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(Muster-)Vereinbarung (Ang.) über den Besuch einer Bauhandwerkerschule

Gilt für
Österreichweit

Vereinbarung über den Besuch einer Bauhandwerkerschule


zwischen

der Firma .................................................................................................................


dem Arbeitnehmer ...................................................................................................

wird einvernehmlich vereinbart, daß letzterer während der Zeiten des Besuches einer dreiklassigen Bauhandwerkerschule gem. § 59 Schulorganisationsgesetz, BGBI. Nr. 435/95, bei vermindertem Entgelt weiterbeschäftigt wird.

Für die Dauer des Besuches der Schule erfüllt der Arbeitnehmer damit seine arbeitsrechtlichen Verpflichtungen.

Der Kollektivvertrag über die Ausbildung von Bauhandwerkerschülern, abgeschlossen zwischen der Bundesinnung der Baugewerbe, dem Fachverband der Bauindustrie, der Bundesinnung der Zimmermeister, der Bundesinnung der Steinmetzmeister und der Gewerkschaft der Privatangestellten, in Kraft getreten am 1. Dezember 1995, bildet einen integrierenden Bestandteil dieser Vereinbarung (siehe Anlage).

Insbesondere gilt folgendes:

  • Das sich daraus ergebende Entgelt beträgt
    in der 1. Klasse 70 %
    in der 2. Klasse 80 % und
    in der 3. Klasse 90 %
    des Gehaltes der Beschäftigungsgruppe A3 Fachkräfte im 1. und 2. Jahr des Kollektivvertrages für Angestellte der Baugewerbe und der Bauindustrie in der jeweils gültigen Fassung.
    Der Umfang des Urlaubsentgeltes bemißt sich nach diesem Entgelt.

  • Arbeitgeber und Arbeitnehmer können, während der Laufzeit einer Klasse und bis zum Ablauf von drei Monaten nach Ende derselben, keine rechtswirksame Kündigung des Arbeitsverhältnisses aussprechen.

  • Der Anspruch auf Weihnachtsremuneration und Urlaubszuschuß vermindert sich in dem Ausmaß, das dem, um die Dauer des Schulbesuches verkürzten Dienstjahr entspricht.

  • Ein Anspruch auf kollektivvertragliche Sondererstattungen, Zulagen, Zuschläge und Überstundenpauschalen gebührt nicht.

  • Die Gesamtausbildungsdauer erstreckt sich über drei Jahre, wobei jede Klasse 13 Unterrichtswochen umfaßt und jeweils Anfang Dezember beginnt und bis spätestens 25. März dauert.

  • Zwischen 24.12. und 6.1. gilt Gebührenurlaub als vereinbart.

  • Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, im Fall der Selbstkündigung, verschuldeter Entlassung oder eines vorzeitigen Austrittes ohne wichtigen Grund, innerhalb von drei Jahren nach erfolgreichem Abschluß dem Arbeitgeber einen Teil der Ausbildungskosten zurückzuzahlen.
    Diese Rückzahlungsverpflichtung beläuft sich innerhalb des ersten Jahres auf S 15.000,--, danach auf S 5.000,--.

    Für den Fall der Endigung des Arbeitsverhältnisses durch Selbstkündigung, verschuldeter Entlassung oder eines vorzeitigen Austrittes ohne wichtigen Grund vor Abschluß der Bauhandwerkerschule hat der Arbeitnehmer nach der 1. Klasse S 5.000,-- und nach der 2. Klasse S 10.000,-- zurückzuzahlen.

    Der Betrag, der aufgrund dieser Bestimmung zurückzuzahlen ist, wird jährlich um den Prozentsatz der jeweiligen Lohnerhöhung des Kollektivvertrages für Bauindustrie und Baugewerbe angehoben.


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Unterschrift des Arbeitnehmers


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Unterschrift des Arbeitgebers



..................................., am .............................