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Oö. Ausgleichsmaßnahmenverordnung verlautbart

Richtlinien für die Vorschreibung von Ausgleichsmaßnahmen

Das Oö. Naturschutzgesetz ermöglicht für bestimmte Vorhaben nach einer Interessenabwägung - trotz Beeinträchtigung oder Schädigung von Schutzgütern des Naturschutzes - eine Genehmigung, wenn Ausgleichsmaßnahmen getroffen werden.

 

Im Rahmen der Umsetzung der Oö. Ausgleichsmaßnahmenverordnung (LGBl. Nr. 58/2017) ist ein Sachverständigengutachten erforderlich.

 

Die Richtlinie ist anzuwenden z.B. für:

 
  • den Neubau und die Umlegung von öffentlichen Straßen,
  • die Errichtung und die Änderung von oberirdischen elektrischen Leitungsanlagen für Starkstrom über 30.000 Volt,
  • die Errichtung und Änderung von Standseilbahnen, Seilschwebebahnen, Schräg-, Sessel- und Schleppliften, wenn sie eine Länge von 200 m überschreiten sowie von Schipisten,
  • die Eröffnung und die Erweiterung von Steinbrüchen, von Sand-, Lehm- oder Schotterentnahmestellen,
  • die Aufschüttung, die Befestigung oder die Versiegelung des Bodens,
  • die Anlage künstlicher Gewässer,
  • das Ablagern von Materialien in Mooren, Sümpfen, Quelllebensräumen, Feuchtwiesen sowie Trocken- und Halbtrockenrasen,
  • die Errichtung von Windkraftanlagen mit einer Gesamthöhe von mehr als 30 m und deren Änderung über dieses Ausmaß hinaus sowie
  • die Errichtung von freistehenden thermischen Solarenergieanlagen und von freistehenden Photovoltaikanlagen mit einer Kollektorfläche von jeweils mehr als 500 m² und deren Änderung über dieses Ausmaß hinaus.
 Die Richtlinie findet allfällig auch Anwendung auf weitere Eingriffe, für die ein Feststellungsbescheid bzw. Bewilligungsbescheid erforderlich ist.