th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail LinkedIn Google-plus Facebook Whatsapp Flickr Youtube Instagram Pinterest Skype Vimeo Snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home

EU-Verordnungen über potentielle Ausgangsstoffe für Explosivstoffe

Meldepflicht für drei weitere Stoffe

Die EU-Verordnung über Explosivstoffe enthält Beschränkungen und Meldepflichten im Zusammenhang mit Stoffen, die zur Herstellung von Explosivstoffen verwendet werden können. Damit soll die missbräuchliche Herstellung von Explosivstoffen verhindert werden.

Anhang II der Verordnung enthält eine Reihe gängiger Chemikalien, die unter Umständen auch zur Herstellung von Explosivstoffen verwendet werden können. Für die Stoffe des Anhang II besteht zwar keine Beschränkung in der Abgabe. Allerdings sind verdächtige Transaktionen, das Abhandenkommen sowie der Diebstahl erheblicher Mengen dieser Stoffe zu melden. Nationale Kontaktstelle in Österreich ist das Bundeskriminalamt.

Mit den nun kundgemachten Verordnungen werden auch Aluminiumpulver (EU) 2017/214, Magnesiumnitrat-Hexahydrat (EU) 2017/2015 sowie Magnesiumpulver (EU) 2017/216 in den Anhang II der EU-Verordnung über Ausgangsstoffe für Explosivstoffe aufgenommen und damit der Meldepflicht unterworfen.

Die EU-Verordnungen treten mit 1.3.2017 in Kraft sind aber in Österreich unmittelbar anwendbar. Ergänzende Regelungen befinden sich im Chemikaliengesetz 1996, im Bundeskriminalamt-Gesetz sowie in der Ausgangsstoffverordnung.

Informationen zum Thema finden Sie auch in einer Broschüre von WKO und Bundeskriminalamt.