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Cookies und Datenschutz – auf was zu achten ist (Teil 1)

Welche Cookies werden von meiner Webseite gesetzt?


Wer eine Webseite betreibt ist dafür verantwortlich, was mit den Daten der Besucher passiert. D.h., wenn Ihre Webseite unrechtmäßig Daten verarbeitet, können Sie das nicht auf den Webseiten-Betreuer abwälzen.

Cookies werden vereinfacht ausgedrückt für folgende Zwecke eingesetzt, damit:

  1. die Webseite technisch einwandfrei funktioniert
  2. ein Online-Shop technisch möglich ist (speichern der Waren im digitalen Warenkorb)
  3. die Daten der Besucher für eigene Marketingmaßnahmen genutzt werden können
  4. die Daten der Besucher von Dritten ausgelesen bzw. an diese übermittelt werden können

Die Punkte 1 und 2 werden als „technisch notwendige“ oder „essenzielle“ Cookies bezeichnet; d.h. sie sind erforderlich und bedürfen keiner Einwilligung durch den Nutzer, müssen aber in der Datenschutzerklärung beschrieben werden (Beispiele dazu: Login-Daten, Warenkorb, Online-Buchung).

Die Punkte 3 und 4 bedürfen zwingend einer Einwilligung durch den Nutzer und zwar in Form einer aktiven Zustimmung („opt in“ – mehr dazu in Teil 2). Beispiele dafür sind Facebook-Pixel, YouTube, Googleprodukte wie Maps, Translate, Webfonts oder Analytics.

Vielen Unternehmern ist nicht bewusst, dass einwilligungspflichtige Cookies auf ihren Webseiten gesetzt werden.

Als Vorgangsweise empfehlen wir:

  1. Erhebung der auf Ihrer Webseite eingesetzten Cookies
  2. Welche davon sind technisch notwendig?
  3. Welche darüber hinaus gehenden (= einwilligungspflichtigen) Cookies werden tatsächlich benötigt?
  4. Art der Umsetzung einer korrekten Einwilligung definieren – ersetzt die derzeit üblichen Cookie-Banner (Details dazu in Teil 2).
  5. Webseite anpassen und alle verwendeten Cookies in der Datenschutzerklärung beschreiben.