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Regionale Auswirkungen der aktuellen „Kunststoffdiskussion“

Bezirksstellenausschuss der WKO zu Gast bei Greiner AG

Die Zukunft steht im Vordergrund bei der Ausrichtung des Wirtschaftsstandortes „Bezirk Kirchdorf“. Die intensiven Diskussionen über „Plastik“ waren Anlass, um sich vor Ort bei einem Unternehmen zu informieren. Dieses nimmt auch im Wirtschaftsstandort eine wesentliche Rolle ein. Viele Betriebe und damit Arbeitsplätze sind direkt oder indirekt davon betroffen. In den letzten Jahren wurde dem Thema „Metall und Kunststoff“ breiten Raum gegeben und weiterentwickelt. Ein wesentlicher Teil der regionalen Lebensqualität ist auf die Produktivität und Innovation dieser Branche aufgebaut. Genügend Gründe für den Bezirksstellenausschuss, um dieses Thema besonders näher zu beleuchten.  

Die gesamte medienwirksame Diskussion über Plastik wurden anhand interessanter Zahlen und Hintergrundinformationen in das entsprechende Licht gerückt. Österreich ist Vorreiter, was die Abfallwirtschaft betrifft und daher das Problem der Verschmutzung wesentlich geringer. „Nur etwa 2 % des Kunststoffverpackungsmülls betrifft Europa. Aber wir haben natürlich eine Gesamtverantwortung“, sagt CEO Axel Kühner und verweist auf die Bilder, die die Verschmutzung der Meere und Stände zeigen.  

Es sind in der derzeitigen Diskussion zwei Themen zu betrachten. Die „CO2-Diskussion und der ökologische Fußabdruck“. Kunststoff schneidet bei der umfassenden Analyse sehr oft wesentlich besser ab als andere Verpackungen, weil mehrere Umweltfaktoren berechnet werden. Tatsache ist, dass in Österreich eine sehr gute Abfallwirtschafts-Infrastruktur gegeben ist. Mit ein Grund warum höhere Recycling Quoten als anderswo erreicht werden können. Eine Optimierung des Recycelns von Kunststoffen ist voranzutreiben, ist auch CEO Kühner überzeugt. Greiner initiiert auch eine Plattform, um im Bereich Nachhaltigkeit zu arbeiten bzw. diesbezügliche Innovationen anzustoßen. 

Besonders interessant war auch die Standortdiskussion. Diese zeigte, dass der Wirtschaftsstandort für Mitarbeiter tolle Voraussetzungen hat, diese aber zu wenig bekannt sind. „Vor allem müssen wir der Attraktivierung des öffentlichen Nahverkehrs massiv arbeiten, um für die Unternehmen notwendige Spezialisten in die Region zu bekommen“, sagt WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller.

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