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Tipps zur Vorbereitung und Anmeldung auf die Lehrabschlussprüfung in Oberösterreich

Prüfungsservice Oberösterreich

Während Ihrer Lehrzeit haben Sie umfassendes Wissen und Kenntnisse in Ihrem Fachgebiet erworben. Bei der Lehrabschlussprüfung haben Sie Gelegenheit, diese Fähigkeiten vor einer Prüfungskommission unter Beweis zu stellen.

Wer drei oder mehr Lehrjahre mit Erfolg absolviert hat, braucht auch vor der Abschlussprüfung keine Angst zu haben.

Für einen guten Abschluss – vielleicht sogar eine Auszeichnung – ist aber eine gewissenhafte Vorbereitung auf die Prüfung notwendig.

Diese Unterlage soll Ihnen dabei helfen.

 

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Richtiges Lernen

3 zentrale Fragen

Am Beginn einer optimalen Prüfungsvorbereitung sollten Sie sich drei zentrale Fragen stellen:

  • Über welche Kenntnisse und Fähigkeiten muss ich bei der Prüfung verfügen?
  • Mit Hilfe welcher Lernmaterialien und Lerntechniken kann ich mich vorbereiten?
  • Wie kann ich ideale Lernvoraussetzungen schaffen?

Bei der Beantwortung der drei Fragen sollen Ihnen die folgenden Tipps helfen:

1. Verlange Kenntnisse und Fähigkeiten

Die an Sie gestellten Anforderungen können Sie der Prüfungsordnung für Ihren Lehrberuf entnehmen.

Sammeln Sie Erfahrungen über den Ablauf der Lehrabschlussprüfung. Sprechen Sie mit Ihrem Ausbilder, mit Kollegen, die die Prüfung schon absolviert haben, und wenden Sie sich an zuständige Fachleute aus dem Bereich der Lehrlingsausbildung.

2. Lernmaterialien und Lerntechniken

Verwenden Sie Ihre Berufsschulunterlagen und Ihre betrieblichen Ausbildungsbehelfe.

Ob es für Ihren Lehrberuf eine Vorbereitung im Wifi gibt, erfahren Sie in der zuständigen Innung oder im Wifi. Das Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) bietet für eine Reihe von Berufen Vorbereitungsunterlagen für die Lehrabschlussprüfung an (http://www.ibw.at)

Erstellen Sie einen persönlichen Lernplan:

  • wann?
  • was?
  • mit wem?

lernen und üben. Im Anhang dieser Unterlage finden Sie ein Muster für einen Lernplan.

Wiederholen Sie. "Übung macht den Meister!" Dieses alte Sprichwort hat auch heute noch Geltung!

Proben Sie die Prüfungssituation. Gehen Sie von der Ihnen bei der Prüfung zur Verfügung stehenden Zeit aus, und verwenden Sie in der Schlussphase der Vorbereitung nur die Hilfsmittel, die Sie auch bei der Prüfung einsetzen können.

Fragen Sie, denn bei der Prüfung ist es zu spät. Ausbilder, Kollegen, Lehrer und Servicestellen stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

3. Schaffung guter Lernvoraussetzungen

Jeder ist vor einer Prüfung aufgeregt! Beruhigungsmittel, Alkohol oder andere Drogen helfen Ihnen bei der Vorbereitung und Absolvierung einer Prüfung mit Sicherheit NICHT!

Ausgewogene Ernährung und genügend Schlaf sind die beste Prüfungsvorbereitung.

Bei extremer Prüfungsangst sprechen Sie mit Ihren Eltern, Freunden oder Ihrem Ausbilder oder wenden Sie sich an Ihren Arzt.

 

Richtige Vorbereitung

Die Tage vor der Prüfung

Bereiten Sie Unterlagen und erlaubte Hilfsmittel für die Prüfung wie Arbeitsmaterial und Schreibzeug vor.

Planen Sie die Anreise zum Prüfungsort: Fahrtstrecke und -dauer, Fahrplan öffentlicher Verkehrsmittel.

Am Abend vor der Prüfung packen Sie alle erforderlichen Unterlagen ein:

  • Einladung zur Prüfung
  • Lichtbildausweis
  • Arbeitsbehelfe, Werkzeuge, Schreibzeug etc.

Gehen Sie zeitig zu Bett!

 

Der Prüfungstag

1. Vor der Prüfung

Bevor Sie von zu Hause weggehen, kontrollieren Sie, ob Sie alle erforderlichen Unterlagen eingepackt haben.

Benützen Sie wenn möglich öffentliche Verkehrsmittel für die Anreise und entspannen Sie sich auf der Fahrt. Was Sie bis jetzt nicht gelernt und geübt haben, kann Ihr Gehirn nun auch nicht mehr aufnehmen und behalten.

Vermeiden Sie knapp vor der Prüfung Gespräche mit anderen Kandidaten ("Was prüft er? Sind sie gut aufgelegt? Ist schon jemand durchgefallen?"). Schnappen Sie lieber noch etwas frische Luft und essen Sie ein Stück Traubenzucker.

2. Die schriftliche Prüfung

Lesen Sie die Angabe in Ruhe und genau durch. Sie haben genügend Zeit!

Beginnen Sie mit jenem Beispiel, das Ihnen am leichtesten fällt.

Bevor Sie abgeben, kontrollieren Sie Ihre Arbeit nochmals.

3. Die mündliche Prüfung

 

Das Fachgespräch

Der mündliche Teil der Lehrabschlussprüfung ist das Fachgespräch. Am Beginn einer guten Prüfungsvorbereitung sollten Sie sich die Frage stellen:

Was wird von mir beim Fachgespräch erwartet?

Beim Fachgespräch werden Sie mit Problemstellungen aus der betrieblichen Praxis Ihres Fachgebietes konfrontiert.

3.1 Wie kann ich diese Erwartung erfüllen?

Erste Voraussetzung ist, dass Sie die Themenstellung verstehen. Hören Sie daher genau zu! Haben Sie die Themenstellung nicht genau verstanden, fragen Sie nach! Sie können die Themenstellung auch mit Ihren eigenen Worten wiederholen!

Ist eine Vorbereitungszeit für die Prüfung vorgesehen, nützen Sie diese, indem Sie Ihre Antwort schriftlich in Schlagworten vorbereiten! Achten Sie auf eine leserliche Schrift und übersichtliche Form, damit Ihnen in der Prüfungssituation Ihre Vorbereitung auch wirklich hilfreich ist!

3.2 Welche Punkte sollte ich bei der Lösung der Problemstellung beachten?

Gehen Sie stets von den Arbeitsabläufen aus, die Sie in Ihrem Betrieb kennen gelernt haben. Hier verfügen Sie über die meiste Erfahrung und kennen viele praktische Beispiele.

Das Fachgespräch ist ein Gespräch unter Experten. Ihre Prüfer kommen aus derselben Branche wie Sie. Versuchen Sie daher, entsprechende Fachausdrücke und Fachbezeichnungen zu verwenden. Achtung: Sind Sie sich über die richtige Verwendung eines Fachbegriffes nicht sicher, umschreiben Sie ihn lieber!

Im Vordergrund des Fachgespräches steht das Erkennen von betrieblichen Zusammenhängen. Auf viele Problemstellungen gibt es nicht nur eine richtige Antwort. Wichtig ist, dass Sie Ihren Lösungsvorschlag erklären können! Das freie Sprechen über ein bestimmtes Thema ist gar nicht so einfach. Üben Sie es vor der Prüfung!

4. Nach der Prüfung

Haben Sie die Prüfung bestanden, so sollen Sie Ihren Erfolg auch feiern! Bedenken Sie aber, dass zum Gelingen eines Festes Alkohol sicher keine notwendige Voraussetzung ist. Sind Sie mit dem Auto zur Prüfung gefahren gilt selbstverständlich "Don‘t drink and drive" – oder wollen Sie sich Ihren schönen Erfolg gleich wieder zunichte machen?

Sind Sie bei der Prüfung durchgefallen, so geht davon die Welt auch nicht unter. Sprechen Sie mit Ihren Eltern, Lehrern und Ausbildern darüber. Lernen Sie aus Ihren Versäumnissen für die nächste Prüfung:

  • Wo lagen meine Schwächen?
  • Wie kann ich die Wissenslücken schließen?
  • Wer kann mir dabei helfen?