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Die Arbeitsinspektion kommt?

Soko für Unternehmen anrufen.

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Hotline T 05-90909-1100
© WKOÖ

Nach dem Grundprinzip „Beratung vor Strafe“ soll die Begehung durch den/die ArbeitsinspektorIn primär zu einer verbesserten Umsetzung von ArbeitnehmerInnenschutzbestimmungen für Sie und Ihre MitarbeiterInnen führen. Nutzen Sie die Chance, Verbesserungspotenziale zu erkennen, Unklarheiten zu besprechen und somit auch Strafen zu vermeiden! 

WAS KONTROLLIERT DIE ARBEITSINSPEKTION? 

  • technischen Arbeitnehmerschutz
  • Einhaltung von Arbeitszeitregelungen
  • Schutz besonderer Personengruppen (Jugendliche, Schwangere, Behinderte) 

WIE BEREITE ICH MICH AUF EINE KONTROLLE VOR?

  • Verantwortliche Person bestimmen, die bei Abwesenheit des/der Arbeitgebers/Arbeitgeberin kompetenter AnsprechpartnerIn für das Arbeitsinspektorat ist.
  • MitarbeiterInnen anweisen, bei unangekündigten Kontrollen unverzüglich den/die ArbeitgeberIn zu informieren! 
  • Informationen über Planungen und Maßnahmen des Betriebs zum Thema ArbeitnehmerInnenschutz dokumentieren und zur Verfügung halten. 
  • Bei Arbeitsunfällen Ursachen klären und Maßnahmen zur Vermeidung solcher Unfälle setzen und dokumentieren.


FOLGENDE UNTERLAGEN SOLLTEN VORBEREITET SEIN: 

  • Unterlagen über Betriebsräume, Betriebsmittel, Arbeitsverfahren, Arbeitsstoffe (Sicherheitsdatenblätter) etc. (zB. Betriebsanlagengenehmigung(en) mit Beilagen)
  • Unterlagen zur Arbeitsplatzevaluierung (Sicherheitsund Gesundheitsschutzdokumente) samt Unterweisungsnachweise
  • Kollektivverträge, Dienstverträge (-zettel), Werkverträge, Lehrverträge
  • Lohn-, Gehalts-, Urlaubslisten » branchenspezifische Unterlagen bei Baustellen, wie zB. Bautagebuch, Firmenschild
  • aufgrund von ArbeitnehmerInnenschutzvorschriften zu führende Aufzeichnungen:
    • Arbeitszeitaufzeichnungen, Aufzeichnungen gemäß Arbeitsruhegesetz und gewährter Ersatzruhezeiten
    • Aufzeichnungen nach dem Heimarbeitsgesetz Hinweis: Bei Arbeitskräfteüberlassung gilt die Vorlagepflicht nicht nur für den/die ÜberlasserIn, sondern auch für den/die BeschäftigerIn!


RICHTIGES VERHALTEN IM FALLE EINER KONTROLLE: 

  • Kooperationsbereitschaft zeigen, Auskünfte erteilen und Ruhe bewahren
  • Soweit nicht bekannt: Dienstausweis des/der Einsatzleiters/Einsatzleiterin zeigen lassen und Name/Ausweisnummer notieren
  • Sichererheitsvertrauenspersonen, Sicherheitsfachkräfte, ArbeitsmedizinerInnen (sofern im Betrieb anwesend) und gegebenfalls Betriebsrat informieren
  • Kontrollorgane im Betrieb begleiten
  • Gegebenfalls WKOÖ Hotline (T 05-90909-1100) oder Rechtsanwalt/Rechtsanwältin des Vertrauens kontaktieren
  • Kontrolle dokumentieren:
    • bei Gefahr der Selbstbelastung Aussage verweigern bzw. um Missverständnisse vorzubeugen um allfällige schriftliche Fragebeantwortung ersuchen
    • eventuell selbst Protokoll führen mit Foto-/Videoprotokoll (Zustimmung erforderlich!)
    • weitere Information bzw. Beratung zu eventuell festgestellten Mängeln verlangen 


NACH EINER KONTROLLE: 

  • Speziell wenn der/die ArbeitgeberIn während der Überprüfung nicht anwesend war, das Arbeitsinspektorat bezüglich des Ergebnisses kontaktieren.
  • Bei schriftlicher Aufforderung zur Behebung von Mängeln fristgerechte Erledigung anstreben. Arbeitsinspektion kontaktieren, wenn etwas unklar ist oder das Überprüfungsergebnis angezweifelt wird. Fachliche Fragen auch mit ExpertenInnen der WKOÖ besprechen. In begründbaren Fällen Fristverlängerung beantragen.
  • Bei Einleitung eines Verwaltungsstrafverfahrens Vorwürfe nach schriftlicher Information durch Bezirkshauptmannschaft/Magistrat prüfen und ggf. Stellungnahme dazu abgeben.