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Neue Förderungen für Elektro-Mobilität und PV-Anlagen samt Stromspeichern

Anfang März starten die neuen Ausschreibungsrunden zur Förderung der E-Mobilität (Start 1.3.2019) und für PV-Anlagen samt Stromspeichern (Start 11.03.2019)

E-Mobilität

Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger und Verkehrsminister Norbert Hofer haben Anfang des Jahres die Neuauflage des Förderpakets für E-Mobilität bekannt gegeben. Das Paket umfasst ein Fördervolumen von 93 Mio. Euro für die kommenden zwei Jahre und wird von den beiden Ministerien in Partnerschaft mit den Automobil- und Zweiradimporteuren sowie dem Sportfachhandel finanziert.

 

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Anschaffung von neuen Fahrzeugen mit Elektro-, Brennstoffzellen- bzw. Plug-In-Hybrid Antrieb sowie Range Extender zur Personenbeförderung (Klasse M1) bzw. zur Güterbeförderung (Klasse N1 und ≤ 2,0 Tonnen höchstzulässiges Gesamtgewicht). 

Die vollelektrische Reichweite des PKW muss mindestens 50 km betragen. Der Brutto-Listenpreis (Basismodell ohne Sonderausstattung) des PKW darf 60.000 Euro nicht überschreiten. Bitte beachten Sie, eine Förderung von Fahrzeugen mit Elektroantrieb bzw. Plug-In-Hybrid Antrieb sowie Range Extender ist nur bei der ausschließlichen Verwendung von Strom aus erneuerbaren Energieträgern möglich.

 

Die Förderung beträgt:

  • 1.500 Euro für E-PKW mit reinem Elektroantrieb (BEV) und Brennstoffzelle (FCEV) bzw.
  • 750 Euro pro Fahrzeug für Plug-In Hybrid (PHEV) und Range Extender (REX, REEV); PHEV, REX,
  • REEV mit Dieselantrieb sind nicht förderfähig. 

 

Voraussetzung für den Erhalt der Förderung ist, dass seitens des Fahrzeughändlers beim Kauf des Fahrzeuges ein E-Mobilitätsbonusanteil in der Höhe von 1.500 pro BEV, FCEV bzw. 750 Euro pro PHEV, REX, REEV gewährt wurde. Dieser Bonus muss gemeinsam mit dem Informationstext „E-Mobilitätsbonusanteil“ in der Fahrzeugrechnung ausgewiesen werden und wird vom Netto-Listenpreis ergänzend zu den üblichen gewährten Rabatten in Abzug gebracht.

 

Voraussetzung für alle Förderangebote E-Mobilität sind:

  • 100% Strom bzw. Wasserstoff aus erneuerbaren Energieträgern
  • Die Förderpauschalen sind mit maximal 30% der förderfähigen Kosten begrenzt
  • Details zur Förderung finden Sie im beiliegenden Factsheet_E-Mobilitätsoffensive_2019_2020.pdf

 

Die Online-Registrierung sowie die formelle Einreichung von Förderungs-anträgen ist  ab 01.03.2019 unter 

https://www.umweltfoerderung.at/betriebe/foerderungsaktion-e-mobilitaet-fuer-betriebe-2019-2020.html möglich.

 

Investitionsförderung für Photovoltaik und Stromspeicher

Die Antragstellung für Investitionszuschüssen gemäß § 27a ÖSG 2012 für PV-Anlagen und Stromspeicher ist voraussichtlich ab dem 11.03.2019, 17:00 Uhr MEZ, ausschließlich via Ticketsystem auf der OeMAG-Homepage möglich. Zum Zeitpunkt der Antragstellung ist das Vorliegen aller für die Errichtung und den Betrieb der Anlage notwendigen Genehmigungen in erster Instanz oder Anzeigen erforderlich. Die Reihung der Anträge erfolgt nach dem Prinzip first come-first served. 

Details unter https://www.oem-ag.at/de/foerderung/photovoltaik/investitionsfoerderung/ 


Gefördert werden:

  • die Errichtung/Erweiterung von PV-Anlagen
  • die Erweiterung einer PV-Anlage um einen Stromspeicher bzw. die Erweiterung eines bestehenden Stromspeichers

Fördersatz (max. 30% der Investitionskosten):

  • max. 250 Euro/kWp für Anlagen bis 100 kWp
  • max. 200 Euro/kWp Anlagen von 100 - 500 kWp
  • für Stromspeicher zusätzlich 500 Euro/kWh (von 0,5 - 10 kWh/kW)
  • Reihung der Anträge nach dem Einreichzeitpunkt 

In den Jahren 2018 und 2019 besteht gemäß Novelle des Ökostromgesetzes 2012 die Möglichkeit, alternativ zur Tarifförderung eine Investitionsförderung gemäß § 27a für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher zu beantragen. Zur Verfügung gestellt wird ein jährliches Kontingent in Höhe von € 15 Millionen, wobei mindestens € 9 Millionen für die Errichtung bzw. Erweiterung von Photovoltaikanlagen vorgesehen sind. 

Die förderfähige Anlagenleistung bei Photovoltaik-Neuanlagen beträgt bis zu 500 kWp, Erweiterungen von Bestandsanlagen um bis zu 500 kWp sind ebenfalls förderfähig. Das Ausmaß der förderfähigen Speicherkapazität kann zwischen 0,5 kWh/kWp und 10 kWh/kWp installierter Photovoltaik-Engpassleistung betragen.