th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

„ich werde …“ — Mein persönlicher Zukunftsplaner

WKOÖ-Pilotprojekt im Raum Steyr-Kirchdorf gestartet

Viele Jugendliche in der 7. und 8. Schulstufe haben noch größte Schwierigkeiten, wenn es um die Selbsteinschätzung oder um das Kennen ihrer eigenen Stärken geht. Rund ein Drittel aller oberösterreichischen Schüler der Sekundarstufe II brechen jedoch jährlich ihre ursprünglich begonnene Ausbildung wieder ab bzw. wechseln in eine andere.  „Für die WKOÖ ist dies geradezu ein Weckruf. Wir haben daher gemeinsam mit der OÖ Bildungsdirektion ein neues Printprodukt mit dem Titel „ich werde …“ - Mein persönlicher Zukunftsplaner erarbeitet und als Ergänzung eine korrespondierende Website mit vielen Tools zur Persönlichkeitsbildung“, ist Wirtschaftskammerpräsidentin Doris Hummer zuversichtlich. 

„Unser Ziel ist, den Prozess der Persönlichkeitsbildung und das Kennenlernen der eigenen Stärken und Interessen bei Kindern und Jugendlichen möglichst früh zu starten und zielgerichtet zu begleiten. Damit soll die Phase der Berufswegentscheidung in der 7. und 8. Schulstufe wesentlich erleichtert werden. In der 5. Schulstufe befassen wir uns noch stark mit Charaktereigenschaften und Interessen, in der 6. Schulstufe rücken die eigenen Stärken und Fähigkeiten noch mehr in den Mittelpunkt, in der 7. und 8. Schulstufe liegt der Fokus in der Berufsorientierung und in regionalen Schwerpunkten mit Einbindung von Betrieben aus der Region. Begleitend zum Printprodukt gibt es eine Website mit digitalen Tools zum Kennenlernen der eigenen Stärken und Eigenschaften. Damit möchten wir den Kreis zwischen analogem und digitalem Angebot schließen. Ob der Zukunftsplaner lieber am Papier genutzt wird oder mittels Tablet und PC, entscheidet die Lehrkraft.“ erläutert Margit Angerlehner, WKOÖ-Vizepräsidentin und Schirmherrin dieses neuen Zukunftsplaners. 

Der Zukunftsplaner für die 5. Schulstufe wird im Schuljahr 2019/20 in der Region Steyr-Kirchdorf an sieben Pilotschulen eingesetzt. Im Bezirk Kirchdorf sind dies die NMS Wartberg/Krems, NMS Kremsmünster und NMS Grünburg. Die Pilotierung wurde gewählt, damit das Produkt nach einer Testphase nach und nach weiterentwickelt werden kann. Ab dem kommenden Schuljahr geht der Zukunftsplaner sukzessive in die Vollausrollung. Ab dem Sommersemester 2020 ist ein Patensystem mit regionalen Betrieben geplant. Von der 5. bis zur 8. Schulstufe soll jeweils ein Unternehmen die Schülerinnen und Schüler begleiten. Konkret können das Exkursionen in den Betrieb sein, Vorträge, gemeinsame Projekte und dergleichen. Damit soll der Austausch zwischen Schule und regionaler Wirtschaft gefördert werden. 

Um eine bestmögliche Übergabe des Zukunftsplaners an die Lehrerinnen und Lehrer zu gewährleisten, haben in allen Bezirken zweistündige Workshops für die Direktoren und Lehrkräfte stattgefunden. Dabei wurde das Printprodukt vorgestellt, aber auch das umfangreiche digitale Angebot geschult.  Alle Pilotschulen haben an einem dieser Workshops teilgenommen. Die sorgfältige Schulung und Präsentation der neuen Unterlagen war den WKO-Bezirksstellen ein besonderes Anliegen, um eine optimale Weitergabe an die Pädagoginnen und Pädagogen zu ermöglichen. „Der Zukunftsplaner sieht toll aus, ist wunderschön gestaltet und  total kindergerecht. Man nimmt ihn gerne in die Hand, einfach super gelungen,“ ist Klaus Aitzetmüller, Obmann der WKO Kirchdorf, begeistert.  

„ich werde …“ - Mein persönlicher Zukunftsplaner wurde von der WKOÖ gemeinsam mit der Education Group GmbH sowie den Partnern Innoviduum und Playmit umgesetzt. Das Land OÖ sowie die Bildungsdirektion OÖ und die Pädagogische Hochschule OÖ unterstützen das Projekt.  

Weitere Informationen auf www.ichwerde.at

Stand: