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Internet-Kriminalität im Bezirk Kirchdorf

E-Mails kritisch prüfen!

Das Bezirkspolizeikommando Kirchdorf warnte uns dankenswerter Weise vor einer besonders tückischen Vorgangsweise! Bitte prüfen Sie den internen Ablauf genau!

 

Interne E-Mails über Zahlungsanweisungen:

Tatsächlich in den letzten Tagen in einem Unternehmen im Bezirk passiert: Eine Mitarbeiterin erhielt folgendes E-Mail mit persönlicher Anrede. Absenderadresse war die des Chefs – DER hat aber dieses nie abgesendet:

 

PERSÖNLICHE ANREDE DER MITARBEITERIN,

 

Kannst du heute eine international Bankueberweisung machen? Sag mir bescheid, dann kann ich dir die Bankdaten schicken.

 

Grüße

 

PERSÖNLICHER NAME DES CHEF’S

 

Gerade aufgrund solcher Mails sollte die interne Firmenkommunikation genau analysiert werden bzw. Mitarbeiter auf solche Mails „sensibilisiert“ werden.

 

Bewerbungen per E-Mail:  

Die Schadsoftware „Cerber“, welche das gesamte Computersystem lahm legt, wird durch gefälschte Bewerbungsschreiben verbreitet. Die Täter senden auf Stellenausschreibung mittels E-Mail Bewerbungsunterlagen. Beim Öffnung von Anlagen (zB Lebenslauf) wird das Computersystem lahm gelegt. Es wird der Schadcode aktiviert, und es bleibt ein “Erpresserschreiben“ mit einer Anleitung zum Bezahlen des Lösegelds und der Wiederherstellung der Daten, zurück.


Wie kann das Risiko vermindert werden?

  • Führen Sie regelmäßige Backups auf externen Datenträgern (Festplatte) durch und trennen Sie diese danach vom System.
  • Deaktivieren Sie Makros in Office-Anwendungen.
  • Deaktivieren Sie den Windows Script Host.
  • Blockieren Sie Programme aus den „LocalAppData“ und „AppData“-Ordnern.
  • Aktivieren Sie die Anzeige von Dateierweiterungen (z.B. „Kein-Virus.pdf.exe“).
  • Stellen Sie für „risikobehaftete Dateierweiterungen“ (.js, .doc, etc.) das Standardprogramm zum Öffnen auf „Editor“ oder „Notepad“ um.
  • Aktivieren Sie Ihre Firewall.
  • Aktivieren Sie eine Software zur Kontrolle der Programmausführung.
  • Schränken Sie Benutzerrechte ein.
  • Beurteilen Sie die Plausibilität und Glaubwürdigkeit von E-Mail-Nachrichten, bevor Sie die Datei öffnen.


Derzeit gibt es zwei aktuelle Absendernamen von „infizierten“ Bewerbungsunterlagen:

         Markus.geigner@aon.at

         Thomas.kramer@chello.at

Bei diesen Absenderadressen – absolut „Hände weg“!!! Die E-Mail-Adressen der oben genannten wurden „gehackt“ und werden nun missbräuchlich verwendet.
Grundsätzlich ist in nächster Zeit bei Bewerbungsunterlagen, die mittels E-Mail einlangen, besondere Vorsicht geboten!

 

Tipp der Polizei: Ein billiges (gebrauchtes) Smartphone besorgen und mit einer E-Mail fähigen SIM-Karte ausstatten. Verdächtige E-Mails könnten auf die E-Mail-Adresse des Smartphones weitergeleitet und dort eventuell geöffnet werden. Hierbei sind die Daten Ihres Computers, beim Öffnen einer mit Schadcode versehrten E-Mail, nicht gefährdet.

Im Schadensfall trennen Sie die betroffenen Geräte vom Netz. Erstatten Sie Anzeige in der nächsten Polizeidienststelle. Für nähere Informationen kontaktieren Sie die Cybercrime-Meldestelle im Bundeskriminalamt unter +43-1-24836-986500 oder per E-Mail: against-cybercrime@bmi.gv.at

hinsichtlich der Übersendung von Bewerbungsunterlagen per E-Mail. Auch Unternehmen im Bezirk Kirchdorf hat es leider schon „erwischt“. Bitte Vorsicht – immer Daten mittels „Back-up“ auf externen Speicher (zB Festplatte) sichern, egal wie groß der Betrieb ist.

 

Leider dürfte es in den letzten Wochen einige Unternehmen im Bezirk Kirchdorf schon „erwischt“ haben. Bitte Vorsicht – immer Daten mittels „Back-up“ auf externen Speicher (zB Festplatte) sichern, egal wie groß der Betrieb ist.