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Begutachtung: Ausweisung von Blockhalden

Schutz für Steinblöcke bei besonderer naturschutzfachlicher Bedeutung

Das Land Oberösterreich hat einen Entwurf einer Verordnung betreffend der Ausweisung bestimmter Ansammlungen von groben Steinblöcken als Blockhalden übermittelt.  

Die Definition für Blockhalde (§ 3 Z. 1a Oö. NSchG) lautet wie folgt: „eine wegen ihrer besonderen naturschutzfachlichen Bedeutung durch Verordnung als solche ausgewiesene natürlich entstandene Ansammlung von groben Steinblöcken auf einer Fläche von mindestens 100 m2 an Hängen, die an der Oberfläche keine Kiese, Sande oder sonstiges Feinmaterial aufweisen“. Gemäß § 5 Z. 19 Oö. NSchG besteht Bewilligungspflicht für die gänzliche bzw. teilweise Beseitigung von Blockhalden.  

Der Verordnungsentwurf weist 146 Blockhalden mit besonderer naturschutzfachlicher Bedeutung aus. Die räumliche Verteilung der Blockhalden-Vorkommen:  

  • 86 im Gebiet der Böhmischen Masse
    (In den Gemeinden: Schwarzenberg am Böhmerwald, Ulrichsberg, Pfarrkirchen im Mühlkreis, Neustift im Mühlkreis, Hofkirchen im Mühlkreis, Niederkappel, Kirchberg ob der Donau, Hartkirchen, Haibach ob der Donau, St. Aegidi) und
  • 60 in den Kalkalpen
    (In den Gemeinden: Steinbach am Attersee, St. Wolfgang im Salzkammergut, Gosau, Hallstatt, Obertraun, Bad Goisern am Hallstättersee, Ebensee am Traunsee, Gmunden, St. Konrad, Grünau im Almtal, Steinbach am Ziehberg, Klaus an der Pyhrnbahn, Hinterstoder, Steinbach an der Steyr, Molln, Spital amPyrhn, Ternberg). 

Blockhalten kommen in den FFH-Lebensräumen 8110, 8120, 8130 und 8150 vor. Aufgelistet sind diese in Anhang II der FFH-Richtlinie. Aufgrund spezieller Bedingungen (Feuchte, Temperatur, …) kommen in Blockhalden spezielle Lebensformen (Pflanzen- und Tierarten) vor.  

Die ausgewiesenen Flächen des Entwurfes sind in den Plänen der Begutachtungsunterlagen (PDF) bzw. unter https://www.land-oberoesterreich.gv.at/35986.htm im Bereich Verordnungsentwürfe der Direktion Landesplanung, wirtschaftliche und ländliche Entwicklung abrufbar.  

Ihre allfällige Stellungnahme zum Begutachtungsentwurf müsste bis 26. Juli 2021 bei Fr. Gabriele Kovacsik (E gabriele.kovacsik@wkooe.at) einlangen, damit diese im laufenden Begutachtungsverfahren Berücksichtigung finden kann.

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