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Förderungen für umweltfreundliche Investitionen

Auf Bundesebene gibt es eine spezielle Förderstelle, die Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC). Diese wickelt im Auftrag des Bundes Förderungen für Investitionen ab, die eine positive Auswirkung auf die Umwelt haben. Hier geht es insbesondere um die Forcierung von erneuerbaren Energieträgern und um die Verbesserung der Energieeffizienz. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die alternative Mobilität. 

Antragsteller sind in der Regel Unternehmen (in bestimmten Programmen können auch Privatpersonen Antragsteller sein). Wird für eine Maßnahme an einem Gebäude eine Förderung  beantragt, und dieses Gebäude auch privat genutzt, wird die Förderung der KPC um das Ausmaß der privaten Nutzung gekürzt.

Die Antragstellung erfolgt elektronisch auf der Webseite der Fördergesellschaft (www.umweltfoerderung.at). Hinsichtlich des Zeitpunkts der Antragstellung gibt es zwei Varianten, je nachdem, welches Förderprogramm beantragt wird.

Bei den meisten ist es so, dass der Antrag vor Projektbeginn (Bestellung, Beauftragung) eingebracht werden muss. Dies ist auch bei den „normalen“ Wirtschaftsförderstellen die übliche Vorgangsweise.

Es gibt bei der KPC jedoch auch die sogenannten Pauschalförderungen. Dies betrifft Aktivitäten, die häufig getätigt werden und wo es daher  eine große Zahl an Förderanträgen gibt. 

Beispielsweise Holzheizungen unter 100 kW, Wärmepumpen unter 100 kW, thermische Solaranlagen unter 100 m², Fernwärmeanschluss unter 100 kW. Hier ist der Antrag (und somit auch gleich die Abrechnung) innerhalb von 6 Monaten nach Umsetzung des Projekts einzubringen.  Ein Versäumen der Frist führt immer dazu, dass das Projekt nicht förderbar ist.

Die Förderung besteht bei den Pauschalförderungen in einem fixen Betrag pro m² Solarfläche, pro kW thermischer Leistung etc., gedeckelt aber mit meistens 30 % der förderbaren Kosten. Bei einer thermischen Solaranlage mit 40 m² würde man bei Standardkollektoren pro m2  EUR 150,- bekommen, maximal aber 30 % der förderfähigen Kosten. Es gibt aber auch Zuschlagsmöglichkeiten, z.B. für eine Solaranlage mit österr. Umweltzeichen.

Bei Fahrzeugen mit alternativem Antrieb gibt es wiederum eine spezielle Art der Antragstellung. Schafft man ein Elektroauto an,  muss man sich zunächst registrieren. Dann wird der Förderbetrag reserviert. Innerhalb von  24 Wochen muss dann das Auto geliefert, bezahlt und zugelassen werden. Auch die endgültige Antragstellung muss innerhalb dieser Frist erfolgen. Die Förderung beträgt z.B. bei einem Fahrzeug mit ausschließlich Elektroantrieb EUR 1.500,-, wobei sich aber auch der Fahrzeughändler mit einer Förderung in derselben Höhe beteiligen muss. Dort,  wo das Fahrzeug hauptsächlich geladen wird, muss der Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energieträgern kommen.

Es lohnt sich jedenfalls, die Webseite der Fördergesellschaft aufzurufen und zu schauen, wieviel verschiedene Förderprogramme dort angeboten werden. Bitte auch die Details in den jeweiligen Programmen beachten.

www.umweltfoerderung.at