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Begutachtung: Naturschutzgebiet Nussensee in Bad Ischl

Schutz des Nussensees und seiner naturnahen Ufer

Das Land Oberösterreich hat einen Entwurf einer Verordnung zur Ausweisung des Nussensees als Naturschutzgebiet vorgelegt. Damit soll eine ca. 9,72 ha große Fläche (Seefläche und Ufergebiete) die bereits seit 1965 weitgehend als Naturschutzgebiet besteht aus der See-Naturschutzgebietsverordnung gelöst werden und eigenständig verordnet werden. 

Der bis zu 17 m tiefe Bergsee an den steilen Nordabhängen des Katergebirges wird von unterirdischen Quellen gespeist und ist ursprünglich bzw. naturnah mit zahlreichen schützenswerten Tierarten. Acht Weichtierarten (Schnecken, Muscheln), die dort vorgefunden werden, gehören der Roten Liste gefährdeter Tierarten Österreichs an. 

Mit der Auskoppelung aus der See-Naturschutzgebietsverordnung soll weiters Rechtssicherheit geschaffen werden, da bislang keine Tätigkeit oder kein Vorhaben ohne eine naturschutzrechtliche Einzelfallprüfung durchgeführt werden darf. Mit § 2 sind nun Eingriffe genannt, die zukünftig ohne Anzeige bzw. Genehmigung erlaubt werden. Nicht gestattet sind weder das „Tauchen“ noch das „Standup-paddeln“. Dies einerseits zur Hintanhaltung der Krebspest (Risikominimierung wegen allfälliger kontaminierter Tauchausrüstung) und andererseits zur Vermeidung der Beunruhigung von Wasservögel in sensiblen Uferzonen. 

Eine allfällige Stellungnahme zum geplanten Rechtsvorhaben müsste bis spätestens 3. Mai 2021 im Umweltservcice (E gabriele.kovacsik@wkooe.at) einlangen, damit diese im laufenden Begutachtungsverfahren Berücksichtigung finden kann.  

Entwurf, Erläuterung und Übersichtsplan stehen auch unter https://www.land-oberoesterreich.gv.at/35986.htm im Bereich „Verordnungsentwürfe der Direktion Landesplanung, wirtschaftliche und ländliche Entwicklung“ zur Verfügung.

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