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Erleichterungen in der ROHS-Richtlinie

Verbesserungen für Sekundärmarkt, bestimmte bewegliche Maschinen und Geltungsdauer von Stoffbeschränkungen

Die EU-Richtlinie 2017/2102 ändert die ROHS-Richtlinie 2011/65/EU zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten.

 

Die Änderungen sind:

  • Sekundärmarkttätigkeiten wie Reparatur, Austausch von Ersatzteilen, Nachrüstung, Wiederverwendung und Nachbesserung werden erleichtert. Das Verbot bezüglich Geräte (bzw. deren Ersatzteile), die vor dem 12. August 2004 auf dem Markt bereitgestellt wurden und den Anforderungen bezüglich Stoffbegrenzung nicht entsprechen, die nach dem 22. Juli 2019 nicht mehr auf dem Markt bereitgestellt werden dürfen, wurde aufgehoben.
  • Orgelpfeifen werden aus dem Geltungsbereich ausgeschlossen.
  • Die Definition "bewegliche Maschinen, die nicht für den Straßenverkehr bestimmt sind und ausschließlich zur professionellen Nutzung zur Verfügung gestellt werden" wird abgeändert, da auch der externe Antrieb über Netzkabel aus dem Geltungsbereich genommen wird.
  • Die Bestimmungen über die Geltungsdauer von Ausnahmen von den Stoffbeschränkungen werden abgeändert, da die bislang festgelegte Frist von 6 Monaten vor dem Auslaufen der Ausnahme nicht praxistauglich war.
Die Richtlinie tritt mit 11. Dezember 2017 in Kraft und ist ab 12. Juni 2019 anzuwenden.