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Zukunft Wirtschaft Freistadt

WKO Freistadt gestaltet die Zukunft der Region aktiv mit 

Internationalisierung und Globalisierung beeinflussen auch in Zukunft die Wirtschaft. Umso mehr gilt es, global zu denken und lokal zu agieren. Gerade für die vielen kleinen und mittleren Unternehmen im Bezirk Freistadt wird es immer schwieriger, sich zielgerichtet auf die neuen 




Herausforderungen einzustellen. "Wir nehmen den Auftrag und unsere Mitverantwortung wahr, die Rahmenbedingungen für unsere heimische Wirtschaft positiv mitzugestalten“, sagt WKO-Obfrau Gabriele Lackner-Strauss. 
 
Mit "Zukunft Wirtschaft Bezirk Freistadt“ hat die WKO Freistadt deshalb in den letzten 15 Monaten ein Wirtschafts-entwicklungskonzept erarbeitet, das die langfristigen Trends und Entwicklungen aktiv aufgreift und daraus ihre Aktivitäten in der Interessenvertretung und bei den Serviceleistungen ableitet. 
                                                                      

Das Herzstück von "Zukunft Wirtschaft Bezirk Freistadt“ bilden die Alleinstellungsmerkmale 2020, aus denen sich mittelfristige Ziele und Handlungsfelder ableiten. Diese stellen die Zukunftspfade für einen wettbewerbsfähigen und dynamischen Wirtschaftsstandort Bezirk Freistadt und einen qualitativ hochwertigen Lebensraum dar.

 

Alleinstellung im Jahr 2020

 

Die wichtigsten Projekte und zugleich Erfolge der WKO Freistadt der letzten 5 Jahre waren sicherlich der Baubeginn der Mühlviertler Schnellstraße S 10 sowie die INKOBA-Betriebsansiedlung mit dem Leitbetrieb Greiner Bio-One.


  • Mühlviertler Schnellstraße S 10
    Viele Leute in der Region sind sich gar nicht bewusst, welch historisches Datum der Spatenstich für die S 10 überhaupt ist, was das für den Bezirk Freistadt längerfristig bedeutet. Seit rund 20 Jahren setzt sich die WKO Freistadt mit Vehemenz für die S 10 ein und hat den Verein Pro S 10 gegründet. Über den nunmehr erfolgten Baubeginn herrscht verständlicherweise große Freude.
     
    Die größten Vorteile liegen sicher in der Fahrzeit- und Fahrtkostenersparnis sowie im Sicherheitsgewinn für die vielen regionalen Verkehrsteilnehmer, insbesondere Pendler und Unternehmer. Die B-310-Anrainer freuen sich über die erwartete Lärm- und Abgasreduktion. Die Region Freistadt wird als Wirt­schafts­standort enorm aufgewertet. Kostennachteile für Betriebe reduzieren sich deutlich. Die Region wird aber auch für Auswärtige interessanter. Man kann ab sofort mit steigendem Interesse bei Betriebsansiedlungen rechnen. 
     
  • INKOBA Freistadt
    Im Jahr 2001 stellte sich der Bezirk Freistadt folgendermaßen dar: Es gab zwar viele gute kleine und mittlere Gewerbebetriebe, 49 Prozent aller Berufstätigen mussten dennoch aus dem Bezirk auspendeln. Parallel dazu war eine merkliche Abwanderung in nördlichen und östlichen Gemeinden festzustellen. Bei der Kaufkraft flossen 96 Mio. Euro mehr aus dem Bezirk ab als die Zuflüsse in Summe hereinbrachten. Finanzschwache Gemeinden gehörten ebenso zum Bezirksbild wie als Hoffnungspotenzial engagierte, zuverlässige Mühlviertler mit Handschlag-Qualität sowie eine realistische Aussicht auf die S 10.
    Die WKO Freistadt und das Regionalmanagement entwickelten eine Vision mit dem Ziel, neue Produktions- und Dienstleistungsbetriebe mit qualitativen Arbeitsplätzen anzusiedeln. Voraussetzung dafür waren sofort verfügbare, bestens erschlossene Flächen mit hochwertiger Verkehrsanbindung. Eine Sichtung ergab, dass nur ganz wenige Flächen an der S 10 in Frage kommen würden. Die WKO Freistadt überzeugte 26 der 27 Gemeinden von der Idee INKOBA (INterKOmmunale BetriebsAnsiedlung): Sie gründeten einen Verband, um gemeinsam die besten Flächen zu erschließen. Durch gute Arbeitsplätze sollten auch Gemeinden im Norden und Osten profitieren und die Absiedlung gestoppt werden. Mittlerweile konnten etliche Betriebe im Raum Unterweitersdorf/Wartberg am Ende der A 7 sowie in Apfoltern nördlich von Freistadt angesiedelt werden. Bisheriges Highlight: die Eröffnung des Werkes der Firma Greiner Bio-one am 2. Juli 2009.
     
  • Betriebsflächen-Datenbank www.bezirkFR.at
    Unter www.bezirkFR.at schuf die WKO Freistadt eine Plattform, die einen perfekten Überblick darüber gibt, wo im Bezirk Freistadt freie Geschäfte, Produktionshallen oder freie Betriebsbaugebiete verfügbar sind. Auf dieser Internetplattform kann einerseits jeder leer stehende Gewerbeflächen (Büros, Geschäfte, Lager, Betriebswohnungen, Hallen, Betriebsgrundstücke) kostenlos anbieten. Andererseits können sich Interessierte kostenlos einen Überblick über die konkreten Immobilienangebote für gewerbliche Nutzungen verschaffen. www.bezirkFR.at leistet auch einen wichtigen Beitrag zur raschen Wiederverwertung von Geschäftsflächen in Ortszentren und damit für deren Belebung.
     
    Die Plattform wird sehr intensiv genutzt. Über 120 Angebote wurden bereits platziert. Aktuell finden sich dort derzeit über 60 Angebote. Ebenso viele Immobilien konnten bereits wieder herausgenommen werden, die meisten davon durch erfolgreiche Vermittlung. In zwei Jahren wurden über 55.000 Seiten aufgerufen. 
     
  • Nahversorgung
    Nahversorgung ist ein Stück Lebensqualität, das es zu erhalten gilt. Deshalb haben die WKO Freistadt und die Euregio 2008 gemeinsam mit Perspectra die aktuelle Situation der Nahversorgung in den Gemeinden des Bezirkes Freistadt analysiert. Noch ist die generelle Situation einigermaßen zufriedenstellend. Vielerorts werden allerdings fehlende Betriebsnachfolger zu Schließungen von Betrieben führen.
     
    Auf Grundlage der Analyse wurden in vielen Gemeinden Projekte initiiert. Manche wurden schon umgesetzt, mit finanzieller Unterstützung durch die Nahversorgerförderung des Landes OÖ. Die WKO Freistadt bereitet eine breite Kampagne vor. Mit ihr soll das Bewusstsein der Bevölkerung über die Auswirkungen des Einkaufs in der Region geschärft werden.
     
  • Sicherung der Fachkräfte für regionale Betriebe
    Die demografische Entwicklung bedeutet eine besondere Herausforderung für die regionale Wirtschaft. Die Jugendlichen, die im Bezirk Freistadt auf den Arbeitsmarkt nachrücken, werden drastisch weniger — deutlich stärker als im Oberösterreich-Durchschnitt. Mit der Job Tour Freistadt hat die WKO Freistadt im Forum Schule & Wirtschaft Freistadt ein passendes Instrument gefunden. Schüler der 7. Schulstufe werden an einem Tag zu mehreren regionalen Betrieben gebracht, um dort verschiedene Lehrberufe und Arbeitswelten kennenzulernen. Viele Jugendliche erfahren so von interessanten Arbeitgebern in der Region und ziehen regionale Jobs dem Pendeln in den oö. Zentralraum vor. Mit Betriebserkundungen und Veranstaltungen wie "welcome to the job“ bereitet die WKO Freistadt Jugendliche auf den Berufseinstieg vor und fördert die Berufsorientierung.
     
  • Wirtschaftsraum Mühlviertel — Südböhmen
    Mit dem grenzüberschreitenden Projekt "Compass – ways to mobility“ hat die WKO Freistadt die Mobilität der Arbeitskräfte im Raum Mühlviertel — Südböhmen erhöht. Heimische Unter­nehmen wurden und werden informiert, was bei der Be­schäftigung von tschechischen Arbeitskräften zu beachten ist. Wertvolle Unterstützung gibt es auch für Betriebe, die mit tschechischen Betrieben kooperieren wollen bzw. am tschechischen Markt Produkte und Dienstleistungen verkaufen wollen.
     
    Mit starkem Lobbying hat die WKO Freistadt die Umsetzung des Grenzgänger-Abkommens mit Tschechien erreicht. Dies ermöglicht es den Betrieben im Bezirk Freistadt, Arbeitskräfte mit Wohnsitz in tschechischen Grenzbezirken zu erleichterten Bedingungen zu beschäftigen.
     
  • Breitbandinitiative
    Gerade für Landgemeinden ist die leistungsfähige Anbindung an das weltweite Datennetz die Chance, sich als attraktiver und interessanter Wirtschaftsstandort zu präsentieren und damit neue Betriebe anzusiedeln. Breitband-Internet schafft für Unternehmen und Bewohner am Land die gleichen Standortfaktoren wie für jene in den Städten. Nachteile der Peripherie (erhöhte Fahrtkosten, Fahrtzeiten) können durch Breitband-Internet ausgeglichen werden.
     
    Freistadt war 2004 noch der Bezirk mit den größten und meisten Gebieten, in denen noch kein Breitband-Internet verfügbar war. Nur 95 (21,6 Prozent) von 439 Ortschaften des Bezirkes waren versorgt, damit hatte Freistadt die rote Laterne im oö. Bezirksranking). In 14 der 27 Gemeinden war noch keine einzige Ortschaft versorgt.
    Mit starkem Lobbying wurde Freistadt als Pilotbezirk bei der Breitband-Offensive des Landes Oberösterreich ausgewählt. So konnte die WKO Freistadt erreichen, dass im Bezirk Freistadt die Versorgung in rund 30 Monaten von 21,6 Prozent auf 90,0 Prozent ausgedehnt wurde. 
     
  • Unternehmens-Kooperationen
    Die Vernetzung der Unternehmen und die Bildung von Kooperationen galt für die WKO Freistadt als Schlüsselfaktor für erfolgreiche Unternehmen in der Region. Initiativen wurden auf verschiedenen Ebenen umgesetzt: Veranstaltungen mit Schwerpunkten zum Kennenlernen regionaler Betriebe, Branchenversammlungen, Info-Veranstaltungen und der Erfahrungsaustausch für Kooperationsgruppen, Initiierung neuer Unternehmer-Kooperationen. Starke Unternehmenskooperationen bestehen etwa in der Gastronomie (Wirteforum Bezirk Freistadt, Mühlviertler Alm-Wirte). Zahlreiche Betriebe vernetzten sich zum Thema nachhaltiger Energieeinsatz im Verein EnergieBezirk Freistadt. Der Verein Aisttaler Kaufleute wurde gegründet, mit rund 60 Unternehmen aus Pregarten, Hagenberg, Wartberg. Sie vermarkten die Gutscheinmünze "Aisttaler“, organisieren diverse Veranstaltungen wie den Aisttaler Modefrühling oder bilden sich und Mitarbeiter mit der Aisttaler Sommerakademie weiter.
     
  • Messe Mühlviertel
    Mit dem Bau der Freistädter Messehalle 2003 hat Freistadt den Sprung zum modernen Messestandort geschafft. Sie bietet professionelles Messeambiente und ermöglichte es, dass mehrmals im Jahr diverse Fachmessen und Ausstellungen organisiert werden, wie etwa die Baumesse, die Motorshow, die Traktortage, das Bierfestival, Angelausstellungen u.a.m.
     
  • Marke Mühlviertel
    Rund 60 gewerbliche Betriebe aus dem Bezirk setzen in ihrem Marketingauftritt bereits die Marke Mühlviertel ein und nutzen die Imagewerte kraft.voll.echt.