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Digitalisierung in Tourismus und Freizeitwirtschaft

Die neuen Technologien bieten Unternehmen aller Größenklassen neue Möglichkeiten. Damit können auch kleine und mittlere Unternehmen noch schneller und flexibler agieren, neue Leistungen und Geschäftsmodelle schaffen und Märkte erschließen, die bisher unerreichbar gewesen sind.
WKOÖ-Vizepräsidentin Angelika Sery-Froschauer

Digitalisierung: Herausforderung und Chance für den Tourismus

  • Freizeiterlebnisse sind naturgemäß schwer automatisierbar, jedoch Marketing und Vertrieb erfolgen vorwiegend digital über Buchungs- und Bewertungsplattformen.
  • Revolutionieren könnten die Freizeitwirtschaft allerdings virtuelle (künstlich simulierte) Erlebnisse und auch in der Freizeitwirtschaft kann „Mobile Marketing“ sein Potenzial ausspielen: Es erkennt den Aufenthaltsort potenzieller Kunden und übermittelt darauf abgestimmte Angebote.

 

Strategien der Digitalisierung in der Praxis

Acht von zehn Urlaubsgästen informieren sich im Internet, wenn sie vor der Frage stehen, wohin die nächste Reise gehen soll und was sie dort erleben wollen. Mindestens ein Drittel davon bucht den Ferienaufenthalt auch gleich via Mausklick. Und immer mehr berichten anschließend von ihren schönen und weniger schönen Erlebnissen, indem sie Bilder auf Facebook posten oder Kommentare auf einer der vielen Bewertungsplattformen abgeben.

 

Verbesserte Kundenbeziehung und Neugeschäft

  • 20 Prozent aller Buchungen erfolgen über Plattformen
  • Stammkundenbetreuung zwischen Aufenthalten
  • Zusammenarbeit von Hotellerie, Gastronomie und regionalen Dienstleistern für umfassende Service- und Erlebnispakete


Big Data als Chance für individuelle Kundenleistungen.


Effizientere Abläufe

  • Online-Buchung, auch einzelner Serviceleistungen


Mehrwert für Kunden

  • Infos und Services am Aufenthaltsort 
  • Entertainment / Infotainment bei Tisch


Neue Erlösmöglichkeiten

  • Provision für Vermittlungen an lokale Dienstleister / Kooperationspartner


Digital Roadmap:

Gleiche Spielregeln für alle

Internetplattformen wie airbnb vermitteln Dienstleistungen. Die Anbieter der Dienstleistungen zahlen dabei für ihre erzielten Einnahmen keine Steuern. Das ist ungerecht! Das Geld fehlt in der Staatskasse – und damit uns allen! „Ich fordere daher die Finanzbehörden dazu auf, von den Plattformen Auskünfte über die erzielten, steuerpflichtigen Einnahmen ihrer User einzuholen und diese auch zu besteuern“ so WKOÖ-Vizepräsidentin Angelika Sery-Froschauer.

„Es ist nicht einzusehen, dass gewerbliche Unternehmen ihre Steuern korrekt abführen und die Anbieter von Dienstleistungen auf Plattformen das nicht tun“ so Sery-Froschauer und fordert: „Gleiche Spielregeln für alle! Fortschritt kann es nur geben, wenn fairer Wettbewerb herrscht. In der Wirtschaft wie im Sport!“


Chancen und Risiken der Digitalisierung

TF2



Die umgesetzten Aktivitäten zur Digitalisierung stehen erst am Beginn

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Wir sind digital

Kino voll digital

Neben digitaler Vorführtechnik  haben die Brüder Hans-Peter und Klaus Obermayr aus Peuerbach für ihre Star-Movie-Kinos bereits 2002 Online-Reservierungs- und -Kaufsysteme für Kinokarten eingeführt. Viele User haben keine gedruckte Karte mehr, sondern zeigen beim Check-in den Barcode auf dem Handy. Dadurch werden die Filmfans auf das Onlineangebot geleitet und erhalten gezielte Filmvorschläge.

www.starmovie.at


Essen und schlafen

Von der Buchung bis zur Bestellung, vom Dienstplan bis zur Zeiterfassung setzt Thomas Mayr-Stockinger (Gasthof Hotel Mayr-Stockinger, Ansfelden) auf digitale Werkzeuge. Die Folge sind mehr Effizienz und weniger Kosten. Veranstaltungen werden z.B. in einem Kalender online verwaltet und automatisch mit Rezeption, Service, Küche, Chef etc. synchronisiert.

www.stocki.at


Stammgast-Bindung

Durch Digitalisierung des Reservierungsvorganges im Restaurant Cubus in Linz werden alle Kundendaten gespeichert und können so einfach einer Kundendatenbank zugeführt werden. Dadurch ergeben sich enorme Vorteile fürs Marketing, wie z.B. Erstellung diverser Interessengruppen innerhalb der Stammgäste, Stammgästebindung, Erfassung persönlicher Daten, wie zum Beispiel Lieblingsplatz oder Allergene usw.

www.cubus.at

  

 

„Digitalisierung – dabei zu sein ist weniger Risiko, als alles beim alten zu lassen!“