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Fahrverbotszonen Steiermark

Ab 1. Juli 2018 neue Regelung für kostenintensive Spezialaufbauten bei LKW

Im Sanierungsgebiet Steiermark, ausgewiesen in der Steiermärkischen Luftreinhalteverordnung 2011, gilt seit 1. Jänner 2018 ein Fahrverbot für alle LKW. Das bisher nur für den Schwerverkehr geltende Fahrverbot gilt nun auch für Klein- und Kleinst-LKW mit Abgaswerten schlechter EURO III.

Ausgenommen davon sind unter anderem auch Fahrzeuge mit kostenintensiven Spezialaufbauten, die vor dem 1. Februar 2018 in dieser Form genehmigt und im europäischen Wirtschaftsraum zum Verkehr zugelassen wurden. Ein Spezialaufbau ist ein Aufbau für einen speziellen Zweck, der auf Grundfahrzeuge montiert wird.

Ab 1. Juli 2018 gilt ein Spezialaufbau unter folgenden Voraussetzungen als kostenintensiv:

  • wenn bei den Fahrzeugklassen N1 und N2 bis 12 Tonnen der Neuwert des Spezialaufbaus jenen eines neuen gleichwertigen Trägerfahrzeugs überschreitet (ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen), oder
  • wenn eine Rechnung vorhanden ist, die vor dem 1. Juli 1998 ausgestellt worden ist, müssen die Kosten für den Spezialaufbau € 100.000,- (nur Aufbau, exkl. Ust., exkl. Montage, exkl. Fahrzeug) übersteigen, oder
  • wenn die Kosten des Spezialaufbaus lt. Rechnung € 150.000,- (nur Aufbau, exkl. Ust., exkl. Montage, exkl. Fahrzeug) übersteigen. Wenn keine Rechnung mehr vorhanden ist, laut aktuellem Listenpreis.

Amtliche Bestätigungen bzw. Auskünfte betreffend Fahrzeuge mit kostenintensiven Spezialaufbauten auf Basis der alten Rechtslage verlieren mit 1. Februar 2018 ihre Gültigkeit.

Es wird empfohlen, entsprechende Nachweise mitzuführen.

Kostenpflichtige Auskunftserteilung für Fahrzeuge mit sehr kostenintensivem Spezialaufbau werden bei den steiermärkischen Bezirkshauptmannschaften (Formular abrufbar auf der Homepage der Abteilung 13- Umwelt und Raumordnung- des Landes Steiermark) erteilt.