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Rotterdamer Übereinkommen

Weitere gefährlichen Chemikalien und Pestizide in die Liste aufgenommen

Das Rotterdamer Übereinkommen (multilaterale Umweltübereinkommen) (StF: BGBl. III Nr. 67/2005) soll die Risiken beim internationalen Handel mit gefährlichen Chemikalien und Pestiziden eindämmen.
Viele gefährliche Chemikalien sind in Österreich aber auch in der Europäischen Union bereits verboten, nicht zugelassen oder sonst streng beschränkt. Im Sinne eines vorsorgenden Umwelt- und Gesundheitsschutzes sollten diese Chemikalien nur dann in Drittstaaten exportiert werden, wenn das jeweilige Empfängerland über die Gefährlichkeit dieser Substanzen aufgeklärt wurde und dem Import trotzdem zugestimmt hat.
 

Gemäß Beschluss (BGBl. III 213/2017) werden folgenden Chemikalien in Anhang III des Rotterdamer Übereinkommens über das Verfahren der vorherigen Zustimmung nach Inkenntnissetzung für bestimmte gefährliche Chemikalien sowie Pestizide im internationalen Handel aufgenommen:
 

Chemikalie CAS Nummer Kategorie
Carbofuran 1563-66-2 Pestizid
Trichlorfon 52-68-6 Pestizid
Kurzkettige Chlorparaffine 85535-84-8 Industriechemikalie

Alle Tributylzinn-Verbindungen, einschließlich:
– Tributylzinnoxid
– Tributyltzinnfluorid
– Tributyltzinnmethacrylat
– Tributylzinnbenzoat
– Tributylzinnchlorid
– Tributylzinnoleat
– Tributylzinnnaphthenat 
56-35-9
1983-10-4
2155-70-6
4342-36-3
1461-22-9
24124-25-2
85409-17-2
Industriechemikalie


Die Änderungen sind für alle Vertragsparteien mit 15. September 2017 in Kraft getreten.