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Investitionsförderung für PV-Anlagen und Stromspeicher startet am 11. März 2020

Zur Verfügung stehen 24 Mio. Euro für PV-Anlagen und 12 Mio. Euro für Stromspeicher.

Mit der Novellierung des Ökostromgesetzes 2012 (BGBl 97/2019) werden für die Jahre 2020, 2021 und 2022 jeweils 36 Millionen Euro bereitgestellt, wovon jährlich vorrangig 24 Millionen Euro für die Errichtung oder Erweiterung von Photovoltaikanlagen zu verwenden sind. Damit sollen zum einen private Investoren und Unternehmen dabei unterstützt werden, den Eigenverbrauchsanteil zu erhöhen. Zum anderen sollen erneuerbare Energietechnologien besser in das gesamte Energiesystem integriert werden. 


OeMAG Investitionszuschuss 2020

Das Konzept der „Investitionszuschüsse für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher 2020“ unterstützt die Errichtung, Erweiterung und die Kombination von neuen oder bestehenden PV-Anlagen mit einem Stromspeicher.

Die Antragstellung für Investitionszuschüsse gemäß § 27a ÖSG für PV-Anlagen und Stromspeicher beginnt am 11. März 2020, 17:00 Uhr MEZ und ist ausschließlich über das Ticketsystem auf der OeMAG-Homepage möglich.

ACHTUNG: Zum Zeitpunkt der Einreichung darf weder mit dem Bau begonnen noch eine rechtsverbindliche Verpflichtung zur Bestellung von Anlagenteilen getätigt worden sein!!!


Wie hoch ist der Investitionszuschuss?

  • Für PV-Anlagen: Der Investitionszuschuss für die PV-Anlage beträgt maximal 30% der unmittelbar für die Errichtung der PV-Anlage erforderlichen Investitionen, höchstens jedoch:
  • 250.- Euro pro kW peak bei einer Leistung der PV-Anlage bis 100 kW peak
  • 200.- Euro pro kW peak bei einer Leistung der PV-Anlage von 100 kW peak bis 500 kW peak 
  • Die Investitionszuschüsse dürfen 65% der umweltrelevanten Mehrkosten (netto) für kleine Unternehmen, 55% für mittlere Unternehmen und 45% für große Unternehmen nicht übersteigen.
  • Für Stromspeicher: Wird bei einer PV-Anlage eine Speicherkapazität im Ausmaß von mindestens 0,5 kWh pro kW peak installiert oder eine bestehende Speicherkapazität erweitert, kann zusätzlich ein Investitionszuschuss von 200.- Euro pro kWh gewährt werden. Gefördert werden Stromspeicher bis max. 50 kWh pro kW peak.

 

Welche Voraussetzungen müssen für den Investitionszuschuss erfüllt werden?

  • Zum Zeitpunkt der Antragstellung (Ticketziehung) müssen bereits alle für die Errichtung und den Betrieb der Anlage erforderlichen Genehmigungen in erster Instanz bzw. alle erforderlichen Anzeigen vorliegen.
  • Die Einbringung eines Förderantrages ist nur mit einem gültigen Einspeisezählpunkt möglich.
  • Es sind nur Anlagen auf Gebäuden, baulichen Anlagen (z.B. Carports) oder Betriebsflächen (z.B. Lagerplätze, Werksgelände) förderfähig (siehe dazu Förderrichtlinien 2020). Anlagen, die auf Grünflächen errichtet werden, sind nicht förderfähig!
  • Eine Anschlussmöglichkeit an das öffentliche Netz muss gegeben sein.
  • Für die Anlagen dürfen keine Einspeisetarifförderung gemäß § 12 Ökostromgesetz, bzw. keine weiteren Bundes- oder Landesförderungen in Anspruch genommen werden.

Wie kann ein Investitionszuschuss beantragt werden?

  • Bitte beachten Sie, dass ein gültiger Förderantrag unbedingt vor Beginn der Arbeiten (rechtsverbindliche Verpflichtung zur Bestellung bzw. eine andere Verpflichtung, die die Investition unumkehrbar macht) einzureichen ist!
  • Der Antrag kann ausschließlich online über das Ticketsystem der OeMAG eingereicht werden.
  • Sollte der Förderwerber von der OeMAG eine E-Mail mit der „Aufforderung zur Erfassung der übrigen vertragsrelevanten Daten“ erhalten, so ist er verpflichtet, binnen 3 Monate nach Erhalt dieser E-Mail geeignete Nachweise (zB gegengezeichnetes Angebot, Rechnungen, Verträge etc) über die rechtsverbindliche Bestellung der beantragen Photovoltaikanlage bzw. des beantragten Speichers zu übermitteln.
  • Wird dieser Nachweis nicht erbracht, kann der Antrag nicht im Förderkontingent berücksichtigt werden.

Wann müssen die PV-Anlage bzw. die Erweiterung der Speicherkapazität in Betrieb genommen werden?

  • Die PV-Anlage bzw. die Erweiterung der Speicherkapazität muss spätestens innerhalb eines Jahres nach Zusicherung des Investitionszuschusses in Betrieb genommen werden. Die Inbetriebnahme ist durch eine Bestätigung des Netzbetreibers der OeMAG nachzuweisen.
  • Erfolgen die Umsetzung sowie Inbetriebnahme nicht innerhalb dieser Frist, gilt der Antrag auf Investitionszuschuss als zurückgezogen und die Zusicherung des Investitionszuschusses als verfallen.
  • Nach fristgerechter Inbetriebnahme der Anlage müssen die Unterlagen zur Endabrechnung über das Onlinesystem hochgeladen werden. Diese Unterlagen sind spätestens drei Monate nach Ende der Frist für die Vollinbetriebnahme hochzuladen.

PV-Tools

Einen ersten Überblick über die optimale Nutzung der solaren Stromerzeugung bietet die Broschüre „Photovoltaik-Strom aus der Sonne“ des Oö. Energiesparverbandes.

Bei optimaler Ausrichtung der Solarpanele wird in Österreich mit einer durchschnittlichen Stromerzeugung von rund 1.000 kWh pro kW peak gerechnet. Der effektive Solarertrag bezogen auf den Standort kann online unter http://www.pvaustria.at/pv-tools/ oder http://www.klimaaktiv.at/service/tools/erneuerbare/pv_rechner.html abgeschätzt werden.  


WKÖ-Branchenfolder zeigen, wie es geht

Immer mehr Unternehmen entscheiden sich aus gutem Grund zur Errichtung von Photovoltaik-Anlagen sowie Stromspeichern und decken so einen Teil ihres Strombedarfs selbst. Zum einen haben sich die Preise von Photovoltaik- und Speichermodulen innerhalb weniger Jahre um mehr als die Hälfte verringert, zum anderen entfällt auf Betreiben der Wirtschaftskammer Österreich und anderer Organisationen ab 2020 die Elektrizitätsabgabe von 1,5 Cent/kWh auf den selbst erzeugten und selbst verbrauchten PV-Strom unabhängig von der Anlagengröße.

Mit Unterstützung des Klima- und Energiefonds hat die Wirtschaftskammer Österreich in Zusammenarbeit mit dem Energieinstitut der Wirtschaft fünf Informationsfolder für den Einzelhandel, das Gewerbe, die Industrie, die Hotellerie und das Transportgewerbe erstellt. Die Folder bieten den Unternehmen Orientierung bei der Planung und wecken Interesse für Investitionen in ein Stück Versorgungssicherheit.

Die Flyer beantworten folgende Fragestellungen:

  • Was bringt mir eine Photovoltaikanlage?
  • Wie packe ich’s an?
  • Ist die Wirtschaftlichkeit gut genug?
  • Wo kann ich mich weiter Informieren? 

Ein Best Practice-Beispiel zeigt jeweils, welche Anlagen Branchenkollegen bereits realisiert haben.

Die Initiative ist Teil des aktuellen Vorhabens der neuen Bundesregierung zum 1 Mio. Dächer-Programm. Gemeinsam mit dem neuen Förderangebot wird Klimaschutz insbesondere für Betriebe wirtschaftlich umsetzbar.


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