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WKO Oberösterreich unterstützt Klage gegen Aufteilung des deutsch-österreichischen Strommarktes

WKOÖ Präsident Dr. Rudolf Trauner: „Die Teilung der bisher gemeinsamen Preiszone hätte dramatische Auswirkungen auf den Strompreis in Österreich und damit auf die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen.“

Im September hat die Europäische-Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden (ACER) die Trennung der gemeinsamen deutsch-österreichischen Strompreiszone vorgeschlagen. Die Stellungnahme von ACER steht aus Sicht der e-Control Austria und der Austrian Power Grid (APG) nicht im Einklang mit dem einschlägigen Rechtsrahmen und weist auch gravierende sachliche sowie prozedurale Mängel auf. Deswegen bekämpfen E-Control und APG die von ACER vorgeschlagene Trennung durch eine Klage beim Europäischen Gericht und durch eine Beschwerde beim Beschwerdeausschuss von ACER.

„Abhängig von den technischen Rahmenbedingungen des neuen Marktdesigns gehen aktuelle Studien von Mehrkosten in Höhe von 100 – 600 Mio. Euro pro Jahr aus“, erinnert Trauner daran, dass sich die WKO Oberösterreich schon im Sommer klar gegen die Aufteilung der gemeinsamen Preiszone ausgesprochen hat. „Deshalb unterstützen wir die beiden eingeleiteten Verfahren als Streithelfer mit einer Intervention und organisieren eine breite Allianz Wirtschaft für Beibehaltung der deutsch-österreichischen Preiszone“, erläutert Trauner das weitere Vorgehen.

... lesen Sie mehr im Medienservice vom 2. Dezember 2015