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Änderung von Anhang XVII der REACH-Verordnung hinsichtlich anorganischer Ammoniumsalze

Anforderungen zum Inverkehrbringen von Zellstoffisoliermaterialien mit anorganischen Ammoniumsalzen

Mit Verordnung (EU) 2016/1017 werden die Anforderungen für das Inverkehrbringen von Zellstoffisoliermaterialien versetzt mit anorganische Ammoniumsalze geändert.

Der Zusatz von anorganischen Ammoniumsalzen zu Zellstoffisoliermaterialien kann zu unerwünschten Ammoniakemissionen führen. Zellstoffisoliermaterialien (Gemische oder Erzeugnisse) dürfen daher nur mehr in Verkehr gebracht oder verwendet werden, wenn die Ammoniakemissionen unter festgelegten Testbedingungen weniger als 3 ppm (2,12 mg/m³) betragen.

Der Lieferant eines Zellstoffisoliermaterialgemisches, das anorganische Ammoniumsalze enthält, informiert den Abnehmer oder Verbraucher über die höchstzulässige Beladungsrate (Dicke und Dichte) mit diesem Isoliermaterial. Nachgeschaltete Anwender müssen dafür sorgen, die höchstzulässige Beladungsrate nicht zu überschreiten.

Diese Verbote gelten nicht für Zellstoffisoliermaterialgemische, die zur Herstellung von Zellstoffisoliermaterialerzeugnissen verwendet werden. In diesen Fällen muss das Erzeugnis die entsprechenden Anforderungen erfüllen.

Die Methode zur Bestimmung der Ammoniakemissionen wird näher festgelegt.

Von der Änderung betroffen sind Unternehmen, die Zellstoffisoliermaterialien in Verkehr bringen oder verwenden, denen anorganische Ammoniumsalze zugesetzt wurden.

Die Beschränkungen für das Inverkehrbringen und die Verwendung gelten nach dem 14. Juli 2018. Die Regelungen gelten direkt und müssen nicht national umgesetzt werden.

Informationen zu REACH auf wko.at
Informationen zu REACH auf der Internetseite der Europäischen Chemikalienagentur ECHA
Übersichtsmerkblatt zu Verboten und Beschränkungen von Chemikalien in Österreich