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Förderung zur thermischen Gebäudesanierung doppelt interessant

WKOÖ-Präsident Trauner: „Sanierungsoffensive 2017 auf Bundes- und Landesebene ist es für oberösterreichische Unternehmen nun doppelt interessant“

Land Oberösterreich erhöht Budget und Förderobergrenze für die thermische Sanierung von Betriebsgebäuden

Im Rahmen des neu gestarteten „Marktimpulsprogramms Energie“ stockt das Land Oberösterreich das heurige Förderbudget für die thermische Sanierung von Betriebsgebäuden auf insgesamt 550.000 Euro auf. Um ambitionierte und kostenintensive Sanierungen zu forcieren, wurde zusätzlich die Förderobergrenze pro Einzelfall auf 100.000 Euro verdoppelt. Gleichzeitig führt das Land OÖ auch eine unbürokratische Vorprüfung durch, inwieweit geplante Projekte die Förderungsbedingungen erfüllen. 

„Die nunmehr von LH-Stv. Michael Strugl vorgestellten neuen Eckpunkte der Landesförderung für die thermische Gebäudesanierung sind attraktiver denn je und kommen gerade rechtzeitig, um der Baubranche und den Haustechnik-Unternehmen den Start in die neue Sanierungs-Saison zu erleichtern“, freut sich WKOÖ-Präsident Dr. Rudolf Trauner über die langfristige Ausrichtung dieser nachhaltigen Initiative.

Zur Vorprüfung der Förderfähigkeit der Maßnahme nach den Kriterien des Landes Oberösterreich müssen die Prüfungsunterlagen vor Beginn der Umsetzung in elektronischer Form an foerderungsantrag.us.post@ooe.gv.at gesendet werden. Dazu zählen der Energieausweis für "Nicht-Wohngebäude" gemäß OIB-Richtlinie 2015 mit der Berechnung des Heizwärmebedarfs des gewerblich genutzten Gebäudeteils vor und nach der geplanten Sanierung. Bei Gebäuden, die unter Denkmalschutz stehen, wird zusätzlich eine Bestätigung des Bundesdenkmalamtes benötigt. Die vollständige Antragsstellung findet erst statt, wenn klar ist, dass das Projekt förderwürdig ist. Kommt die Vorprüfung zu einem negativen Ergebnis, kann das Unternehmen nachbessern oder von der Antragstellung absehen. 

Gefördert werden Investitionsmaßnahmen zur Verbesserung des Wärmeschutzes von betrieblich genutzten Gebäuden, deren Baubewilligung vor 1997 ausgestellt wurde und die umfassend saniert werden!

Die Förderhöhe ist - wie bei der Bundesförderung – von der erzielten Sanierungsqualität bzw. der Unterschreitung der Anforderungen gemäß OIB-Richtlinie 6 abhängig. Der maximale Förderungssatz liegt zwischen 7 und 12 Prozent der von der Kommunalkredit Public Consulting ermittelten energierelevanten Förderungsbasis und setzt daher einen positiven Abschluss der Bundesförderung voraus. Einreichungen sind ab sofort online unter https://www.land-oberoesterreich.gv.at/12846.htm möglich.

 

Die Sanierungsoffensive des Bundes
Auf Bundesebene ist die Antragstellung für alle Unternehmen und sonstigen unternehmerisch tätigen Organisationen möglich. Darüber hinaus können auch Vereine und konfessionelle Einrichtungen unter https://www.umweltfoerderung.at/betriebe.html einreichen.

 

Beispiele für förderungsfähige Projektteile sind:

  • die Dämmung der Außenwände, der obersten Geschossdecke bzw. des Daches
  • die Dämmung der untersten Geschossdecke bzw. des Kellerbodens
  • die Dämmung der Unterkonstruktion von hinterlüfteten Fassaden
  • die Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren
  • der Einbau von Wärmerückgewinnungsanlagen bei Lüftungssystemen sowie von
  • außenliegenden Verschattungssystemen zur Reduzierung des Kühlbedarfes des Gebäudes
 

Die Förderhöhe ist abhängig von der Sanierungsqualität und beträgt bis zu 30 Prozent der förderungsfähigen Kosten. Dabei werden auch Planungskosten, etwa für den Energieausweis, die Bauaufsicht und Baustellengemeinkosten als förderungsfähige Kosten anerkannt.


Achtung!
Die Antragstellung muss vor der ersten rechtsverbindlichen Bestellung von Leistungen (ausgenommen Planungsleistungen), vor Lieferung, vor Baubeginn oder vor einer anderen Verpflichtung, die die Investition unumkehrbar macht, erfolgen, wobei der früheste dieser Zeitpunkte maßgebend ist.

„Mit dem Start der Sanierungsoffensive 2017 auf Landesebene ist es für oberösterreichische Unternehmen doppelt interessant, rasch in den Wärmeschutz und in die Erneuerung der energietechnischen Anlagen von Betriebsgebäuden zu investieren“, so Trauner abschließend. „Denn gleichzeitig wird damit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gesteigert, die Umwelt entlastet und ein wichtiger Konjunkturimpuls für die heimischen Unternehmen gesetzt“.