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EU-Verordnung über Umweltgüter und -dienstleistungen für die europäischen umweltökonomischen Gesamtrechnungen

Einheitliche Vorgaben für Mitgliedsstaaten

Die EU-Verordnung (EU) 2015/2174 über europäische umweltökonomische Gesamtrechnungen verpflichtet die EU-Mitgliedsstaaten, in ihren Statistiken zur volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung bestimmte umweltrelevante Module aufzunehmen. Ferner sind gewisse Daten an die EU zu melden.

Die aktuelle Verordnung enthält in diesem Zusammenhang Regelungen zu folgenden Themen:

  • Übersicht der Umweltgüter und -dienstleistungen und der umweltökonomischen Tätigkeiten, die in umweltökonomischen Gesamtrechnungen zu berücksichtigen sind
  • Festlegung des Datenformats für die Übermittlung von Daten der Mitgliedsstaaten an die EU-Kommission bzw. Eurostat
  • Details zu den jährlich erforderlichen Qualitätsberichten, die die einzelnen Mitgliedsstaaten an die EU-Kommission (Eurostat) zu übermitteln haben

Die Verordnung betrifft in erster Linie die staatliche Verwaltung. Eine indirekte Betroffenheit ist grundsätzlich für alle Branchen denkbar, falls zusätzliche Erhebungen zur Gewinnung der erforderlichen Daten notwendig werden.

Die Verordnung ist am 15. Dezember 2015 in Kraft getreten.