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Schulmodell LandWirtschaft

Erfolgsgeschichte startet in das 10. Umsetzungsjahr


Walter Raab, Abg.z.NR Laurenz Pöttinger, Günther Baschinger, Obmann WKOÖ Bezirksstelle Grieskirchen, Hans Moser, WKO-Bezirksstellenleiter Eferding und Grieskirchen
© Mairinger V. r. Walter Raab, Abg.z.NR Laurenz Pöttinger, Günther Baschinger, Obmann WKOÖ Bezirksstelle Grieskirchen, Hans Moser, WKO-Bezirksstellenleiter Eferding und Grieskirchen (Archivbild).

In dem einzigartigen Schulmodell „Land-Wirtschaft“ kooperieren die Wirtschaftskammern Eferding und Grieskirchen mit der Fachschule Waizenkirchen. Mehr als 250 Jugendliche haben das Ausbildungsmodell seit 2011 erfolgreich absolviert.

„Es ist wichtig, sich stets Ziele zu setzen und diese konsequent zu verfolgen. So war es auch im Schuljahr 2011/12, als die ersten Gespräche mit Betrieben zum damals neuen und in der Region einzigartigen Schulmodell ,Land-Wirtschaft‘ geführt wurden“, erinnert sich  Direktor Walter Raab an den Beginn der Kooperation. Mittlerweilen sind es mehr als 250 Jugendliche, die im besagten Ausbildungsmodell sowohl eine landwirtschaftliche als auch eine gewerbliche bzw. kaufmännische Ausbildung abschließen konnten.

Schulmodell zur Stärkung unserer Region

Der funktionierende ländliche Raum hängt untrennbar mit einer intakten Landwirtschaft und den Arbeitsplätzen vor Ort zusammen. Beides ist in unserer Region gegeben. Trotz Pandemie ist die Arbeitsmarktlage in den Bezirken Eferding und Grieskirchen sehr gut.  Gewerbliche und landwirtschaftliche Betriebe sind auf der Suche nach gut ausgebildeten Facharbeitern. Das Schulmodell Land-Wirtschaft an der LWBFS Waizenkirchen ist eine Möglichkeit, die Bedürfnisse der beiden Berufsgruppen miteinander zu verbinden. „Die Fachschule  steht für eine umfassende Ausbildung, der praktische Unterricht hat seit jeher einen hohen Stellenwert. Das sind genau jene Kompetenzen, von denen sowohl die gewerblichen Betriebe als auch die Landwirtschaft profitieren", so Walter Raab.

Zwei Lehrberufe in fünf Jahren

Während der dreijährigen Ausbildungszeit erhalten die Schüler eine fundierte landwirtschaftliche Ausbildung. Am Ende der Fachschulzeit schließen sie mit dem Landwirtschaftlichen Facharbeiter ihre erste Berufsausbildung ab. Bereits während der schulischen Ausbildung in Waizenkirchen sammeln die zukünftigen Lehrlinge in Schnuppertagen und einem Betriebspraktikum erste Erfahrungen in der Arbeitswelt. Aufgrund dieser Erfahrungen entscheidet sich der Jugendliche für einen Lehrberuf, der seinen Stärken entspricht, und besucht noch während seiner Ausbildungszeit in Waizenkirchen die erste Klasse Berufsschule. Seine Lehrzeit verkürzt sich somit um ein Lehrjahr. 

„Die Lehrlingsausbildner und Lehrlinge arbeiten bereits im Praktikum eng zusammen und können daher gut einschätzen, was sie während der Lehrzeit erwartet. Gut ausgebildete Fachkräfte stehen den gewerblichen Betrieben und der Industrie ein Jahr früher zur Verfügung. Diese werden wir auch wichtiger denn je in den nächsten Jahren benötigen“, ist WKO-Grieskirchen- Obmann Günther Baschinger voll des Lobes. „Auch in sehr herausfordernden Zeiten ist den Beteiligten bestens gelungen, die notwendigen Kontakte mit Unterstützung der WKO Grieskirchen und WKO Eferding herzustellen, Praktikas zu absolvieren und bereits Lehrverhältnisse zu vereinbaren. 33 Jugendliche werden ab Herbst unsere regionalen Lehrbetriebe als wertvolle Fachkräfte unterstützen“, freut sich WKO Leiter Hans Moser.