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Digitalisierung in Gewerbe und Handwerk

Digitale Techniken und Dienste bringen in allen Sektoren der Wirtschaft neue Sichtweisen. Gerade der Mittelstand erkennt zunehmend: Wir müssen diesen digitalen Wandel als Chance begreifen und die Kräfte bündeln, um im Wettbewerb bestehen zu können.
WKOÖ-Vizepräsidentin Angelika Sery-Froschauer und  Spartenobmann Leo Jindrak

Die Arbeit wird immer intelligenter

Die Arbeit wird nicht weniger, sondern intelligenter. Durch die Digitalisierung stehen massive Veränderungen in den Geschäfts- und Produktionsprozessen bevor und es entstehen neue Arbeitsplätze. Was uns in Gewerbe und Handwerk erwartet: 

Die Hälfte der Jobs, die es 2030 geben wird, sind heute noch gar nicht erfunden, prognostizieren Zukunftsforscher. Wir müssen daher die sich uns bietenden Chancen durch die Digitalisierung aktiv ergreifen, denn Arbeit wird dadurch nicht weniger, sondern intelligenter und qualifizierter. Das Handwerk bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Tradition und Technologie. Im Vordergrund eines Digitalisierungsprozesses in Gewerbe und Handwerk steht nicht nur die Produktion, sondern die Digitalisierung von Dienstleistungen, der Planung, des Designs und des Vertriebs. 60 Prozent der Unternehmen aus Gewerbe und Handwerk halten das Thema E-Business für sehr bzw. eher wichtig. 

Auch wenn klassisches Handwerk an sich analog bleibt, brauchen die Unternehmen eine Digitalisierungsstrategie. Damit Hand in Hand geht eine grundlegende Änderung der Geschäftsmodelle für die Unternehmen und einzelne Branchen. Die Handwerks- und Gewerbebetriebe müssen sich auf die Digitalisierung einstellen. Zwar ist das Potenzial für die Digitalisierung nicht so hoch wie in anderen Sparten der Wirtschaft, da Handwerk schwer automatisierbar ist, aber es gibt Trends, an denen die Unternehmerinnen und Unternehmer nicht vorbeikommen: 

  • Vergabeplattformen werden den Vertrieb neu gestalten.
  • Der 3D-Druck insbesondere von Klein- und Ersatzteilen könnte die Produktion revolutionieren.

 

Erprobte Strategien

Verbesserte Kundenbeziehung und Neugeschäft

  • Laufende Information zu Neuheiten
  • Eingehen auf individuelle Kundenbedarfe
  • Visuelle Planung
  • Online-Vertrieb erweitert Absatzmöglichkeiten.
  • Verbesserte Bearbeitung von Reklamationen


Effizientere Abläufe

  • Verzahnung von Planung – Produktion – Materialwirtschaft
  • Automatisierung der Beschaffung wird von ca. 40 Prozent der Betriebe genutzt
  • Schnellere Produktion und Montage
  • Maschinenbörsen ermöglichen gemeinsame Nutzung und reduzieren Kosten


Mehrwert für Kunden

  • Passgenauigkeit
  • Einfache Bedienung
  • Betriebssicherheit durch Fernwartung und Fehlerbehebung


Neue Erlösmöglichkeiten

  • Miete statt Kauf bedeutet dauerhafte Einnahmen.


Die Handwerks- und Gewerbebetriebe müssen sich auf die Digitalisierung einstellen. Zwar ist das Potenzial für die Digitalisierung nicht so hoch wie in anderen Sparten der Wirtschaft, da Handwerk schwer automatisierbar ist, aber es gibt Trends, an denen die Unternehmerinnen und Unternehmer nicht vorbeikommen:

  • Vergabeplattformen werden den Vertrieb neu gestalten.
  • Der 3D-Druck insbesondere von Klein- und Ersatzteilen könnte die Produktion revolutionieren.


Die Chancen und Risiken der Digitalisierung

Chancen und Risiken GH


Die umgesetzten Aktivitäten zur Digitalisierung stehen erst am Beginn

Die umgesetzten Aktivitäten zur Digitalisierung stehen erst am Beginn


Wir sind digital

Um 20 Prozent mehr Produktivität

Die OÖ Blitzschutzgesellschaft BLS wurde ab 2011 praktisch vollständig digitalisiert. Angebotserstellung, Planung, Montage, Dokumentation, Zeitaufzeichnung, Materialfluss und Wartung: Alles ist durchgängig digitalisiert und über Mobilgeräte bedienbar.

In das System können auch externe Partner – z.B. andere Gewerke, die am Bau tätig sind – einbezogen werden. Die Produktivität konnte so um ca. 20 Prozent gesteigert werden, wobei noch Potenzial besteht. Mit einer in die Blitzschutzanlage integrierbaren Absturzsicherung konnte außerdem ein wertvolles Zusatzangebot geschaffen werden.

www.blitz-ooe.at


Digitale Zukunft bei Fronius

Fronius hat den Trend zur Digitalisierung frühzeitig erkannt und begonnen, Geschäftsprozesse sowie Produkte und Dienstleistungen in diese Richtung zu entwickeln. Der WeldCube beispielsweise bietet Kunden die Möglichkeit, Schweißdaten stromquellenübergreifend aufzuzeichnen, zu analysieren und  auszuwerten. Fronius Virtual Welding ist die Schweißausbildung der Zukunft: Auszubildende können Schritt für Schritt und risikolos grundlegende Schweißfertigkeiten erlernen.

In der Kommunikaion und in der Kundenbeziehung setzt Fronius ebenso verstärkt auf Digitalisierung wie in diversen Geschäftsprozessen wie z.B. im Angebotswesen.

www.fronius.com

 

„Es wird alles digitalisiert, was technisch machbar ist und mehr Kosten spart bzw. mehr Nutzen bringt, als es Kosten verursacht!“