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Förderung von Photovoltaik-Anlagen für Private und Betriebe, sowie private Solaranlagen und Holzheizungen

Der Klima- und Energiefonds fördert 2018 wieder die Umstellung bzw. Nutzung erneuerbarer Energieträger. Aktuell wurde die Förderung für betrieblich und privat genutzte PV-Anlagen, sowie die Errichtung von Holzheizungen und Solaranlagen für Privatpersonen veröffentlicht.

Photovoltaikanlagen für Private und Betriebe

4,5 Millionen Euro Förderbudget steht für die Errichtung von PV-Anlagen mit einer Leistung von max. 5 kWp zur Verfügung. Gefördert werden ausschließlich neu installierte Photovoltaik-Anlagen. Bei der Förderung handelt es sich um einen nicht rückzahlbaren Pauschalbetrag bis zu einer Obergrenze von 5 kWpeak nach Vorlage der Endabrechnung, wobei es keine Beschränkung hinsichtlich der Größe der PV-Anlage gibt:

  • 275 Euro/ kWpeak für freistehende Anlagen/Aufdachanlage
  • 375 Euro/ kWpeak für gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlagen (GIPV)

Photovoltaik Gemeinschaftsanlagen

Diese werden von mindestens zwei Wohn- bzw. Geschäftseinheiten, die sich in ein und demselben Gebäude befinden, genutzt. Als Wohn- bzw. Geschäfts-einheit gelten jene Gebäudebereiche, die über einen eigenen Zählpunkt für den Strombezug verfügen. Eine technische Trennung der Anlage ist nicht erforderlich, demnach sind für die Förderung einer Gemeinschaftsanlage ein Wechselrichter und ein Zählpunkt für die Stromeinspeisung ausreichend. Es gibt keine Beschränkung hinsichtlich der Größe der Anlage. Gefördert werden allerdings maximal 50 kWp pro Gemeinschaftsanlage und anteilig max. 5 kWp pro Wohn- bzw. Geschäftseinheit. Die Förderung beträgt:

  • 200 Euro/ kWpeak für freistehende Anlagen/Aufdachanlage
  • 300 Euro/ kWpeak für gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlagen (GIPV)

Solaranlagen

Was wird gefördert und wie hoch ist die Förderung?

Gefördert werden neu errichtete Solaranlagen zur Beheizung von Gebäuden und/oder zur Warmwasserbereitung in Gebäuden. Das Gebäude muss älter als 15 Jahre sein.

Die installierte Bruttokollektorfläche der Solaranlage muss unabhängig vom Verwendungszweck mindestens 4 m2 umfassen.

Die eingesetzten Solarkollektoren müssen nach dem „Österreichischen Umweltzeichen für Sonnenkollektoren und Solaranlagen“ zertifiziert sein oder der Lieferant der Anlage muss das Gütesiegel des Verbandes Austria Solar führen. Ersatzweise müssen die Kollektoren nach der „Solar Keymark“ Richtlinie zertifiziert sein, eine 10-jährige Garantie aufweisen und dürfen nicht galvanisch beschichtet sein.

Bei der Förderung handelt es sich um einen einmaligen Investitionskostenzuschuss in der Höhe von 700 Euro.

Pro AntragstellerIn kann unabhängig vom Standort nur ein Förderantrag für eine Solaranlage im Rahmen dieser Förderaktion eingereicht werden.

Holzheizungen

Was wird gefördert und wie hoch ist die Förderung?

Gefördert werden neu installierte Pellet- und Hackgutzentralheizungsgeräte, die einen oder mehrere bestehende fossile Kessel oder elektrische Nacht- oder Direktspeicheröfen ersetzen. Pelletkaminöfen werden gefördert, wenn der Einsatz fossiler Brennstoffe einer bestehenden Heizung reduziert wird. Eine Förderung ist ebenfalls möglich, wenn eine mit Holz befeuerte Heizung, die mindestens 15 Jahre alt ist (Baujahr vor dem Jahr 2004), gegen Pellet- und Hackgutzentralheizungsgeräte getauscht oder der Brennstoffverbrauch der 15 Jahre alten Holzheizung durch die Errichtung eines Pelletkaminofens reduziert wird.

Was wird nicht gefördert?

Nicht gefördert werden gebrauchte Anlagen, die Errichtung von Neuanlagen (ohne Ersatz eines fossilen Brennstoffes bzw. einer 15 Jahre alten Holzheizung) sowie Stückholzheizungen bzw. Holzvergaserkessel.

Technische Voraussetzungen für eine Förderung

Die Anlage muss dem Stand der Technik entsprechen und über eine automatische Brennstoffzufuhr verfügen. Die Emissionsgrenzwerte gemäß Umweltzeichenrichtlinie (UZ 37) sind bei Volllast zu erfüllen, der Kesselwirkungsgrad muss mindestens 85 % betragen und eine Nennleistung von 50 kW darf nicht überschritten werden. Im Falle einer Förderung sind alle vorhandenen fossilen bzw. über 15 Jahre alten Holzkessel nachweislich zu demontieren. Dies gilt nicht für die Förderung eines Pelletkaminofens. Alle förderfähigen Holzheizungen finden Sie unter: www.holzheizungen.klimafonds.gv.at 

Bei der Förderung handelt es sich um einen nicht rückzahlbaren Pauschalbetrag:

  • 2.000 Euro für ein Pellet- oder Hackgutzentralheizungsgerät, das einen fossilen Kessel ersetzt
  • 800 Euro für ein Pellet- oder Hackgutzentralheizungsgerät bei Tausch einer mindestens 15 Jahre alten Holzheizung
  • 500 Euro für einen Pelletkaminofen

Wie komme ich zu meiner geförderten Anlage?

Bei beiden Förderschwerpunkten erfolgt die Einreichung ausschließlich online mittels eines zweistufigen Verfahrens. Solange Fördermittel zur Verfügung stehen, ist eine Registrierung laufend bis spätestens 30.11.2018 möglich.

  1. Registrierung 


    Solaranlagen: https://www.klimafonds.gv.at/call/solaranlagen/
    PV-Anlagen: https://www.klimafonds.gv.at/call/photovoltaik-anlagen/
    Holzheizungen: https://www.klimafonds.gv.at/call/holzheizungen/

    Tipp: Registrieren Sie sich erst, wenn Ihre Planungen abgeschlossen sind, denn nach der Registrierung muss die Fertigstellung innerhalb von 12 Wochen erfolgen. Nur während dieser Zeit ist das Förderbudget für Ihr Projekt reserviert.
  2. Antragstellung
    Nach Errichtung der Anlage und Online-Registrierung wird der konkrete Förderantrag online gestellt.

Information zu sämtlichen Förderschienen: https://www.klimafonds.gv.at/ausschreibungen