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WKO Wels: Stadt muss Zukunftskonzept für Messe vorlegen

In der derzeit stattfindenden Debatte rund um die Zukunft der Messe Wels steht laut WKO Wels ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für die Stadt und das Umland am Scheideweg. 

Zu oft ist darüber diskutiert worden, in wessen Verantwortung die künftige Ausrichtung der Messe mit der Vorlage eines ausgeklügelten Zukunftskonzeptes fällt. Laut WKO Wels darf in diesem Zusammenhang nicht darauf vergessen werden, dass auch der Stadt Wels als Eigentümerin hier eine wesentliche Verantwortung zuteilwird. „Es muss rasch Dynamik in die Sache kommen und ich sehe die Stadt Wels ebenso in der Pflicht, ein Zukunftsmodell für die Messe Wels vorzulegen“, sagt Franz Edlbauer, Obmann der WKO Wels-Stadt. 

„Die derzeitige Entwicklung ist besorgniserregend. Die Messe Wels bringt enorme Kaufkraft in die Region und sichert eine Vielzahl an Arbeitsplätzen“, so Edlbauer weiter und ergänzt: „Die Messe ist für Wels unverzichtbar und es muss alles daran gesetzt werden, dass der Standort abgesichert bleibt“. 

Geteilt wird jedenfalls die Meinung, dass sich die Messelandschaft in Zukunft ändern wird, dennoch ist man sich in der WKO Wels sicher, dass es auch künftig Messen geben wird und eine Online-Messe niemals eine Präsenzmesse ersetzen wird können.  

Laut WKO Wels ist die Stadt Wels als 100-prozentige Eigentümerin jetzt gefordert, die künftige Ausrichtung der Messegesellschaft vorzugeben.  

„Würde man die Messe in absehbarer Zeit mangels Konzept und notwendiger Finanzspritzen verlieren, so hätte das für die Welser Wirtschaft fatale Folgen“, bringt es Edlbauer auf den Punkt. 

Die WKO Wels schlägt vor, die künftige Ausrichtung auf die neu errichteten Messehallen zu legen mit dem Fokus auf Fachmessen, wo im Bedarfsfall mit mobilen Messehallen ausgeholfen werden kann. Das restliche Areal östlich der Bahn soll auf weite Sicht für Wohn- und Naherholungszwecken genützt werden.

Abschließend fordert Edlbauer, die „ruhige“ Zeit für mutige Zukunftsüberlegungen zu nützen.