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Neue EU-Verordnung über Emissionsgrenzwerte für mobile Maschinen und Geräte

Strengere Werte ab 2018

Die Begrenzungen für die Abgasemissionen von mobilen Maschinen und Geräten werden in der sogenannten MOT-Verordnung (BGBl. II Nr. 136/2005 in der Fassung BGBl. II Nr. 463/2013) in österreichisches Recht umgesetzt und sind in der EG-Richtlinie 97/68/EG geregelt.

Zu diesem Thema wurde nun eine neue und direkt wirksame EU-Verordnung erlassen. Sie gilt für Verbrennungsmotoren zum Einbau in mobile Maschinen und Geräte, die nicht zum Verkehr auf der Straße bestimmt sind. Diese neue EU-Verordnung betrifft Unternehmen, die solche Verbrennungsmotoren herstellen, in die EU einführen, vertreiben oder in Geräte einbauen.

Die wichtigste Neuerung ist die Einführung neuer Abgasgrenzwerte (Stufe V) welche zukünftig bei den Typgenehmigungen der jeweiligen Motoren, abhängig vom Verwendungszweck, Leistung und eingesetztem Kraftstoff gelten. Diese neuen Grenzwerte gelten je nach Motorenklasse ab 1.1.2018, 1.1.2019 und 1.1.2020.

Motoren, die bisher keine Typgenehmigung benötigten, dürfen bis zum Inkrafttreten der Emissionsgrenzwerte Stufe V für die EU-Typengenehmigung innerhalb eines Übergangszeitraumes weiterhin in Verkehr gebracht werden.

Diese Verordnung enthält auch nähere Bestimmungen zum Verfahren für die Typgenehmigung, zur Ermittlung der Abgaswerte, zur Emissionsprüfung von in Betrieb befindlichen Motoren und zur Marktüberwachung.