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Kennzeichnung von Chemikalien

Ab 1.6.2015 gelten neue Vorschriften

Spätestens ab 1.6.2015 müssen in der EU alle gefährlichen chemischen Produkte nach der CLP-Verordnung gekennzeichnet sein. Das betrifft zB Lacke, Lösungsmittel, Kleber, Säuren, Reinigungsmittel, Duftöle oder Spraydosen.

Eine EU-Verordnung („CLP-Verordnung“) enthält neue Vorschriften zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung gefährlicher chemischer Produkte. Bisher ist sie nur für solche Produkte anzuwenden, die aus einer einzigen chemischen Substanz bestehen („Stoffe“). Die meisten chemischen Produkte sind aber Mischungen mehrerer Stoffe, sogenannte Gemische.

Ab 1.6.2015 müssen auch gefährliche Gemische nach der CLP-Verordnung gekennzeichnet sein. Nur für Gemische, die zu diesem Zeitpunkt bereits in Verkehr gebracht wurden, besteht eine Schonfrist bis 1.6.2017. Die neue Kennzeichnung von Gemischen ist auch schon vor dem 1.6.2015 erlaubt.

Wichtige Inhalte der CLP-Verordnung sind neue Gefahrensymbole und neue bzw. geänderte Warn- und Sicherheitshinweise. Es gibt auch völlig neue Gefahrenkategorien mit entsprechender Kennzeichnung.

In der kostenlosen WK-Broschüre „Das GHS-System in der Praxis – Ein Leitfaden zur Einstufung und Kennzeichnung in der EU“ - finden Sie einen ausführlichen Überblick über die CLP-Verordnung.