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Präsentation der Diplom- und Abschlussarbeiten

in der HTBLA Andorf18. Mai 2017

Beeindruckender Auftritt des heimischen Technikernachwuchses bei der Präsentation der Diplom- und Abschlussarbeiten der HTBLA Andorf

Seit 2007 findet jedes Jahr die Präsentation der Maturaprojekte sowie der Abschlussarbeiten der Fachschule in Kooperation mit Unternehmen, der HTBLA Andorf und der WKO Schärding statt und ist damit ein positives und erfolgreiches Beispiel für eine über Jahre dauernde gelebte Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft im Bezirk.

Die angehenden Kunststofftechniker sowie Maschinen- und Fertigungstechniker stellten auch heuer wieder eindrucksvoll die Resultate zu den vielfältigen Aufgabenstellungen der Diplom- und Abschlussarbeiten vor. 

Dipl.-Ing. Richard Lechner von der HTBLA Andorf, hauptverantwortlicher Organisator, hob die Wichtigkeit der Vernetzung mit der Wirtschaft und die Betreuung seitens der Unternehmen bei den Projektarbeiten hervor und lernen so die Schüler die praktischen Abläufe in Unternehmen näher kennen. 

Bezirksstellenleiter Dr. Alois Ellmer wies aufgrund der demographische Entwicklung darauf hin, dass die heimische Wirtschaft dringender denn je qualifizierte, motivierte, engagierte und innovative MitarbeiterInnen auf allen Ebenen benötigt. Der Fachkräftemangel wird zukünftig schmerzhafte Wertschöpfungsverluste bescheren, wenn Stellen unbesetzt bleiben, Betriebe Aufträge verschieben oder gar ablehnen müssen. Der Fachkräftemonitor des Landes OÖ (www.fachkraefte-ooe.at) als zuverlässiges Informationstool zur Prognose des Fachkräftebedarfs weist bei schulischen Ausbildungen in Oberösterreich derzeit einen Engpass von 5.000 auf, der sich bis 2020 auf 9.000 steigert und im Jahr 2030 bei 35.000 liegen wird. Im Innviertel wird sich der Bedarf bis 2030 auf 5.600 steigern (plus 19 Prozent).

Projektbewertungskriterien für die Jury, bestehend aus Firmenvertretern, WKO und Fachlehrern, bildeten u.a. die Präsentation, Komplexität der Aufgaben, technisches Know-How und Lösungskompetenz. Wie im vergangen Jahr standen wieder Preisgelder von insgesamt 1.200 Euro für die Siegerprojekte zur Verfügung. Zusätzlich wurde erstmals das Publikum in die Bewertung miteinbezogen.

 

Den 1. Platz belegten Julian Schön und Daniel Schreiner mit ihrem Projekt „Analyse von Vergussmassen“, Projektpartner Firma Frauscher Sensortechnik.

 

Der 2. Platz ging an Felix Ahamer und Julian Kittl mit dem Projekt „Prüfvorrichtung für Dichtungen“ für die Firma Aspöck Systems GmbH aus Peuerbach.

 

Für das Projekt „Unterfahrschutz“ für die Firma Schwarzmüller wurden die Schüler Felix Fasching und David Schachner mit dem 3. Platz belohnt.


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