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Energietag 2018 - Energiewelt neu denken

Zukunftsforscher Lars Thomsen skizziert beim Energietag 2018 der sparte.industrie und der WKOÖ die Energieversorgung der Zukunft

„Energiesysteme der Zukunft“ lautete das Motto des diesjährigen Energietags der sparte.industrie der WKOÖ gemeinsam mit der Abteilung Wirtschaftspolitik und Außenwirtschaft der WKOÖ. Im Mittelpunkt standen erneuerbare Energien, Innovationen im sich wandelnden Energiesektor und die Versorgungssicherheit bzw. Preisstabilität vor rund 300 Besuchern mit Keynote Lars Thomsen.

„Das Thema Energie ist generell und für den Industriestandort Oberösterreich von ganz besonderer Bedeutung. Neben dem Wandel hin zu erneuerbaren Energien sind auch die Themen Versorgungssicherheit und Kosten von eminenter Wichtigkeit“, so WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer im Begrüßungstalk. „Versorgungssicherheit und Leistbarkeit haben höchste Priorität für den Standort Oberösterreich. Darüber hinaus ist eine Steigerung der Erzeugungskapazitäten notwendig um den künftig stark steigenden Strombedarf abzudecken“, ist Spartenobmann Günter Rübig überzeugt. „Die Übertragungsnetze müssen ausgebaut werden. Beim Thema Energie müssen wir länderübergreifend und europäisch denken und alle Beteiligten an einen Tisch holen,“ forderte Erich Frommwald, Energiesprecher der sparte.industrie der WKOÖ.

„In den nächsten zehn Jahren wird die Energiewirtschaft neu erfunden. Neben dem Faktor Nachhaltigkeit sprechen auch die Kosten für eine drastische Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Die derzeitige Energiegewinnung ist teilweise ineffizient und bedenklich für die Umwelt. Auch die Elektromobilität wird einen großen Anteil bei der zukünftigen Mobilität haben. Wasserstoff und e-Fuels, solange diese ausschließlich mit regenerativer Energie erzeugt werden, werden daneben wohl eher die Langstrecken abdecken“, so die Prognose von Keynote und Zukunftsforscher Lars Thomsen. 

„Blockchain bietet für die Wirtschaft große Möglichkeiten, insbesondere im Energiebereich“, so Erwin Smole, Co-Founder von „Grid Singularity“. „Eine Vielzahl von Partnern, angefangen von internationalen Energieunternehmen über Start-Ups bis hin zu Fonds sind aktuell bereits an Bord. Blockchain ermöglicht neue Geschäftsmodelle. Da in der Technologie spätere Transaktionen auf vorherigen aufbauen, ist eine Manipulation de facto unmöglich. Bis dato wurde das zu Grunde liegende System noch nie gehackt“, meint Smole.  

„Oberste Priorität haben sowohl Versorgungssicherheit als auch Nachhaltigkeit und Leistbarkeit der Energieversorgung. Dazu ist der weitere Ausbau von Strom aus Wind, Sonne und Wasser entscheidend, zudem ist der Leitungsausbau für den Industriestandort Oberösterreich enorm wichtig“, waren sich Stefan Stallinger, Vorstandsdirektor von der Energie AG, und Wolfgang Dopf, Vorstand der Linz AG, einig.

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