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Entlastung ist der Standortfaktor Nummer 1

„Wir werden weiter daran drehen, da sind wir hartnäckig, da sind wir klassische Unternehmer", sagte WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer beim Wirtschaftsempfang in der Wirtschaftskammer Braunau vor über 220 Vertretern aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft.

© HCH Fotopress

Mit „weiter daran drehen" meinte die WKOÖ-Präsidentin die Zahnräder, damit die Rahmenbedingungen stimmen und Stimmung in der Wirtschaft positiv und optimistisch bleibt. „Da können wir eingreifen", so Hummer. Und dazu hat die Wirtschaftskammer ihren Masterplan mit den Handlungsfeldern Fachkräfte, Export, Innovation und Digitalisierung, Kooperation und Entlastung erarbeitet und Teile bereits umgesetzt. Exemplarisch nannte sie die Duale Akademie, die die Lücke an Fachkräften füllen hilft. Und diese Woche sei es gelungen, gemeinsam mit dem Land OÖ als Standortpartner 53  TNMS (Technische Naturwissenschaftliche Mittelschulen) mit dem Schwerpunkt IT/Digitalisierung im ganzen Land einzurichten. Damit wird die notwendige digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft unterstützt.

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„Was in China passiert, wirkt auch auf Braunau. Die Wirtschaft ist heute so eng verflochten, dass sich niemand mehr abschotten kann."

Doris Hummer

Zufrieden zeigte sich Hummer auch damit, dass die neue Bundesregierung wichtige Entlastungen in ihr Programm geschrieben respektive bei der Regierungsklausur am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche bereits erste Umsetzungsschritte eingeläutet hat. Die Senkungen von Lohnsteuer, Einkommenssteuer und Körperschaftssteuer bringen Entlastung und sollten auch die Investitionen, die zuletzt in erster Linie Ersatzinvestitionen waren, wieder ankurbeln. Das sei wesentlich, so Hummer, „denn Entlastung ist der Standortfaktor Nummer 1".

Ein Standortfaktor sei auch eine leistungsfähige Infrastruktur, nahm Hummer auch Bezug zum geplanten Lkw-Fahrverbot für Liefer- und Transitverkehr auf der Salzburger Seite der B 156. Sie hoffte, dass man hier auf Länderebene gemeinsam eine vernünftige Lösung findet. Das hofft auch WK-Braunau Obmann Klemens Steidl im Sinne der aufs engste verflochtenen Lebens- und Wirtschaftsstandorte Salzburg und OÖ. Beim Thema Standortentwicklung sieht man in der Braunauer Wirtschaftsvertretung noch Aufholbedarf, etwa bei den öffentlichen Verkehrsverbindungen, bei Breitbandausbau, bei Straßeninfrastruktur (v.a. B 147) oder auch bei der Schaffung von leistbarem Wohnraum. Dies bekräftigten im Unternehmer-Talk Markus Schober, Technik-Vorstand der HAI (Hammerer Aluminium Industries GmbH), und Immobilienexperte Christian Haidinger. 

© HCH Fotopress Es gab einiges zu diskutieren.
© HCH Fotopress Präsidentin im Gespräch


© HCH Fotopress Mario Sacher sorgte, unterstützt von Klemens Steidl
© HCH Fotopress für gute Stimmung und viele Lacher.
© HCH Fotopress Angeregte Gespräche zum Ausklang
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WKO-Leiter Klaus Berer, Kabarettist Mario Sacher, WKOÖ-Vizepräsident Clemens Malina-Altzinger, Markus Schober (HAI), WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer, WKO-Obmann Klemens Steidl, Braunaus neuer Bezirkshauptmann Gerald Kronberger, Christian Haidinger (v.l.)

Fotos: HCH Fotopress

Hier geht es zum Video von TV1.