th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Corona-Virus: Hilfspakete, Unterstützungen und Dienstleistungen

Übersicht über die wichtigsten niederösterreichischen und österreichischen Unterstützungsmaßnahmen 

Wirtschaftskammer Niederösterreich 

Der Corona-Virus stellt Niederösterreichs Unternehmerinnen und Unternehmer vor große Herausforderungen, die für uns alle völliges Neuland bedeuten. Klar ist aber, dass die Wirtschaftskammer Niederösterreich auch in dieser Situation für Sie da ist.

Hier sind die wichtigsten Maßnahmen zusammengefasst, bei denen es um eine rasche Bereitstellung von finanziellen Mitteln (Direktzahlungen und Bankkredite mit Bundesgarantien) geht. Diese Unterstützung soll das wirtschaftliche Überleben jener Unternehmen sicherstellen, die auf Grund der Corona-Krise schwerwiegende Liquiditätsengpässe haben.


COVID-19 aws Investitionsprämie

Antragstellung zwischen 1. September 2020 und 28. Februar 2021

Um die österreichische Wirtschaft in Folge der Corona-Krise zu unterstützen, hat die Bundesregierung mit der aws Investitionsprämie ein neues Förderungsprogramm entwickelt, mit dem ein deutlicher Anreiz für Unternehmensinvestitionen geschaffen wird. Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung von Betriebstätten, zur Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätze und zur Stärkung der  internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Österreich geleistet. 


Härtefallfonds: Sicherheitsnetz für kleine Betriebe

Gefördert werden alle Unternehmerinnen und Unternehmer als Einzelperson. Neben Mitgliedern der Wirtschaftskammern sind dies auch beispielsweise freie Dienstnehmer, neue Selbständige und freie Berufe.  ACHTUNG in der Auszahlungsphase 2 gibt es einen erweiterten Kreis der Bezieher.

  • Härtefallfonds, Auszahlungsphase 1 kann nicht mehr beantragt werden.
  • Weitere Informationen zum Härtefallfonds, Auszahlungsphase 2 finden Sie hier

Corona – Hilfsfonds:
Bankkredite mit 100% Bundesgarantie für alle Betriebe

Der Corona Hilfsfonds dient – im Unterschied zu den bisherigen Überbrückungshilfen von aws und ÖHT – der Betriebsabsicherung. In der ersten Phase können Bankkredite mit Bundesgarantien im Ausmaß von max. 3 Monatsumsätzen in Anspruch genommen werden. Mit den Bundesgarantien werden 100% der Kreditsumme von max. 500.000,- Euro besichert. Das Garantieentgelt liegt zwischen 0% und 2% und ist abhängig von der Kredithöhe, der Unternehmensgröße und der Laufzeit, die max. 5 Jahre beträgt und um weitere 5 Jahre verlängert werden kann. Der Kreditzinssatz beträgt zwischen 0% und 1% pa. Die Beantragung ist ab 8. April 2020 über die Hausbank möglich.

  • Weitere Informationen zum Corona – Hilfsfonds Bankkredite mit Garantien finden Sie hier

Ausfallsbonus

Betriebe mit einem Umsatzausfall von mindestens 40 % erhalten einen Zuschuss von 30 % des monatlichen Umsatzausfalls (max. 60.000 Euro), wobei die Hälfte (15 % des Umsatzausfalls, max. 30.000 Euro) ein Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss II ist. Der Ausfallsbonus kann jeweils ab dem 16. des Folgemonats beantragt werden, erstmals ab 16. Februar 2021.


Umsatzersatz für Zulieferbetriebe - Eckpunkte im Überblick  

Die Bundesregierung hat die Eckpunkte der Corona-Hilfen für Zulieferbetriebe vorgestellt:

  • Anspruchsberechtigt ist jedes Unternehmen, das mindestens 50% Umsatzzusammenhang mit einem oder mehreren im Lockdown geschlossenen Betrieben nachweisen kann.  
     
  • Im Betrachtungszeitraum muss mindestens 40% Umsatzeinbruch im Vergleich zum Vorjahr (November/Dezember 2019) vorliegen.

  • Berechnungsgrundlage sind jene Umsätze aus dem November und Dezember 2019, die mit direkt betroffenen Unternehmen erzielt wurden.

  • Es gelten grundsätzlich die gleichen Kriterien wie beim Umsatzersatz: demnach erhält ein indirekt betroffenes Unternehmen aus dem Handel den gleichen Prozentsatz an Umsatz ersetzt, der auch für direkt betroffene Handelsunternehmen im selben Zeitraum gegolten hat.

  • Ab einer Fördersumme von 5.000 Euro müssen diese Angaben von einem Steuerberater oder Bilanzbuchhalter bestätigt werden.

  • Um diese Hilfen treffsicher auszuzahlen, muss zunächst die Abrechnung für den Umsatzersatz für den Dezember abgewickelt sein. Daher wird die Beantragung für die Hilfen für die indirekt betroffenen Unternehmen ab Ende Jänner 2021 über FinanzOnline möglich sein.

  • Aufgrund der europäischen Beihilfenregeln beträgt die maximale Auszahlungssumme 800.000 Euro, die Mindestauszahlungssumme beträgt 1.500 Euro, in Einzelfällen 2.300 Euro.

Corona – Hilfsfonds: 

Fixkostenzuschuss, Phase 1

Unternehmen jener Branchen, die durch Maßnahmen wie Betretungsverbote, Reisebeschränkungen oder Versammlungsbeschränkungen besonders betroffen sind und Liquiditätsprobleme haben sowie Unternehmen, die in Folge der Corona-Krise mit großen Umsatzeinbußen und der Gefährdung ihrer Geschäftsgrundlage konfrontiert sind, können ab 20. Mai 2020 einen Fixkostenzuschuss beantragen. Der Zuschuss ist von der Höhe des Umsatzeinbruches (mindestens 40%) abhängig und beträgt zwischen 25% und 75% der Fixkosten des Unternehmens.
Der Zuschuss ist über FinanzOnline zu beantragen. Seit 19. August 2020 kann der Antrag - unabhängig von der Höhe des Fixkostenzuschusses - nur vom Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter gestellt werden.

Detailinformationen erhalten sie unter der Hotline des Finanzministeriums 050 233 770 oder unter der eMail-Adresse corona.hotline@bmf.gv.at.

  • Weitere Informationen zum Corona –
    Hilfsfonds Fixkostenzuschuss, Phase 1 finden Sie hier

Fixkostenzuschuss 800.000 

Die Einreichung zum Fixkostenzuschuss 800.000 (Phase 2) ist ab sofort möglich. 

Gefördert werden die laufenden Fixkosten aus einer operativen inländischen Tätigkeit, die bei einem Covid-19-bedingten Umsatzausfall von mindestens 30 % angefallen sind. Es können Zuschüsse für bis zu zehn Betrachtungszeiträume im Zeitraum 16. September 2020 bis 30. Juni 2021 gewährt werden. Der Fixkostenzuschuss richtet sich nach dem prozentualen Umsatzausfall (z.B. Umsatzausfall 50% ➔ FKZ 800.000 von 50% der Fixkosten). Es gibt die Option für einen pauschalen Fixkostenzuschuss von 30% des Umsatzausfalles (für Unternehmen mit einem Umsatz von weniger als EUR 120.000 im letztveranlagten Jahr). Die Auszahlung erfolgt in 2 Tranchen die separat beantragt werden müssen. Die Beantragung erfolgt wie für Phase 1 über FinanzOnline. Die Höhe der Umsatzausfälle und Fixkosten ist durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter zu bestätigen, wenn diese die Beantragung vornehmen. 

Detailinformationen erhalten sie unter der Hotline des Finanzministeriums 050 233 770 oder unter der eMail-Adresse corona.hotline@bmf.gv.at.

Um eine geordnete Abwicklung sicherzustellen, muss ein Lockdown-Umsatzersatz zeitlich immer vor dem Fixkostenzuschuss 800.000 beantragt werden.

Sollten Sie Unterstützung bei der Einreichung zum Fixkostenzuschuss benötigen, da Sie für Ihre Buchhaltung selbst verantwortlich sind oder noch keinen Kontakt zu einem Bilanzbuchhalter hergestellt haben, so stellen wir Ihnen hier ein Kontaktliste ausgewählter Bilanzbuchhalter zur Verfügung. Dieses Unterstützungsangebot wurde gemeinsam mit der Fachgruppe UBIT erarbeitet.

Verlustersatz

Mit den in den oberen Punkten angeführten Fixkostenzuschuss I und dem Fixkostenzuschuss 800.000 können Unternehmen je nach Umsatzeinbruch Ihre Fixkosten anteilig decken.

Der Verlustersatz für ungedeckte Fixkosten bis EUR 3 Millionen stellt eine Verlustabdeckung für Betriebe ab einem Umsatzminus von 30%dar.  

Die Einreichung zum Verlustersatz ist ab sofort möglich. 

Der Verlustersatz wird ab einem Umsatzausfall von mindestens 30% und unter der Voraussetzung, dass der gesamte Verlustersatz mindestens EUR 500 beträgt, gewährt. Die Verluste müssen im Zeitraum zwischen dem 16. September 2020 und längstens bis zum 30. Juni 2021 entstanden sein. Die gewählten Betrachtungszeiträume müssen zeitlich zusammenhängen – ausgenommen ist eine eventuelle Lücke durch die Beantragung des Lockdown-Umsatzersatzes.

Ausgangspunkt für die Ermittlung des Verlustersatzes ist der Verlust, den der Antragsteller im Betrachtungszeiträumen aufgrund seiner operativen Tätigkeit im Inland erleidet. Der Verlust ist die Differenz zwischen den Erträgen und den damit unmittelbar und mittelbar zusammenhängenden Aufwendungen des Unternehmens, jeweils bezogen auf die Betrachtungszeiträume.

Die Höhe des Verlustersatzes entspricht 70% der Bemessungsgrundlage. Bei Klein- oder Kleinstunternehmen erhöht sich die Ersatzrate auf 90% der Bemessungsgrundlage. Der Verlustersatz ist pro Unternehmen mit höchstens EUR 3 Millionen begrenzt. Die Auszahlung erfolgt in 2 Tranchen, die separat beantragt werden müssen. Der Antrag muss zwingend durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter eingebracht werden.

Um eine geordnete Abwicklung sicherzustellen, muss ein Lockdown-Umsatzersatz zeitlich immer vor dem Fixkostenzuschuss 800.000 bzw. Verlustersatz beantragt werden.


KMU Restarter-Paket

Zur Unterstützung der NÖ KMU hat die Wirtschaftskammer Niederösterreich daher einen 4-stündigen Restart-Check entwickelt. 

Gemeinsam mit einem erfahrenen Berater werden insgesamt fünf zentrale Themenfelder  

  • Finanzen und Liquidität
  • Ressourcen, Prozesse und Digitalisierung
  • Vertrieb
  • Kommunikation
  • Anpassung des Geschäftsmodells

abgearbeitet, um gut vorbereitet wieder in die Erfolgsspur zu finden.

Die Nettokosten von max. € 360,- werden zu 100% vom Förderservice F&B der Wirtschaftskammer Niederösterreich gefördert.

Kontakt:
Förderservice der WKNÖ
Förderungen & Beratungen

Wirtschaftskammer-Platz 1
3100 St. Pölten
Telefon: +43 2742 851 16801
E-Mail: fub@wknoe.at


COVID-19-Check Niederösterreich

Hilfestellung zur Evaluierung der getroffenen COVID-19 Maßnahmen im Betrieb. 

Beratungsinhalt:

Wie bei vielen anderen Themen sind Informationen gut aufbereitet und, teilweise auf verschiedene Branchen zugeschnitten, online verfügbar. Eine individuelle Beratung soll dazu dienen, diese allgemeinen Erkenntnisse und Leitlinien auf den konkreten Betrieb umzulegen. Somit können auf den Einzelfall abgestimmte Maßnahmen und Lösungen vor Ort erarbeitet werden.

Organisation/Abwicklung der Beratung:

Beratungsumfang: 4 Stunden
Förderung: 100 % der Nettokosten
Stundensatz: 90 Euro

Die Anmeldung erfolgt über das Betriebsanlagenservice der WKNÖ.


Corona: Aushänge, Infoblätter und Vorlagen


Zahlungserleichterungen  


Corona Familienhärteausgleich

Das Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend stellt 30 Millionen Euro aus dem Familienlastenausgleichsfonds für den Corona-Familienhärteausgleich zur Verfügung. 


Corona-Antigenschnelltests – Liste von NÖ Anbietern

Die NÖ Fachgruppe Foto-, Optik und Medizinproduktehandel hat eine Bezugsquellenliste für Corona Antigenschnelltests erstellt (diese Liste wird laufend aktualisiert).


Landesweite Ausrollung der Corona-Schnelltests für Arbeitnehmer und Betriebe gestartet

Neue Teststraßen und mobile Teams im Einsatz - AK NÖ-Präsident Wieser: „Bestmögliche Sicherheit für ArbeitnehmerInnen“ - WKNÖ-Präsident Ecker: „Schaffen damit weitere Planbarkeit für Unternehmen“.

Die zentrale Abwicklung (Anmeldung und Auskunft) für die Tests erfolgt über die neue Webseite www.schnelltest-noe.at


Informationsbroschüre "Corona im Unternehmen

Die Wirtschaftskammer Niederösterreich hat eine Informationsbroschüre für Unternehmen erstellt, die Schritt für Schritt erläutert, was zu tun ist:

  • um COVID-19 im Unternehmen vorzubeugen
  • wenn es zum Ernstfall kommt
  • wenn Quarantänemaßnahmen ergriffen werden müssen
  • bei Urlaubsreisen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Kontaktpersonen-Erfassung in der Gastronomie

Gästeregistrierung in NÖ Bezirken, welche im Corona-Ampel-System mindestens die Farbe Orange erhalten. 

Dies betrifft nicht nur die Gastronomie, sondern unabhängig von der Gewerbeberechtigung alle Lokale, in denen Speisen verabreicht oder Getränke ausgeschenkt werden.

Alle Informationen dazu finden Sie hier:


Erweiterter Fördercall Hygienemaßnahmen für die Wintersaison

Tourismusbetriebe können für die Wintersaison ein zweites Mal die Förderung von bis zu 1.500 Euro für Investitionen in Hygienemaßnahmen beantragen.

Anträge können ab dem 3. November 2020 eingereicht werden. Der Fördercall endet am 31. Mai 2021. Es können Investitionen, die ab dem 16. März 2020 getätigt wurden, eingereicht werden. 


Bezugsquellen-Liste für Gesichtsmasken

Die WKNÖ listet Händler und Produzenten von Gesichtsmasken auf einer  Bezugsquellenliste.


Online-Shop-Plattformen 


Unterstützung bei Verdienstentgang gemäß Epidemiegesetz

Wenn Ihr Betrieb auf Basis des Epidemiegesetzes 1950 behördlich geschlossen wurde, können Sie einen Antrag auf Vergütung Ihres Verdienstentganges stellen. Dies gilt für selbständig erwerbstätige Personen und Unternehmungen.

Schritt für Schritt zu Ihrer Unterstützung:

  1. Anspruchsvoraussetzungen: Eine Vergütung erhalten Sie nur, wenn der Quarantänebescheid bzw. die Quarantäneverordnung auf Basis des Epidemiegesetzes erlassen worden ist! Darauf wird in der Regel im Bescheid oder in der Verordnung hingewiesen.
  2. Berechnung: Zur Berechnung des Verdienstentganges kann das Berechnungsformular verwendet werden, welches auf der Seite des Sozialministeriums (EPG Berechnungstool) abrufbar ist.
    HINWEIS: Im Tabellenblatt „Anwendungsbereich iSd  EpG-VO“ finden Sie Informationen zu den unterschiedlichen Varianten. Sie müssen dann nur das jeweils zutreffende Tabellenblatt ausfüllen.
  3. Externe Bestätigung: Die Richtigkeit der Berechnung ist durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter zu bestätigen. Diese helfen auch bei Berechnungs-Problemen.
  4. Antrag: Füllen Sie nun den Antrag aus. Einen Musterantrag erhalten Sie in Ihrer Wirtschaftskammer Bezirksstelle. Falls Sie Unterstützung benötigen, hilft Ihnen Ihr Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter gerne weiter.
  5. ACHTUNG: Die von einem Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter bestätigte Berechnung des Verdienstentganges ist dem Antrag auf Vergütung beizulegen!
  6. Einreichung bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft bzw. dem zuständigen Magistrat.

Weitere Informationen zum Verdienstentgang gemäß Epidemiegesetz finden Sie im Artikel "Verdienstentgang gemäß Epidemiegesetz: Berechnungsverordnung und Berechnungsformular veröffentlicht!"


Tipp!
Weiterführende Informationen bietet der WKO Corona-Infopoint