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Strahlenschutzgesetz 2020 - StrSchG 2020 (BGBl. I Nr. 50/2020)

Schutz vor den Gefahren einer Exposition gegenüber ionisierender Strahlung

Durch die Neufassung des Strahlenschutzgesetzes (BGBl. I Nr. 50/2020) wird die Richtlinie 2013/59 Euratom des Rates vom 05. Dezember 2013 zur Festlegung grundlegender Sicherheitsnormen für den Schutz vor den Gefahren einer Exposition gegenüber ionisierender Strahlung umgesetzt. Das Strahlenschutzgesetz 2020 regelt den Rahmen während dazugehörige Details in Durchführungsverordnungen geregelt werden.

Wesentliche Inhaltspunkte:

  • Einteilung in Expositionssituationen
  • Neudefinition Begriff „Tätigkeit“
  • Schutz vor Radon am Arbeitsplatz
  • Tätigkeiten mit natürlich radioaktiven Stoffen (NORM Industrie)
  • Radioaktivität in Bauprodukten
  • Verbraucherprodukte mit radioaktiven Stoffen
  • Dosisbegrenzung für berufliche Exposition
  • Altersbegrenzung für strahlenexponierte Arbeitskräfte
  • Optimierungsinstrumente für Behörden
  • Aktive Meldung an die Behörde bei Beendigung der Tätigkeit
  • Entfall Enduntersuchung bei ärztlicher Untersuchung
  • Inverkehrbringer von Verbraucherprodukten benötigen behördliche Zulassung

Dieses Bundesgesetz tritt mit 1. August 2020 in Kraft.

Gleichzeitig treten das Bundesgesetz über Maßnahmen zum Schutz des Lebens oder der Gesundheit von Menschen einschließlich ihrer Nachkommenschaft vor Schäden durch ionisierende Strahlen (Strahlenschutzgesetz – StrSchG), BGBl. Nr. 227/1969, und die Verordnung über die Festsetzung einer Gebühr für die Ausstellung, Registrierung und Evidenzhaltung eines Strahlenschutzpasses (Strahlenschutzpass-Gebührenverordnung), BGBl. II Nr. 234/2006, außer Kraft.

§ 153 Abs. 1 Z 1 lit. c, d und e sowie § 48 Abs. 7 treten mit 1. Jänner 2021 in Kraft. Gleichzeitig tritt § 153 Abs. 1 Z 2 außer Kraft. 


Weitere Informationen:


Stand: