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Neue Naturschutzgebiete am Inn

Innauen bei Schärding und Auwälder am Unteren Inn

Das Gebiet „Innauen bei Schärding“ in der Stadtgemeinde Schärding wurde mit LGBl. Nr. 50/2018 als Naturschutzgebiet festgestellt. Das ausgewiesene Gebiet "Innauen bei Schärding" ist ca. 6,16 ha groß und ist Teil des FFH-Europaschutzgebiets Auwälder am Unteren Inn. Der Lebensraum umfasst im Wesentlichen Auwälder und einen zentralen Altarm des Inns. In der Verordnung sind Eingriffe genannt (§ 2), die ohne weitere Bewilligung gestattet sind.

Zum Europaschutzgebiet „Auwälder am Unteren Inn“ (LGBl. Nr. 51/2018) wurden Flächen in den Gemeinden Antiesenhofen, Kirchdorf am Inn, Mining, Mörschwang, Mühlheim am Inn, Reichersberg, St. Peter am Hart und den Städten Braunau und Schärding erklärt. Dazu wurde auch ein Landschaftspflegeplan erlassen, der Maßnahmen für einen günstigen Erhaltungszustand der Schutzgüter enthält. Das FFH-Schutzgebiet ist ca. 580 ha groß und erstreckt sich entlang des Inns und beinhaltet Auwälder, Magerwiesen und das ausgewiesene Naturschutzgebiet „Innauen bei Schärding“. In weiten Bereichen schließt dieses FFH-Schutzgebiet landseitig die Flächen innerhalb der Dämme liegenden großflächigen Anlandungen des Inn ein, die bereits als Naturschutzgebiet „Unterer Inn“ bzw. Europaschutzgebiet „Unterer Inn“ (gemäß FFH-Richtlinie und Vogelschutzrichtlinie) ausgewiesen sind.

Die gesamte Fläche ist auf 6 Teilflächen aufgeteilt. Schutzgüter sind Scharlachkäfer, Schlammpeitzger, Nördlicher Kammmolch, Gelbbauchunke, Biber, Fischotter und Bitterling sowie 14 ausgewiesene Lebensräume gemäß FFH-Richtlinie.

Die Verordnungen wurden am 22. Juni 2018 kundgemacht und traten am 23. Juni 2018 in Kraft.