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WIR für Freistadt

Wir haben für unseren Bezirk erreicht: Regionales Karriereportal meinjob-freistadt.at und weitere Lehrlings-Initiativen.

WKOÖ
© WKOÖ

Wir haben für unseren Bezirk erreicht:
Regionales Karriereportal meinjob-freistadt.at und weitere Lehrlings-Initiativen.

Trendumkehr: Duale Ausbildung im Aufwind – mehr Lehrlinge und weniger Lehrlingsauspendler  

Die engagierten Initiativen der WKO Freistadt zur dualen Ausbildung zeigen Wirkung: Der Trend von jährlich sinkenden Lehrlingszahlen seit 2011 konnte damit 2016 eindrucksvoll gebrochen werden. Regionale Ausbildungsbetriebe beschäftigen wieder deutlich mehr Lehrlinge, das Image der dualen Ausbildung konnte gesteigert werden. Gleich um 5,5 % ist 2018 die Anzahl der Lehrlinge auf 649 im Bezirk Freistadt gestiegen. Damit hat Freistadt den dritthöchsten Zuwachs aller OÖ Bezirke (Durchschnitt OÖ + 1,7 %).  

Der Bezirk hatte immer eine gute Ausgangslage mit vielen in der Region wohnenden Lehrlingen. Nur: Diese sind mit den typischen „Mühlviertler Qualitäten“ auch bei Betrieben in anderen Bezirken hoch begehrt. So pendelten 2015 noch 62,5 % der im Bezirk Freistadt wohnhaften Lehrlinge in andere Bezirke aus. Die WKO Freistadt konnte die Attraktivität der heimischen Lehrplätze aufzeigen und so pendeln seit 2019 „nur mehr“ 54,5 % der im Bezirk wohnhaften Lehrlinge in andere Bezirke aus.  

Viele Initiativen der WKO Freistadt haben zur Trendwende beigetragen, wie zum Beispiel:

Berufs-Erlebnis-Tag

Die WKO Freistadt organisiert jährlich einen Berufs-Erlebnis-Tag in der Freistädter Messehalle. Dort bieten über 50 regionale Unternehmen und Beratungseinrichtungen wertvolle Einblicke in die Arbeitswelt der regionalen Wirtschaft. Weit über 1.000 Jugendliche und Eltern nutzen diesen Event.

NEU: Regionales Karriereportal meinjob-freistadt.at
Seit April 2019 können regionale Unternehmen sich in meinjob-freistadt.at als attraktiver Arbeitgeber präsentieren und dort auch ihr Lehrstellenangebot platzieren. In Videos schildern aktive Lehrlinge die Vorteile von konkreten Lehrplätzen im Bezirk.

Technik Talentinnen
Jährlich können ausgewählte Mädchen aus Neuen Mittelschulen in vier regionalen Unternehmen je einen ganz intensiven Workshop-Tag erleben. Das soll die Lust nach einem technischen Beruf in einem regionalen Betrieb wecken.

Lehrstellen-Infoboards
In allen regionalen Neuen Mittelschulen und Polytechnischen Schulen hat die WKO Freistadt Lehrstellen-Infoboards montiert. Per moderner NFC-Technologie können SchülerInnen sich dort mit dem regionalen Angebot an Lehrberufen und Lehrstellen auseinandersetzen.

Impulsvorträge bei Elternabenden
Engagierte Unternehmer nutzen Elternabende in den 4. Klassen der Neuen Mittelschulen, um in einem Impulsvortrag die Vorteile einer Lehre in der Region aufzuzeigen.

JOB/UP Lehrlingsakademie Mühlviertel
Viele Mühlviertler Ausbildungsbetriebe nutzen gerne die JOB/UP Lehrlingsakademie Mühlviertel. Lehrlinge können dort ihre sozialen und unternehmerischen Kompetenzen ausbauen. In diesen zweitägigen Seminaren haben Lehrlinge zudem die Gelegenheit, sich mit Lehrlingen anderer Betriebe auszutauschen und zu vernetzen. 

© Karlingerhaus Teamübung auf der Giant Ladder bei der JOB/UP Lehrlingsakademie Mühlviertel
© Quelle: WKOÖ, Lehrlingsstelle Anzahl der Lehrlinge mit Lehrstelle im Bezirk Freistadt je zum Jahresende

Unsere Forderungen für den Bezirk Freistadt:
Ausbau des Kreisverkehrs Unterweitersdorf und der S 10

Die Mühlviertler Schnellstraße S10 ist seit dem Fall des Eisernen Vorhangs die mit Abstand wirksamste Initiative und hat zu einer enormen Wirtschaftsbelebung im Bezirk Freistadt geführt. Die 22 km lange autobahnähnliche Strecke von Unterweitersdorf bis Freistadt Nord hat eine besondere Wirtschaftsdynamik mit Betriebserweiterungen, Betriebsansiedelungen und zusätzlichen Arbeitsplätzen ausgelöst.

Schon seit Freigabe der S10 ist der Kreisverkehr in Unterweitersdorf, nämlich das Drehkreuz A1 – S10 – B124, so überlastet, dass jeden Werktag morgens kilometerlange Staus Richtung Linz entstehen, und nachmittags Richtung Freistadt. Diese Staus kosten nicht nur die Unternehmerinnen und Unternehmer im Bezirk viel Zeit und Geld, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer.
Wir fordern:

  • kurzfristige Maßnahmen zur Erhöhung des Verkehrsdurchsatzes am Kreisverkehr, speziell in Zeiten der arbeitstäglichen Spitzenbelastungszeiten
  • umgehenden Start von Planungen zur mittelfristigen Errichtung notwendiger zusätzlicher niveaufreier Fahrspuren, die einen verzögerungsfreien Verkehrsablauf ermöglichen.

Der Weiterbau der S10 ist dringend notwendig. Seit Freigabe der S10 bis Freistadt Nord im Jahr 2015 mündet dort die S10 in die B310. Kurz danach fließt der Verkehr mit über 10.000 Kraftfahrzeugen pro Werktag in die Ortschaft Vierzehn – mit einer relativ starken Steigung der Straße. Im Winter kommt es dort häufig zu chaotischen Situationen durch hängen bleibende LKWs. Ein weiteres Nadelöhr bildet die enge Ortsdurchfahrt in Rainbach. Innerhalb der nächsten 15 Jahre wird dort ein Anstieg des Verkehrsaufkommens auf knapp 20.000 Kfz pro Werktag prognostiziert!


Wir fordern:

  • verzögerungsfreie Planung und anschließend verzögerungsfreien Weiterbau der 7,2 km langen Strecke der S10 von Freistadt Nord bis Rainbach Nord
  • Start der Planungen für den Lückenschluss der S10 zwischen Rainbach Nord und der Staatsgrenze zu Tschechien bei Wullowitz. 

Video-Visualisierung S10 Trasse Freistadt Nord bis Rainbach Nord

© WKO Lackner-Strauss und Wolfsegger setzen sich für den Weiterbau der S 10 nördlich von Freistadt ein



Zusätzlich zu den Themen für unseren Bezirk gibt es eine Reihe von überregionalen Forderungen - zur Standortsicherung und zum Wohl unseres Landes. Was unsere Wirtschaft jetzt braucht, lesen Sie hier.