th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home

Keine Parkgebühr am Urfahrmarkt ohne Ersatzlösung für Unternehmer und Pendler

WKO Linz-Stadt fordert Gesamtkonzept für Parken in Urfahr

„Bei allem Verständnis für die schwierige Linzer Budgetsituation muss es doch kreativere Ideen geben, als mit der Vergebührung der Parkplätze am Urfahrmarkt wieder auf die autofahrenden Pendler, aber auch die Urfahraner Unternehmen und Bewohner ohne Angebot von attraktiven Ersatzlösungen loszugehen“, ärgert sich Klaus Schobesberger, Obmann der WKO Linz-Stadt. „Viele Pendler brauchen das Auto. Sie werden aber als Feindbild gesehen, weil sie Staus verursachen und Parkplätze in der Nähe ihrer Arbeitsplätze benötigen. Dass sie in Linz auch einkaufen, die Gastronomie beleben und für hohe Kommunalsteuereinnahmen sorgen, wird dabei übersehen.“ Für die Bevölkerung und die Unternehmer – diese können im Regelfall auch keine Bewohnerparkkarte beantragen - drohen massiver Parkplatzsuchverkehr nach ca. 1000 Parkplätzen und eine große Ausweitung der blauen Zonen.
 
Die Folge wird eine neuerliche Erweiterung von Bewohnerparkzonen in Urfahr sein, die für die lokale Wirtschaft in den meisten Fällen äußerst nachteilig ist. Sobald in solchen Bewohnerparkzonen zusätzliche Kurzparkzonen entstehen, verlieren die Unternehmen in der Bewohnerparkzone selbst – aber auch in unmittelbar benachbarten Bereichen – von heute auf morgen Abstellplätze für ihre eigenen und ihre Firmenfahrzeuge, ihre Arbeitnehmer müssen mit ihren Fahrzeugen in Bereiche ohne Kurzparkzonen ausweichen. Während Bewohner durch den Kauf von Bewohnerparkkarten dann weiterhin die Möglichkeit haben, ihre Autos in Kurzparkzonen abzustellen, haben nicht direkt wohnhafte Unternehmer selbst und vor allem auch ihre Mitarbeiter diese Möglichkeit derzeit nicht. „Wir fordern daher erneut, dass auch der Magistrat Linz, wie in der Straßenverkehrsordnung in begründeten Fällen vorgesehen, Unternehmer- und Arbeitnehmerparkkarten in Linz ermöglicht.“
 
Unser Vorschlag in vier Schritten:

  1. umfassende Detailbefragung der Autofahrer und daraus ein Gesamtkonzept entwickeln
  2. Unternehmer- und Arbeitnehmerparkkarten in Linz ermöglichen
  3. Pendler-Park & Rideplätze bei der Lederfabrik und am Pleschinger See und die vom Land Oberösterreich jüngst präsentierten zusätzlichen Pendler-Park & Ride Parkplätze an der Summerauer Bahn und Mühlkreisbahn errichten.
  4. Im Ausmaß der tatsächlich neu geschaffenen Pendlerparkplätze in und um Linz kann dann schrittweise eine Neuordnung der Parkplätze am Urfahrmarkt in Angriff genommen werden.