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Transitsperre B 156 – 

Ziel- und Quellverkehr aus Braunau von LKW-Fahrverbot ausgenommen

Ergebnis


Braunaus WKO-Obmann Steidl zufrieden, dass Ziel- und Quellverkehr aus Braunau,
Vöcklabruck und Ried von Lkw-Fahrverbot ausgenommen ist


„Gefragt ist eine gemeinsame Lösung unter guten Nachbarn, die auf das Engste miteinander verflochten sind. Unsere Betriebe dürfen jedenfalls nicht die Zeche zahlen“, hat Klemens Steidl, Obmann der Wirtschaftskammer Braunau, gefordert, als die Sperre der B 156 (Lamprechtshausner Bundesstraße) durch das Land Salzburg auch für den Ziel- und Quellverkehr aus dem Bezirk Braunau auf der Tagesordnung stand. „Das hat die Wogen bei unseren Unternehmen hoch gehen lassen und viel Unverständnis ausgelöst“, so Steidl.

Umso wichtiger sei jetzt, dass man auf Landesregierungsebene eine verträgliche Lösung gefunden hat und ein großräumiges Lkw-Transitfahrverbot auf der B 156, der B 147/B 1 (Braunauer Straße/ Wiener Straße) und der L 505/L 101 (Mattseer Landesstraße) umsetzen wird. Ausgenommen davon ist der Ziel- und Quellverkehr aus dem Land Salzburg, den Bezirken Braunau, Vöcklabruck und Ried sowie einiger bayerischer Nachbargemeinden.

Dass das ursprünglich geplante Fahrverbot für Braunauer Betriebe nicht kommt, führt Steidl u. a. auch auf den Einsatz der regionalen Wirtschaftsvertretung zurück: „Wir haben eine Online-Umfrage unter 450 betroffenen Betrieben gestartet und auch gefragt, auf welchen Routen die Unternehmen ausweichen würden. 122 Rückmeldungen haben wir erhalten. Zwei Drittel haben angegeben, dass sie auf die Mattseer Landestraße — also durch eine Tourismusregion — ausweichen würden, was bei den Verantwortlichen im Land Salzburg mit Sicherheit zu einem Umdenken geführt hat.“ Insgesamt ist Steidl mit dem Ergebnis, das die Länder Oberösterreich und Salzburg ausgehandelt haben, zufrieden. Ob und wie viele Mautflüchtlinge auf die ebenfalls bemautete B 20 in Bayern noch ausweichen werden, muss beobachtet und die getroffene Regelung gegebenenfalls nachgebessert werden.

Steidl: Beispiel B 156 zeigt, wie wichtig der Bau von Umfahrungen auf der B 147 JETZT ist
Für Steidl ist die Diskussion bzw. die Entwicklung rund um die B 156 bei Lamprechtshausen ein Paradebeispiel dafür, was passiert, wenn man jahrelang den Bau einer Umfahrung auf die lange Bank schiebt. „Wir haben im Bezirk praktisch dieselbe Situation auf der B 147“, so Steidl. Er verlangt, dass an dieser Hauptverkehrsachse endlich Nägel mit Köpfen gemacht und die Umfahrungen Mattighofen, Friedburg-Heiligenstatt, Uttendorf und Burgkirchen jetzt angegangen werden. „Denn die B 147 ist nicht nur eine wichtige Straßenverbindung, sie ist die Wohlstandsachse für den Süden unseres Bezirks.“