukturministerium hat eine Förderung für KMU angekündigt, die sich an das Breitbandnetz anschließen wollen. Breitbandinternet ermöglicht schnelle Übertragungsgeschwindigkeiten, die gerade im Zusammenhang mit der Digitalisierung von Geschäftsprozessen notwendig sind.

Die Förderung besteht in einem nicht rückzahlbaren Zuschuss im Ausmaß von  50 % der Kosten (max. EUR 50.000,-). Es steht nur ein bestimmtes Budget zur Verfügung. Wenn dieses verbraucht ist, besteht keine Antragsmöglichkeit mehr.

 

Abgewickelt wird die Förderung mit dem Namen „Connect“ über die Bundesförderstelle FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft). Die elektronische Antragstellung dort ist voraussichtlich ab 31. Mai möglich. Ein Leitfaden für Antragsteller, der derzeit erarbeitet wird, soll alle für eine erfolgreiche Antragstellung erforderlichen Informationen enthalten; insbesondere auch, welche Unterlagen beigebracht werden müssen.

 

Antragsteller können kleine und mittlere Unternehmen aller Branchen sein. Die Förderung wird auf der Basis der De-minimis-Verordnung vergeben. Diese sieht vor, dass ein Unternehmen nur EUR 200.000,- innerhalb von 3 Jahren an derartigen Förderungen bekommen darf.

 

Förderbare Kosten sind insbesondere die durch den Kommunikationsdiensteanbieter in Rechnung gestellten Anschlusskosten für den Ausbau von Leerrohrsystemen mit und ohne Kabel. Das sind vor allem die Kosten für Grabungsarbeiten, Kosten für die Leerverrohrung, die Kosten für das Glasfaserkabel und für den Faserverteiler. Es sind aber auch Eigenleistungen in Form von Arbeitsleistungen förderbar.

Bei der FFG erfolgt eine Prüfung des Antrags auf Vollständigkeit. In weiterer Folge werden die Ansuchen einer Bewertungsjury vorgelegt, die  das Ansuchen hinsichtlich technischer und wirtschaftlicher Vertretbarkeit prüft. Hier geht es um die geplante Leitungsführung und die Höhe der Kosten, für die die Förderung beantragt wird.

Danach erfolgt die Förderentscheidung. Das Projekt muss innerhalb eines Jahres umgesetzt werden.

Sinnvollerweise wird der erste Weg eines Interessenten für diese Förderung zum Kommunikationsdiensteanbieter führen, der in der Standortgemeinde tätig ist. Informationen dazu bietet der Breitbandatlas Österreich (www.breitbandatlas.info). Vom Diensteanbieter sollte man Informationen über die Höhe der Anschlusskosten erfahren.

Detailinformationen zur Förderung werden in Kürze auf www.ffg.at/breitband verfügbar sein.